Internationaler Tag für die Beseitigung der Armut: Aktiver Sozialstaat statt Kürzen!
Zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut fordert Die Linke Thüringen mehr Anstrengungen zur Bekämpfung von Armut statt Kürzungen im Sozialbereich. Dazu sagt die Vorsitzende der Partei Die Linke Thüringen Ulrike Grosse-Röthig:
„Auch in Deutschland leben viele Menschen in Armut, häufig genug versteckt und in Scham. Kinderarmut hat zuletzt einen neuen Höchstwert erreicht. Das sind unhaltbare Zustände, die nicht sein müssen. Eine andere, eine gerechte Gesellschaft ist möglich - man muss es nur wollen! Statt engagiert der Armut und damit dem inneren Unfrieden der Gesellschaft den Kampf anzusagen, will die Ampel weiter beim Sozialen kürzen. Während die Bundesregierung den Sparstrumpf für Aufrüstung auf Kosten der Mehrheit der Gesellschaft füllt, ist doch völlig klar, was es tatsächlich bräuchte, um auch den inneren Frieden in unserem Land zu wahren: Höhere Löhne, die schon heute zum Leben reichen und später Altersarmut verhindern, mehr Ganztagsschulen, Bildung und Betreuung beitragsfrei mit gutem Mittagessen für alle Kinder und eine Kindergrundsicherung, die ihren Namen verdient. Doch die Bundesregierung lässt sich weiter von ihrem kaltherzigen Kürzungsminister Christian Lindner vor sich hertreiben und und will auf Kosten des sozialen Friedens weiter aufrüsten, um kriegstüchtig zu werden. So werden gesellschaftliche Gräben immer tiefer. Kürzungen beim Sozialen sind ein schwerer Fehler und gefährden am Ende auch unsere Demokratie.“
