Zum diesjährigen Tag der Deutschen Einheit erklären die Landesvorsitzenden der Thüringer LINKEN
Ulrike Grosse-Röthig: „Der Tag der Deutschen Einheit ist ein Grund zum Feiern, aber zeigt eben auch die Notwendigkeit, auf die immer noch bestehenden Unterschiede, auf die Ungleichheit und Ungerechtigkeit immer wieder hinzuweisen. Heute sehen wir mehr denn je Unterschiede, bei Altersarmut, Arbeitszeitunterschieden, Kindern in von Armut bedrohten gesellschaftlichen Verhältnissen. Um gerechte Verhältnisse in Ost und West zu schaffen, bleibt es notwendig, eine starke LINKE Stimme im Osten zu haben."
Christian Schaft: „Die andauernde Ungleichheit ist der Nährboden für Unverständnis, Entsolidarisierung, Wut und mehr. Extrem rechte politische Kräfte nutzen diese Ängste aus, um weiteren Unmut in der Gesellschaft zu schüren und sie zu spalten. Was es aber braucht, ist der Weg raus aus den Krisen. Dabei müssen wir aus der Nachwendezeit lernen, damit bei der Bewältigung der Herausforderungen Menschen nicht wieder vom Wandel überrollt werden. Diese Erfahrungen und der Mut einer neuen jungen Generation können uns helfen, das zu schaffen."
