Solidarität und klare Haltung gegen Antisemitismus
„Antisemitismus darf nie und nirgendwo toleriert werden. Wir stehen an der Seite aller, die sich für eine offene, solidarische und demokratische Gesellschaft einsetzen.“ Einen entsprechenden Beschluss hat der Vorstand der Linken in Thüringen auf seiner jüngsten Sitzung verabschiedet. Er weist Antisemitismus auch in den eigenen Reihen ohne Wenn und Aber zurück. Scharf verurteilt der Landesvorstand Angriffe und Bedrohungen gegen den Antisemitismusbeauftragten des Landes Brandenburg, Andreas Büttner. Vor dem Hintergrund der bundesweiten Mobilisierung zum 17. Januar nach Leipzig erklärt der Vorstand seine Solidarität mit der sächsischen Landtags- und Kommunalpolitikerin der Linken Jule Nagel und dem linXXnet in Leipzig-Connewitz. „Wir lehnen polarisierende Mobilisierungen, die dazu genutzt werden, Personen und Orte anzugreifen, zu markieren oder zu delegitimieren, ebenso ab wie antisemitische, rassistische oder andere menschenfeindliche Positionen. Sie stehen im Gegensatz zu linker Politik, die sich durch Solidarität, Auseinandersetzung im demokratischen Rahmen und den Schutz aller Menschen auszeichnet.“
Den Beschluss in voller Länge gibt es hier
