Für faire Löhne, eine starke Wirtschaft und Arbeit, die zum Leben passt.
Arbeit muss zum Leben reichen: mit fairen Löhnen, sicheren Jobs und guten Arbeitsbedingungen für alle. Doch auch bedingt durch die Niedriglohnpolitik der CDU arbeiten noch immer viele Menschen in Thüringen für zu wenig Geld, in unsicheren Beschäftigungsverhältnissen oder unter hohem Druck. Die steigenden Lebenshaltungskosten, insbesondere bei Wohnen, Lebensmitteln und Energie, verschärfen die Situation zusätzlich. Gleichzeitig drückt sich die Bundesregierung, die Umverteilung von oben nach unten anzugehen und spart lieber bei Gesundheit, Rechten der Beschäftigten und Renten.
Nicht mit uns! Wir machen Politik für die Mehrheit der Beschäftigten: für mehr Sicherheit im Job, mehr Zeit zum Leben und eine Wirtschaft, die dem Gemeinwohl dient. Unser Ziel: Ein Thüringen, in dem gute Arbeit selbstverständlich ist und alle von ihrer Arbeit und ihrer Rente gut leben können.
Die Linke setzt sich daher für konkrete Maßnahmen ein:
Gute Arbeit braucht gute Bezahlung. Viele Beschäftigte arbeiten hart und können sich trotzdem kein gutes Leben leisten. Wir wollen die Tarifbindung erhöhen und haben dafür gesorgt, dass öffentliche Aufträge nur an Unternehmen gehen, die fair bezahlen. So steigen Löhne, Renten werden sicherer und Arbeit gewinnt wieder an Wert.
Der Umbau der Wirtschaft darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten stattfinden. Wir setzen auf sichere Arbeitsplätze, Qualifizierung und neue Perspektiven in Industrie und Handwerk. Gute Arbeit und Klimaschutz gehören zusammen, gemeinsam mit Zukunftsindustrien und verlässlichen Perspektiven in allen Regionen Thüringens. Dafür haben wir unter anderem einen Transformationsfonds in Thüringen durchgesetzt.
Eine gute Rente ist kein Almosen, sondern Anerkennung von Lebensleistung. Viele Menschen haben ein Leben lang gearbeitet und sind trotzdem von Altersarmut bedroht – besonders Alleinerziehende, Menschen mit Teilzeitbiografien oder unterbrochenen Erwerbsverläufen. Wir setzen uns deshalb für eine armutsfeste Rente ein. Dazu gehört die Überwindung des Zwei-Klassen-Rentensystems durch eine solidarische Erwerbstätigenversicherung, in die alle einzahlen, auch Ärztinnen und Ärzte und Politiker und Politikerinnen.
Viele Beschäftigte fühlen sich allein gelassen, wenn es um die Durchsetzung ihrer Rechte geht. Wir wollen eine Arbeitskammer auf den Weg bringen, die Beratung und Unterstützung bietet sowie eine starke Stimme gegenüber Politik und Unternehmen ist. Sie sorgt dafür, dass die Interessen der Beschäftigten besser durchgesetzt werden.
Immer mehr Menschen stehen unter Druck, Arbeit, Familie und Alltag zu vereinbaren. Wir setzen uns für gerechtere Arbeitszeiten und mehr Zeit zum Leben ein. Gleichzeitig muss Sorgearbeit endlich die gesellschaftliche und finanzielle Anerkennung bekommen, die sie verdient.
Gute Arbeit braucht Weiterbildung und klare Regeln. Bildungsurlaub ermöglicht persönliche und berufliche Entwicklung. Das Vergabegesetz stellt sicher, dass öffentliche Gelder nur an Unternehmen gehen, die soziale Standards einhalten. Beides wollen wir stärken und stellen uns gegen die Kürzungspläne.
Thüringen soll ein Land guter Arbeit werden. Beschäftigte verdienen faire Löhne, sichere Jobs und starke Rechte. Arbeit darf nicht krank machen oder arm halten, sondern muss ein gutes Leben ermöglichen.
Wir setzen auf starke Tarifbindung, eine sozial gerechte Transformation, mehr Mitbestimmung durch eine Arbeitskammer sowie gerechte Arbeitszeiten und verlässliche soziale Standards.
Ziel ist ein Thüringen, in dem alle Menschen von Arbeit und Rente leben können, ausreichend Zeit zum Leben haben und die Wirtschaft dem Gemeinwohl dient, in Stadt und Land.
Flyer als Druckdatei
- flyer_arbeit_20260504.pdf PDF-Datei (8 MB)
