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Zur Wirkung der Agenda 2010 erklärt der Thüringer Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE Knut Korschewsky:

Knut Korschewsky

10 Jahre Agenda 2010 hat die soziale Lage und Verteilungsschieflage bei den Einkommen und Vermögen weiter verschärft. Mehr als ein Drittel aller von Hartz IV Betroffenen Menschen beziehen diese Leistung als „Aufstocker", weil sie von ihrem Lohneinkommen nicht mehr leben können.

Niedriglöhne, Leiharbeit, Teilzeit- und geringfügige Beschäftigungsverhältnisse verstärken diesen Trend. Die heute von unserer Partei vorgestellten Bausteine einer „Agenda für soziale Gerechtigkeit“ sind keine Utopien, sondern der Einstieg in mehr soziale Gerechtigkeit. Gute Arbeit, gerechte Löhne und Renten, soziale Sicherheit in allen Lebenslagen, sind messbare Ziele, die sich mit einfach zu realisierenden Bausteinen erreichen lassen. Eine Agenda 2020 wird es mit uns nicht geben, war doch der Widerstand gegen die Agenda 2010 Gründungskonsens der LINKEN. Hier stehen wir im Wort und werden weiter dafür streiten unsere Forderung, mehr soziale Gerechtigkeit schaffen, in politische Bahnen zu lenken.

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