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Keine Alternative zum Parteibildungsprozess

Knut Korschewsky

Der Vorsitzende der Linkspartei.PDS Thüringen, Knut Korschewsky und der Vorsitzende der WASG Thüringen, Andreas Hähle, erklären in Vorbereitung der Parteitage in Halle und Ludwigshafen:

Zum Parteineubildungsprozess von Linkspartei.PDS und WASG gibt es keine Alternative. Die Wählerinnen und Wähler haben bei den Bundestagswahlen das neue Projekt gewählt und dürfen mit Recht erwarten, dass es erfolgreich gestaltet wird, mit dem Ziel ein starkes linkes Korrektiv zur vorherrschenden neoliberalen Politik in Deutschland zu schaffen.

Die am Wochenende zeitgleich stattfindenden Parteitage der beiden Parteien müssen ein deutliches Signal in diese Richtung geben. Sowohl die Linkspartei.PDS Thüringen als auch die WASG Thüringen werden sich mit ihren Delegierten für einen solchen Prozess einsetzen. Wir betrachten es als wenig hilfreich, so Korschewsky und Hähle, wenn in Berlin und Mecklenburg/Vorpommern bei den Wahlen im September die Linke und WASG konkurrierend zur Wahl antreten. Das würde den Parteineubildungsprozess gefährden und ist den Wählerinnen und Wählern nicht zu vermitteln.

Wir fordern den Bundesparteitag der WASG auf, das klare Votum der bundesweiten Urabstimmung zum Parteibildungsprozess ernst zu nehmen und alles dafür zu tun, dass konkurrierende Wahlantritte ausgeschlossen werden.

Das Kooperationsabkommen III zwischen beiden Parteien ist für uns in Thüringen auch weiterhin Leitlinie und Maß der gemeinsamen Arbeit, so Korschewsky und Hähle abschließend.

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