Ostermarsch 2026: Solidarität statt Rüstung

„Die Durchsetzung der eigenen Interessen mit Waffengewalt und militärische Aggression sind keine legitimen Mittel der Politik. Kriege, militärische Gewalt und gigantische Aufrüstungsprogramme sind nicht alternativlos und dürfen es auch nicht sein. Stattdessen braucht es eine klare Position gegen Kriegstüchtigkeit, Militarisierung und Aufrüstung.“ Das erklären die Vorsitzenden der Linken in Thüringen, Katja Maurer und Ralf Plötner, im Vorfeld der diesjährigen Ostermärsche.

Die Zahl politischer Konflikte und Kriege hat einen historischen Höchststand erreicht. Mit Donald Trump und Putin hat sich ein Politikstil mit autokratischen Zügen durchgesetzt, der auf militärische Drohungen, Aufrüstung und die Missachtung des Völkerrechts setzt. Die Antwort der Bundesregierung lautet bislang vor allem: Aufrüstung, der Verteidigungsetat steigt auf ein historisches Hoch. Die Militarisierung der Gesellschaft schreitet voran und verschärft die gesellschaftlichen Spaltungen.

Die Linke steht für eine nachhaltige zivile Sicherheitspolitik unter Wahrung der allgemeinen Menschenrechte. Wir fordern Investitionen in die Grundversorgung und Daseinsvorsorge – in allen Ländern, in allen gesellschaftlichen Bereichen und für alle Bevölkerungsgruppen. Internationale Organisationen, zivile Konfliktlösung und Diplomatie müssen gestärkt und Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe ausgebaut werden. 

Deshalb ruft die Linke in Thüringen zur Teilnahme an den diesjährigen Ostermärschen auf. Am Donnerstag, d. 2. April um 16.00 Uhr in Erfurt am Anger und in Jena auf dem Holzmarkt. Am Samstag, d. 4. April 2026 um 10.00 Uhr in Ohrdruf am Denkmal für den Todesmarsch und in Suhl an der Friedenseiche sowie um 11.00 Uhr in Weimar auf dem Theaterplatz