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DIE LINKE: Vernunft und Augenmaß können neues Regierungsbündnis ermöglichen

Knut Korschewsky

Der Landesvorstand der Partei DIE LINKE. Thüringen hat sich in seiner ersten Sitzung nach den Landtagswahlen mit der Auswertung der Wahlergebnisse und den sich daraus ergebenden Konsequenzen beschäftigt. Knut Korschewsky, Landesvorsitzender der Linken, sagte: "Die Menschen in Thüringen haben das System Althaus und die CDU klar abgewählt." Gleichzeitig sprach er den Wählerinnen und Wählern, der Partei allen Kandidatinnen und Kandidaten und dem Spitzenkandidaten, Bodo Ramelow seinen herzlichen Dank für das gute Abschneiden der Partei aus.

"Ein "Weiter so" mit der CDU kann und darf es in Thüringen nicht geben. Die strukturelle Mehrheit von LINKE, SPD und Grüne (52,1 %) zeigt deutlich, dass eine ander Politik von den Bürgerinnen und Bürgern gewollt ist." Das ist unser Auftrag, so der Landesvorsitzende weiter. Wir werden als stärkster Partner die SPD zu Sondierungsgesprächen einladen. Die politischen Schnittmengen seien mit der SPD groß. Jetzt gelte es die Chancen im Interesse der Menschen zu nutzen.

Der Landesvorstand beschloss die SPD zu Sondierungsgesprächen für Freitag, den 04.09.2009 einzuladen. Es wird erwartet, dass die gespräche ohne Vorbedingungen stattfinden.

"Mit Vernunft und Augenmaß auf allen Seiten müsse es möglich sein, ein Regierung zu bilden die die Reformprojekte für ein modernes Thüringen auf den Weg bringe", so Korschewsky. Die Wählerinnen und Wähler haben entschieden und wir stehen nun in der Pflicht.

Der Landesvorstand beschloss darüber hinaus, dass Dieter Hausold der neuen Fraktion als Vorsitzender vorgeschlagen wird. Die Wahl des Fraktionsvorsitzenden soll für das erste halbe Jahr der Legislaturperiode gelten.

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