Boos-John sind Interessen der Beschäftigten egal
„Mit ihren Äußerugen beim Unternehmerdialog in Arnstadt hat Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John bewiesen, dass ihr die Interessen der Beschäftigten egal sind". Das erklärt der Landesvorsitzende der Linken in Thüringen, Ralf Plötner: "Wer wie sie Forderungen nach einer Tarifbindung als „ideologisch geprägt“ bezeichnet, geht an der Lebenswirklichkeit der Menschen in Thüringen völlig vorbei. Denn es geht um faire Löhne, sichere Arbeitsbedingungen und die Frage, ob das Geld am Monatsende zum Leben reicht und das Leben bezahlbar ist.“
"Die Rest-Koalition hat sich wohl völlig von ihrem Regierungsvertrag verabschiedet, in dem es heißt: ‚Wir setzen uns für eine stärkere Tarifbindung ein, um faire Arbeitsbedingungen zu gewährleisten‘“, so Plötner.
Er resümiert: „Arbeit muss heute zum Leben reichen und im Alter eine anständige Rente ermöglichen. Dazu gehört für uns auch eine starke Interessenvertretung der Beschäftigten. Deshalb setzen wir uns für eine Thüringer Arbeitskammer ein, die Arbeitneherinnen und Arbeitnehmer berät, ihre Rechte stärkt und ihren Anliegen mehr Gewicht verschafft."
