Bei Bosch Solar geht es um mehr als Arbeit für Arnstadt
"Die Pläne der Konzernzentrale von Bosch zur Schließung des Standortes in Arnstadt sind eine Rückschlag für die gesamte Solarbranche in Deutschland", so die stellvertretende Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Thüringen, Susanne Hennig.
Das Aus für 1800 Arbeitsplätze ist verbunden mit Zukunftsangst und Perspektivlosigkeit für 1800 Menschen und ihre Familien sowie für Unsicherheit bei zahllosen, kleinen Zulieferfirmen, die strukturell von den Aufträgen von Bosch Solar abhängig sind.
"Von den Schließungsplänen ist also eine ganze Region und eine ganze Branche betroffen. Die Menschen haben sich in der Hoffnung für die Arbeit bei Bosch qualifiziert, dass sie zukunftssichere Arbeitsplätze haben und damit eine Perspektive für sich und ihre Familien", so Susanne Hennig. "Diese Hoffnung ist enttäuscht."
Alle Verantwortlichen müssen jetzt klare Konzepte entwickeln, um die Zukunft des Werkes zu sichern, Arbeitsplätze zu garantieren und damit der Solarproduktion in Thüringen eine Zukunft zu geben.
"Letztlich, so Hennig abschließend, kann auch eine Energiewende nur erfolgreich sein, wenn zukunftsweisende Technologien weiter entwickelt werden und die Menschen in der Lage sind die erforderlichen Mehrkosten auch zu bezahlen."

