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Gedenktage dürfen keine leeren Rituale sein

Katrin Christ-Eisenwinder

„Das Gedenken an die Millionen Opfer des Faschismus muss aktiv gelebt werden“ so Katrin Christ-Eisenwinder, Landesgeschäftsführerin der Partei DIE LINKE Thüringen. Ein breites gesellschaftliches Engagement gegen Faschismus, Antisemitismus und Rassismus muss dazu beitragen, dass es keinen Schlussstrich unter die millionenfachen Verbrechen gegen Juden und Andersdenkende gibt.

Es ist dringend erforderlich, so die Linkspolitikerin, dass ein Landesprogramm gegen Rechtsextremismus endlich deutliche Signale setzt in der Auseinandersetzung mit rechter Gewalt und Ideologie. Dabei dürfe es zu keiner Verharmlosung des Faschismus kommen, indem immer wieder die Theorie des Totalitarismus in den Mittelpunkt gestellt wird.

Gerade der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz muss immer wieder Anlass sein um kritisch zu prüfen, ob die Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus den Erfordernissen entsprechend geführt wird.

Als Gebot der Stunde bezeichnete es Katrin Christ-Eisenwinder das Verbot der NPD wieder auf die Tagesordnung zu setzen. Es reiche nicht aus festzustellen, dass die NPD verfassungsfeindliche Ziele verfolgt und dann die verfassungsrechtlichen Konsequenzen nicht zu ziehen.

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