Politik für Mieter:innen statt Zwangsräumungen in die Obdachlosigkeit
Angesichts frostiger Temperaturen warnen die Vorsitzenden der Linken in Thüringen, Katja Maurer und Ralf Plötner, vor weiteren Zwangsräumungen in die Obdachlosigkeit und fordern mehr sozialen Wohnraum und eine Ausweitung der Sozialbindung. Die Zahl der Zwangsräumungen ist in Thüringen 2024 zwar leicht zurück gegangen, bewegt sich aber noch immer auf hohem Niveau. Durchschnittlich haben Gerichtsvollzieher in Thüringen an jedem Arbeitstag mehr als drei mal Wohnraum räumen lassen.
Die Linke in Thüringen fordert einen besseren Kündigungsschutz für Mieter:innen und mehr Wohnraum in öffentlicher Hand mit Hilfe einer Landeswohnungsgesellschaft. Die häufigste Ursache für Wohnraumverlust sind Mietschulden als Resultat steigender Mieten. So mussten Mieter:innen in Thüringen 2024 für die Neuanmietung einer Wohnung 35% mehr Miete zahlen als noch 10 Jahre zuvor. Bei mehr als 5 Prozent von landesweit 430.000 Menschen sind die Kosten für Miete, Heizung und Strom Ursache ihrer Armutsbetroffenheit.
Maurer und Plötner: „Für soziale Mietpreise brauchen wir in Thüringen einen Mietendeckel, der Mieten flächendeckend wirklich einfriert.“ Die Linke wird auch im neuen Jahr ihre entschlossene Politik für Mieterinnen und Mieter fortsetzen und die Spekulation mit Wohnraum beenden.

