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Friedenstüchtig statt kriegstüchtig: Nein zu Aufrüstung, Militarisierung und Krieg. Heraus zum Antikriegstag am 1. September

Sitzung am 24.08.2026

Beschluss 74 - 2026

Die Linke steht für eine Politik des Friedens, der internationalen Solidarität und der zivilen Konfliktlösung. Aus der deutschen Geschichte erwächst eine besondere Verantwortung, Krieg und Militarisierung entschlossen entgegenzutreten. Deshalb ruft Die Linke Thüringen auch in diesem Jahr zur Teilnahme an Aktionen und Veranstaltungen rund um den Antikriegstag am 1. September auf.

Die Merz-Regierung setzt mit der massiven Ausweitung der Rüstungsausgaben und der sogenannten Kriegstüchtigkeit die falschen Prioritäten. Während hunderte Milliarden in Waffen und militärische Infrastruktur fließen, fehlen Mittel für Krankenhäuser, Schulen, Kommunen, bezahlbares Wohnen und den sozial-ökologischen Umbau unserer Gesellschaft. Sicherheit entsteht nicht durch immer höhere Militärausgaben, sondern durch soziale Gerechtigkeit, internationale Zusammenarbeit und eine starke zivile Infrastruktur.

Die Linke Thüringen lehnt die Wiedereinführung der Wehrpflicht ebenso ab wie Ersatz- und Zwangsdienste. Junge Menschen brauchen gute Bildung, Ausbildung, bezahlbares Wohnen und eine sichere Zukunft. Auch an Schulen und Hochschulen darf es keine Normalisierung oder Werbung für militärische Laufbahnen geben.

Wir fordern:

  • Investitionen in Bildung, Gesundheit, Kommunen und sozialen Zusammenhalt statt in Aufrüstung und Rüstungsprofite.
  • stärkere diplomatische Bemühungen zur Beendigung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine.
  • Den Rückzug der Bundeswehr aus allen Auslandseinsätzen.
  • Keine Wiedereinführung der Wehrpflicht und keine Ersatz- oder Zwangsdienste.
  • Hochschulen und Schulen ohne militärische Einflussnahme und Werbung.

Friedenstüchtig statt kriegstüchtig!

Nein zu Militarisierung!

Nein zum Krieg!

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