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Hennig: Schluss mit dem Niedriglohn im Einzelhandel

Kurz vor dem 1. Advent und damit dem Beginn des Weihnachtsgeschäft
erhöhen dieser Tage Verkäuferinnen und Verkäufer den Druck in der
Tarifrunde Einzelhandel. An ihrer Seite waren heute erneut die
Landtagsabgeordneten Susanne Hennig und Karola Stange und der
Stadtvorsitzende der LINKEN.Erfurt Steffen Kachel.


„Wir sind heute hier, um die Beschäftigten in ihrem Tarifkampf zu
unterstützen“, erklärte Hennig, Landesvorsitzende der LINKEN, die
Teilnahme der Politikerinnen und Politiker der LINKEN. „Die Forderungen
der Unternehmen an die Beschäftigten sind ein Angriff auf Einkommen und
Arbeitsbedingungen der Kolleginnen und Kollegen.“ Besonders die
Einführung einer neuen Entgeltgruppe für Regaleinräumerinnen und
-einräumer sei ein Versuch den Einzelhandel weiter als Niedriglohnsektor
zu erhalten. Dieser Zustand sei ja nun auf Jahre gesichert, da ein
Mindestlohn mit zahlreichen Ausnahmeregelungen und bis 2017 nichts daran
ändern werde.

„Undine Zachlot von ver.di berichtete heute, der Verhandlungsführer der
Arbeitgeber Schrödinger habe bei der letzten Verhandlungsrunde geäußert,
er rechne nicht mit Verbesserungen oder nur Erhalt des status quo für
die Verkäuferinnen und Verkäufer. Gegen solch eine Gutsherrenmentalität
der Unternehmerinnen und Unternehmer im Einzelhandel hilft es
solidarisch den Kampf der Beschäftigten zu unterstützen, ob nun als
Kundinnen du Kunden oder durch die Politik. Die LINKE steht sicher an
der Seite der Beschäftigten.“, Hennig weiter.

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