Korschewsky: Politikwechsel für Thüringen ermöglichen!
In Reaktion auf Aussagen des Landessprechers von Bündnis 90/Die Grünen in Thüringen, Frank Augsten, erklärt der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE Thüringen, Knut Korschewsky:
"DIE LINKE hat immer wieder eine Verbesserung der staatlichen Finanzierung der Schulen in freier Trägerschaft gefordert." Dies sei klar durch Haushaltsanträge der Fraktion während der Aufstellung der Doppelhaushalte dokumentiert.
"Freie Schulen haben eine Modellfunktion für eine moderne Schulentwicklung. Insbesondere ihre hohe Eigenständigkeit und Eigenverantwortung sind Beispiel gebend und werden auch für die staatlichen Schulen gefordert", unterstreicht Korschewsky. Er weist auch den Vorwurf unsolider Haushaltspolitik zurück. "Leider ist dies ein weit verbreiteter Irrglaube, der auch durch ständiges Wiederholen nicht wahr wird", so Korschewsky.
In den beiden letzten Legislaturperioden hätten Anträge der Landtagsfraktion bewiesen, dass linke Politik auch ohne neue Schulden verwirklicht werden kann. Wählerinnen und Wähler haben am 30. August 19 Jahre Stillstand abgewählt und fordern eine reformorientierte rot-rot-grüne Politik in Thüringen. "Man sollte nicht schon vor stattgefundenen Diskussionen zu Inhalten künstlich versuchen, Unterschiede aufzubauen. Denn längeres gemeinsames Lernen, 2.000 neue ErzieherInnenstellen in den Kitas, mehr direkte Demokratie, eine Energiewende, Mindestlohn - das alles sind Dinge, die endlich umgesetzt werden müssen", so Korschewsky abschließend.
