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Mario Voigt: Negativbeispiel für KI-Nutzung

Katja Maurer, Ralf Plötner

Beim KI-Gebrauch verstößt Ministerpräsident Mario Voigt gegen die Dienstanweisung seines Digitalministeriums zum „Einsatz von generativer Künstlicher Intelligenz“. Anders als dort festgehalten fehlen bei Voigts Reden und Zeitungstexten Hinweise auf den Gebrauch von KI. Die Landesvorsitzende der Linken in Thüringen, Katja Maurer stellt fest: "Mit seinem Verhalten wird Mario Voigt zu einem Beispiel dafür, wir man KI nicht nutzt". Sie fragt: "Kennt der Ministerpräsident überhaupt den Koalitionsvertrag seiner Regierung? Der dort festgeschriebene Schutz der Meinungs- und Pressefreiheit ‚vor Angriffen und Desinformation, insbesondere in der digitalen Medienwelt‘ wird mit Voigts Verhalten zu einem schlechten Witz". Der Co-Vorsitzende Ralf Plötner ergänzt: "Wenn ausgerechnet der Ministerpräsident, der vor Desinformation warnt, nun im Verdacht steht, Regeln zu missachten und mit mutmaßlich erfundenen Zitaten zu arbeiten, muss dies Konsequenzen haben." Wir fordern Voigt und die Staatskanzlei auf, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen. Die Anfragen des Portals „Frag den Staat“ nach dem Informationsfreiheitsgesetz an die Staatskanzlei unterstützt Die Linke in Thüringen voll und ganz.
 

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