Die Linke Thüringen steht an der Seite der Beschäftigten im öffentlichen Personennahverkehr

Der öffentliche Personennahverkehr ist ein zentraler Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge und eine Voraussetzung für soziale Gerechtigkeit sowie gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Eine erfolgreiche Verkehrswende ist ohne einen leistungsfähigen und verlässlichen ÖPNV nicht möglich. Voraussetzung dafür sind gute Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten.

Derzeit sind die Arbeitszeiten im ÖPNV in vielerlei Hinsicht unattraktiv: überlange Schichten, unbezahlte Pausen und Wegezeiten, Wochenendarbeit sowie täglich wechselnde Dienstbeginne belasten die Beschäftigten erheblich. Überlastetes Personal ist häufiger krank, die Fluktuation steigt und der zunehmende Personalmangel gefährdet die Zuverlässigkeit des Fahrbetriebs. Diese Entwicklung schwächt den ÖPNV insgesamt und bremst die Verkehrswende aus.

Um einen funktionierenden Nahverkehr sicherzustellen, braucht es eine langfristig verlässliche, sozial gerechte und für alle Kommunen auskömmliche Finanzierung. Grundlage dafür ist gute Arbeit, die fair entlohnt wird. Der Vorschlag der Arbeitgeber in der ersten Verhandlungsrunde zum Tarifvertrag Nahverkehr wird diesen Anforderungen in keiner Weise gerecht.

Die Linke Thüringen setzt sich für spürbare Verbesserungen ein: höhere Löhne und Gehälter, eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit und der Schichtzeiten, längere Ruhezeiten sowie deutlich höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit.

Guter ÖPNV braucht gute Arbeit – und politische Entscheidungen, die die Beschäftigten in den Mittelpunkt stellen.