Nie wieder ist jetzt!

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Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar rufen die Partei Die Linke Thüringen und die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag gemeinsam dazu auf, den Jahrestag als Mahnung zu verstehen, wohin Antisemitismus, Rassismus, Faschismus und die Hetze auf Andersdenkende führen können.

Die Co-Landesvorsitzende der Partei Die Linke Thüringen Ulrike Grosse-Röhtig sagt: „Am 27. Januar gedenken wir der Millionen Menschen, die im Nationalsozialismus ermordet wurden. Die Erinnerung ist wichtiger Teil unserer Verantwortung und mahnt, dass wir uns der Gefahr aktueller Entwicklungen bewusst sein müssen. Die alten, neuen Parolen stehen längst wieder an den Häuserwänden. Wir stehen in der Verantwortung, Antisemitismus und einem neuen Faschismus mit allen demokratischen Mitteln entgegenzutreten.“

Der Co-Landesvorsitzende der Partei Christian Schaft ergänzt: „Vor dem Hintergrund der schrecklichen Verbrechen machen die vielen Demonstrationen gegen neuen Faschismus in Form der AfD in diesen Tagen Mut. Ob in Erfurt, Berlin, Hamburg oder Neustadt am Rennsteig: Die Menschen gehen für ein demokratisches Miteinander und gegen Hass und Hetze auf die Straße. Diese wichtigen Zeichen, jeden Tag an vielen Orten in Deutschland, machen Mut.“

Und der Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag Steffen Dittes erklärt: „Es darf nicht vergessen werden, wie schnell die Zustimmung zu Nationalstolz und antisemitischen und diskriminierenden Stereotypen bereits vor der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten wuchs und in der Konsequenz zur millionenfachen Ermordung von Menschen und einem neuerlichen Weltkrieg führte. Die Erinnerung und die Proteste der Zivilgesellschaft heute mahnen uns als Politikerinnen und Politiker, am »Nie wieder« des Schwurs von Buchenwald nicht den winzigsten Zweifel aufkommen zu lassen.“