Für bezahlbares Wohnen
Steigende Mieten und Energiekosten machen vielen Menschen hier das Leben schwer, nicht nur in den Ballungsräumen. Wohnen darf kein Luxus sein. Jeder Mensch hat das Recht auf ein sicheres, bezahlbares und warmes Zuhause.
Die Mieten explodieren und werden zu wenig begrenzt. Aber: es gibt ein Mittel, Wuchermieten zu senken. Und es sollte viel mehr angewandt werden. Das Wohnungsamt kann dann ein Bußgeld gegen Deinen Vermieter verhängen und du kannst eine Absenkung der Miete durchsetzen. Zahlst Du eine Wuchermiete? Check es mit dem Mietwucher-Rechner und wehr Dich!
Jetzt deine Miete überprüfen!Unsere Maßnahmen für bezahlbares Wohnen:
Die Landeswohnungsgesellschaft (LWG) soll den landeseigenen Bestand an Miet- und Sozialwohnungen sichern und ausbauen – durch Erwerb, Neubau, Sanierung, Modernisierung und Umnutzung ungenutzter Flächen. Sie bietet Beratung, kann Stadt- und Dorfentwicklungsprojekte umsetzen und Familien bei Erwerb oder Anmietung leerstehender Immobilien unterstützen. Als gemeinnützige GmbH in öffentlicher Hand reinvestiert sie Gewinne, beteiligt kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen und benötigt eine rechtsverbindliche Finanzierungsgarantie.
Wir fordern einen bundesweiten Mietendeckel und stärkeren Einfluss des Landes auf Miet- und Nebenkosten, bis hin zum Verbot von Energiesperren zulasten von Mieter:innen. Dazu sollen flächendeckende kommunale Mietenprüfstellen Verstöße feststellen und ahnden. Die Linke hat einen Antrag zum Mieterschutz für eine Bundesratsinitiative eingebracht. Ziel ist ein wirksamerer Mietendeckel.
Eine warme und helle Wohnung ist ein Grundrecht. Während Konzerne Milliardenprofite machen, wissen viele Menschen nicht, wie sie die steigenden Strom- und Heizkosten zahlen sollen. Unser Vorschlag der Energiepreisbremse schützt Verbraucher:innen und Betriebe, sichert soziale Gerechtigkeit und setzt der Gewinngier der Energiekonzerne Schranken.
Eine gesetzlich verbindliche Sozialwohnungsquote soll ausreichend bezahlbaren Wohnraum sichern. Kommunen können Quoten gemeinschaftlich erfüllen, auch die von uns vorgeschlagene Landeswohnungsgesellschaft kann beitragen. Die Quote berücksichtigt Einwohnerzahl, Anteil sozialleistungsbeziehender Haushalte und demografische Merkmale wie ältere Menschen oder Familien. Erfasst werden Neubau, Sanierung, Rekommunalisierung, genossenschaftliche Überführung und Umnutzung von Gewerbeflächen.
In Thüringen steigen die Mieten weiter, und viele haben Schwierigkeiten zu erkennen, ob ihre Miete überhöht ist. Die Linke setzt sich deshalb für ein flächendeckendes Netz kommunaler Mietpreisprüfstellen ein, die Mieter:innen beraten und unterstützen, Bußgeldverfahren bei Verstößen gegen Mietpreis- und Mieterschutzregelungen einleiten und Mietwucher ahnden können.
Jeder Mensch verdient ein bezahlbares und sicheres Zuhause, unabhängig vom Pass oder Kontostand. Doch die Realität sieht ganz anders aus. Die Mieten sind viel zu hoch, die Nebenkostenabrechnungen explodieren und beim Umzug findet man keine bezahlbare Wohnung mehr.
In Deutschland herrscht ein Mieten-Notstand. Verantwortlich dafür ist die Mieten-Mafia: dreiste Vermieter und reiche Immobilienkonzerne wie Vonovia und Co. Gemeinsam mit der Regierung arbeiten sie gegen uns - doch wir schließen uns zusammen.
Mieter und Arbeiterinnen, Rentner und Studierende: Zusammen gegen diesen Mieten-Notstand! Hol dir jetzt Unterstützung und mach mit!
Zur MientenkampagneWir wollen, dass Thüringen ein mieterfreundliches...
…Bundesland ist, das finanziell benachteiligte Menschen nicht der Willkür von Miet- und Energiekonzernen aussetzt. Deshalb haben wir als Linke in unserer Landtagsfraktion einen Forderungskatalog aufgestellt, der diesen Bedarfen Rechnung trägt.


