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Angehörigenpflege stärken statt schwächen!

Ralf Plötner

„Der von der Merz-Regierung geplante Kahlschlag im Gesundheits- und Pflegebereich ist auch für pflegende Eltern ein Schlag ins Gesicht. Damit erhalten besonders pflegende Mütter deutlich sinkende Rentenansprüche und werden sehenden Auges in die Altersarmut geschickt.“ Das erklärt der Landesvorsitzende der Linken in Thüringen, Ralf Plötner, kurz vor dem Tag der pflegenden Eltern am kommenden Samstag. 

Nach aktuellen Angaben sind fast zwei Drittel pflegender Angehöriger Frauen. Fast die Hälfte der teilzeitbeschäftigten pflegenden Angehörigen haben wegen der Pflege ihre ursprüngliche Arbeitszeit reduziert.

Plötner weiter: „Dabei halten sie das System am Laufen, denn die Versorgung von Pflegebedürftigen ist ohne Angehörige nicht denkbar. Statt konkreter Unterstützung erwarten sie jetzt Kürzungen und weitere Zumutungen, viele schon prekäre Situationen werden sich noch einmal deutlich verschlechtern. Statt sie weiter zu schwächen, muss die Angehörigenpflege deutlich gestärkt werden. Dazu gehören unter anderem der Erhalt der Verhinderungspflege als eigene Leistung und und dass die Thüringer Landesregierung das Geld für Kurzzeitpflegeplätze endlich rausrückt. Auf lange Sicht kommem wir nicht über eine Pflegevolllasko aus, wo Reiche endlich die Pflege ordentlich mitfinanzieren.“

Die Linke in Thüringen steht an der Seite der Betroffenen. Auch in Erfurt unterstützen wir am kommenden Samstagvormittag die Aktionen am Tag der pflegenden Eltern auf dem Willy Brandt Platz. 

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