Elterngeld: Mehr in Familien investieren statt sparen!
Die im Bund mitregierende FDP will die Bezugsdauer für das Elterngeld von 14 auf 12 Monate kürzen. Die Thüringer LINKE kritisiert diese Pläne und fordert stattdessen eine Erhöhung der Grundbeträge und eine Flexibilisierung, um die nötige Förderung an veränderte Arbeits- und Lebensmodelle anzupassen. Dazu sagt Ulrike Grosse-Röthig, Co-Vorsitzende der Thüringer LINKEN:
„Wieder mal nur kürzen, kürzen, kürzen. Nach den Verlusten bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen will die FDP wieder einmal mit unsozialer Politik Punkten – offenbar um verloren gegangene Stammwähler zurückzuholen. Wer beim Elterngeld kürzt, der tut nichts für Familien, Arbeitnehmer und Gleichstellung, sondern bedient einseitig die Interessen von Unternehmen und kettet sich an eine überholte und unzeitgemäße Sparpolitik. Das vorgelegte Positionspapier der Liberalen macht klar, dass es aus dem Blickwinkel der Haushalts- und nicht der Familienpolitik geschrieben wurde. Kürzungen werden außerdem dazu führen, dass noch weniger Väter Elternzeit nehmen als jetzt schon – diesem Rollback müssen wir entgegenwirken. Statt ideologisch motivierten Kürzungen bei der Bezugsdauer wäre eine Weiterentwicklung des Elterngelds dringend nötig, unter anderem eine Erhöhung der Mindestbeträge und flexiblere Regelungen, um den Bezug an veränderte Arbeits- und Lebensmodelle anzupassen.“
