Korschewsky: Mohring fischt am rechten Rand
„Mike Mohrings heutige Äußerungen in der Jungen Freiheit sind ein Spiel mit dem Feuer“, kritisiert der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE Thüringen, Knut Korschewsky. „Es ist unerträglich, wie sich Thüringens CDU-Fraktionschef offenbar am rechten Rand profilieren will“.
Zeitpunkt und Ort seiner Äußerung sind ein Beleg für die „Orientierungslosigkeit und den offenkundigen Führungsknatsch in der Union“. Mohring versucht nun, mit nationalistischer Stimmungsmache am rechten Rand zu fischen und den Kurs der Union nach rechts zu verschieben. Dabei bedient er sich eines der leidigsten Erfahrungen deutscher Geschichte, dem „Stolz auf unser Land“. „Mohrings populistischem Nationalismus setzt DIE LINKE die Idee einer weltoffenen Gesellschaft entgegen“, stellt Korschewsky klar.
„Dass sich Mohring im Kampf um mehr konservatives Profil seiner Partei ausgerechnet der extrem rechten Postille Junge Freiheit bedient, zeigt, dass es keine klare Distanz bei Teilen der Thüringer CDU zu diesem Blatt der extremen Rechten gibt“, stellt Korschewsyk empört fest.
Korschewsky fordert: „Die Thüringer CDU-Vorsitzende Christine Lieberknecht muss Farbe bekennen und Mohring zurückpfeifen! Sie muss klar stellen, dass die Junge Freiheit kein Blatt des demokratischen Spektrums ist. Die gefährliche Erosion der Abgrenzung zum rechten Rand muss in der Thüringer CDU ein Ende haben!“.
