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Bezahlbares Leben statt Konzernprofite: Wir wollen die Preisexplosion bei Lebensmitteln und Treibstoffen stoppen.

Die Preise für Lebensmittel, Energie und Mobilität steigen spürbar und werden für viele Menschen zu einer immer größeren Belastung. Gerade Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen müssen jeden Euro mehrfach umdrehen. Besonders in Ostdeutschland treffen steigende Lebenshaltungskosten auf geringere Einkommen und eine vielfach schwächere wirtschaftliche Struktur.

Viele Produkte sind nicht einfach teurer geworden – sie wurden teurer gemacht. Große Energie- und Lebensmittelkonzerne nutzen internationale Krisen immer wieder, um Preise zu erhöhen und Profite zu steigern. Während Familien, Beschäftigte und Rentnerinnen und Rentner mit steigenden Kosten kämpfen, wachsen die Gewinne einiger Konzerne weiter.

Wir machen Politik für bezahlbares Leben, soziale Sicherheit und eine gerechte Verteilung der Krisenkosten. Unser Ziel: Ein Thüringen und ein Deutschland, in dem Energie, Mobilität und Lebensmittel für alle bezahlbar bleiben – auch in Zeiten internationaler Krisen.

Die Linke setzt sich für konkrete Maßnahmen ein:

Steigende Ölpreise treiben die Kosten für Mobilität, Heizung und viele Alltagsprodukte nach oben. Ein EU-weiter Ölpreisdeckel auf dem Niveau vor der aktuellen Eskalation im Nahen Osten kann verhindern, dass internationale Krisen unmittelbar zu massiven Preissteigerungen für Verbraucherinnen und Verbraucher führen.

Krisen dürfen kein Geschäftsmodell sein. Während viele Menschen mit steigenden Preisen kämpfen, erzielen große Konzerne in der Energie- und Lebensmittelbranche enorme Zusatzgewinne. Eine Übergewinnsteuer nach unserem Modell sorgt dafür, dass diese Profite nicht einseitig bei Konzernen bleiben, sondern zur Entlastung der Bevölkerung eingesetzt werden.

Lebensmittel sind ein Grundbedürfnis. Deshalb muss ihre Besteuerung gesenkt werden. Wir setzen uns dafür ein, die Mehrwertsteuer auf alle Lebensmittel auf sieben Prozent zu reduzieren und Grundnahrungsmittel vollständig von der Mehrwertsteuer zu befreien. Das entlastet insbesondere Haushalte mit niedrigen Einkommen.

Preisentwicklungen müssen transparent sein. Eine staatliche Preisbeobachtungsstelle soll Preisentwicklungen bei Energie und Lebensmitteln systematisch beobachten, auffällige Preissteigerungen öffentlich machen und überhöhte Preise sanktionieren. Verbraucherinnen und Verbraucher dürfen nicht länger schutzlos den Preisspekulationen großer Konzerne ausgeliefert sein.

Steigende Treibstoffpreise zeigen erneut, wie wichtig ein gut ausgebauter und bezahlbarer öffentlicher Nahverkehr ist. Wir setzen uns für die Wiedereinführung eines bundesweiten 9-Euro-Tickets sowie ein Sonderinvestitions- und Entlastungsprogramm für öffentliche Verkehrsbetriebe ein. Bezahlbare Mobilität ist eine Voraussetzung für soziale Teilhabe und wirtschaftliche Entwicklung.

Die aktuelle Krise zeigt auch die Folgen einer jahrelang verschleppten Energie- und Verkehrswende. Deutschland wurde zu lange abhängig von fossilen Energieträgern gehalten. Eine sozial organisierte Energie- und Verkehrswende mit öffentlicher Infrastruktur kann Preise stabilisieren, neue Arbeitsplätze schaffen und gleichzeitig Klimaschutz voranbringen.

Die Preisexplosion bei Lebensmitteln, Energie und Mobilität trifft Millionen Menschen hart. Besonders in Ostdeutschland verschärfen steigende Kosten bestehende soziale Ungleichheiten.

Während internationale Krisen und Kriege immer wieder als Anlass für Preiserhöhungen genutzt werden, müssen Beschäftigte, Familien und Rentnerinnen und Rentner die Rechnung bezahlen. Das ist weder sozial noch gerecht.

Wir setzen uns für Preisdeckel, Übergewinnsteuern, niedrigere Lebensmittelpreise und einen starken öffentlichen Nahverkehr ein. Ziel ist eine Politik, die Krisenkosten gerecht verteilt und dafür sorgt, dass Energie, Mobilität und Lebensmittel für alle bezahlbar bleiben.

Beschluss des Landesvorstandes vom 16. März 2026

Preisexplosion bei Lebensmitteln und Treibstoffen stoppen: Krieg darf nicht zu Maximierung von Konzernprofiten führen

Pressemitteilung vom 16. März 2026

Preisexplosion bei Lebensmitteln und Treibstoffen stoppen: Linke fordert Landesregierung zum Handeln auf

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