Für starke Kinder, starke Familien und starke Orte
Kinder verdienen den besten Start ins Leben – mit sicheren, gut ausgestatteten Kindergärten, kurzen Wegen und echter Teilhabe. Familien brauchen Verlässlichkeit, Entlastung und Orte, an denen gemeinsames Leben wachsen kann. Wir machen Politik, die Kinder in den Mittelpunkt stellt und ländliche Räume stärkt, statt sie auszudünnen. Unser Ziel: Ein Thüringen, in dem jedes Kind die gleichen Chancen hat und jede Familie sich auf eine starke soziale Infrastruktur verlassen kann – heute und in Zukunft.
Wir wollen Thüringen zum kinderfreundlichsten Bundesland machen.
Kinder benötigen von Anfang an verlässliche Förderung: sprachlich, emotional, motorisch und sozial. Durch multiprofessionelle Teams, Gesundheits- und Bewegungsprogramme sowie barrierefreie und inklusive Strukturen schaffen wir gleiche Chancen für alle Kinder – unabhängig von Herkunft oder Wohnort. Frühkindliche Bildung ist der Grundstein für soziale Teilhabe und späteren Bildungserfolg.
Gerade im ländlichen Raum sind Kindergärten oft die letzten Orte gemeinschaftlichen Lebens. Werden sie geschlossen, verschwinden Treffpunkte und Strukturen, die Familien, Vereine und ganze Ortsteile stützen. Lange Fahrtwege, höhere Kosten und geringere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind die Folge. Wir wollen, dass Kindergärten im Dorf bleiben – auch bei vorübergehend sinkenden Kinderzahlen.
Sinkende Kinderzahlen dürfen nicht zu Kündigungen führen. Stattdessen bietet der demografische Wandel die Chance, Betreuungsschlüssel zu verbessern und die Arbeitsbedingungen für Fachkräfte zu stärken. Ein Moratorium sichert die Beschäftigten ab, verhindert Strukturverlust und ermöglicht Qualitätsentwicklung in der frühkindlichen Bildung.
Thüringen erhält jährlich rund 220 Mio. € Bundesmittel für Infrastruktur. Dieser Transformationsfonds soll sicherstellen, dass Orte lebendig bleiben: durch moderne, flexible Räume, Mehrfachnutzung von Gebäuden und Projekte, die Familien und Kindern zugutekommen. So entstehen Dorfzentren, Begegnungsräume und Infrastruktur, die den ländlichen Raum stärken.
Das Gesetz soll verhindern, dass Einrichtungen geschlossen werden, weil temporär Mindestkinderzahlen unterschritten werden. Einnahmeausfälle durch demografische Schwankungen müssen ausgeglichen werden, damit Träger langfristig planen können. So bleibt der Kindergarten buchstäblich im Dorf – und Gemeinden bleiben lebens- und familienfreundlich.
Kinderarmut ist eines der größten sozialen Risiken. Wir wollen kostenfreie Zugänge zu Bildung, Kultur, Mobilität und Sport schaffen. Alleinerziehende und einkommensschwache Familien brauchen besondere Unterstützung. Ziel ist, jedem Kind gleiche Chancen auf Entwicklung und Teilhabe zu ermöglichen – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern.
Thüringen soll das familienfreundlichste Bundesland werden. Kinder verdienen beste Bildung, individuelle Förderung und sichere, barrierefreie Kitas. Familien brauchen Entlastung, verlässliche Finanzierung und starke soziale Infrastruktur – auch im ländlichen Raum.
Wir setzen auf beitragsfreie Bildung, Personal- und Standortsicherung, Transformationsfonds für lebendige Orte sowie das Kindergarten-im-Dorf-Gesetz. Ziel ist ein Thüringen, in dem Kinder gut aufwachsen, Familien unterstützt werden und Gemeinden lebendig bleiben.
Flyer als Druckdatei
- flyer_kinder_20260225.pdf PDF-Datei (7 MB)
