Die Lehre aus Hiroshima ist eine aktive Friedenspolitik
Der Atombombenabwurf auf Hiroshima vor 80 Jahren mahnt uns, weiter für Abrüstung und internationale Zusammenarbeit statt für Krieg und das Recht des Stärkeren einzutreten. Die Linke verweigert sich dem Irrweg einer vermeintlichen Aufrüstungslogik. Sie hält es mit der Friedensaktivistin Berta von Suttner und fordert „Die Waffen nieder“.
Die Landesvorsitzende Katja Maurer kritisiert: „Auch in der Gesellschaft führt die massive Aufrüstung zu Verwerfungen: während für die Bundeswehr kurzerhand ein „Sondervermögen“ bereitgestellt wird, klaffen an wichtigen anderen Stellen in der Gesellschaft riesige Lücken. Diese können mit einer Übergewinnsteuer auf die gigantischen Profite der Rüstungsindustrie geschlossen werden“. Der Co-Landesvorsitzende Ralf Plötner ergänzt: „Wir lehnen Pläne entschieden ab, Militärproduktion in Thüringen auszubauen und zivile Unternehmen für eine Rüstungsproduktion umzubauen“. Entsprechende Vorschläge kamen jüngst von Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) und dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Landesarbeitsagentur, Markus Behrens. Weil Aufrüstung keine Perspektive ist hat der Landesverband auf seinem jüngsten Landesparteitages beschlossen: „Kriege, militärische Gewalt und gigantische Aufrüstungsprogramme sind nicht alternativlos und dürfen es auch nicht sein. Als Linke stemmen wir uns überall dem neuen globalen Rüstungswettlauf und der zunehmenden Militarisierung unserer Gesellschaft entgegen“. Die Lehre aus der Katastrophe in Hiroshima ist ein politischer Kurswechsel hin zu einer aktiver Friedenspolitik.
