Eine Partei lebt von und mit ihren Mitgliedern. Auch DIE LINKE braucht kontinuierlich neue Gesichter, um den Geist einer starken, finanziell unabhängigen und weiter wachsenden Mitgliederpartei aufrechtzuerhalten. Unter dem Motto "Mitmachen" kann man und frau sich bei uns einmischen und aktiv werden für eine sozial gerechte, demokratische und friedliche Gesellschaft. Wir wollen gemeinsam mit und nicht nur für Menschen Politik machen. Nur wenn viele sich einbringen und engagieren, können die Verhältnisse positiv verändert werden! Hier eintreten!
DIE LINKE. im Thüringer Landtag
Linksjugend [´solid] Bundsverband
linksjugend [´solid] Thüringen
Knut Korschewsky (Landesvorsitzender)

Während Neonazis unter den Augen des Verfassungsschutz jahrelang morden und Banken plündern konnten, ohne das ein Beamter davon etwas gemerkt haben will, richtete sich die volle Aufmerksamkeit des bundesdeutschen Inlandsgeheimdienstes offenbar auf DIE LINKE.
So wurde am Wochenende öffentlich, dass der Verfassungsschutz 27 Bundestagsabgeordnete und elf Landtagsabgeordnete der LINKEN beobachtet. Der Parteivorstand betrachtet die Bespitzelung als rechtswidrigen Angriff. Getroffen werden sollen DIE LINKE als sozialistische Partei in der Bundesrepublik, ihre Mitglieder sowie Sympathisantinnen und Sympathisanten, die parlamentarisch und außerparlamentarisch Widerstand gegen undemokratische sowie unsoziale Entwicklungen in diesem Land und insbesondere gegen Neofaschismus und Rechtspopulismus leisten. So müssen auch die Ermittlungen der sächsischen Behörden wegen der Blockaden der Naziaufmärsche in den letzten beiden Jahren als Angriff auf DIE LINKE verstanden werden. Obwohl sich prominente Mitglieder von SPD und Grünen an den Blockaden beteiligten, wurden nur gegen Abgeordnete der LINKEN Verfahren eröffnet. Andre Hahn und Bodo Ramelow, den Fraktionsvorsitzenden der LINKEN im Sächsischen bzw. im Thüringer Landtag, wurde bereits die Immunität entzogen. Beide haben Strafbefehle von mehreren tausend Euro erhalten. Auch der Bundestagsabgeordneten und Bundesgeschäftsführerin Caren Lay, sowie Janine Wissler und Willy van Ooyen, den beiden Fraktionsvorstizenden der LINKEN im Hessischen Landttag, stehen Immunitätsaufhebungen bevor. Trotzdem rufen alle drei auch in diesem Jahr zur Blockade von Europas ehemals größtem Naziaufmarsch auf. Die Fraktion der LINKEN in Hessen hat unlängst entschieden im Februar 2012 geschlossen nach Dresden zu reisen, um sich den Nazis in den Weg zu stellen – mit oder ohne Immunität.
Das Bündnis „Nazifrei – Dresden stellt sich quer!“ mobilisiert bundesweit zu Blockaden am 18. Februar 2012 in Dresden. Für den Fall, dass die Nazi-Szene den Aufmarsch am Wochenende nach dem Jahrestag der Bombardierung Dresdens in diesem Jahr erstmals aufgibt, wurde bereits eine antifaschistische Demonstration angemeldet. Gründe gegen Neonazis und staatliche Repression gegen Antifaschisten zu demonstrieren gibt es auch für DIE LINKE genug. Mehr Informationen zu den Protesten am 18. Februar und auch zur Frage, wie sich das Bündnis auf den Naziaufmarsch am 13. Februar vorbereitet, findet ihr im Interview mit dem Bündnissprecher Martin Glück auf www.dresden-nazifrei.com
Der Landesvorstand der Partei DIE LINKE Thüringen beschäftigte sich in seiner Sitzung am 20.01.2012 mit aktuellen Fragen und seiner weiteren Arbeit.Zur Initiative für die Bildung eines Bundesfrauenrates erklärt der Landesvorstand:
DIE LINKE hat unzählige engagierte, kompetente und ideenreiche Frauen. Der Landesvorstand unterstützt die Bildung eines „Bundesrates LINKE Frauen“. Aus Thüringen werden mindestens zwei Frauen entsendet, die am Gründungstreffen des Bundesrates am 25. Februar 2012 in Hannover teilnehmen. Mit dem Bundesrat LINKE Frauen bekommt der im Programm unserer Partei verankerte Wille zur Weiterentwicklung unseres sozialistisch-feministischen Profils ein demokratisch legitimiertes Forum, von dem aus Diskussionen in die Partei hineingetragen und dort auf allen Ebenen weitergeführt werden können. Der Bundesrat soll Impulse setzen, Veranstaltungen organisieren, die jährliche Bundesfrauenkonferenz verbindlich vorbereiten und eine größere Ausstrahlung feministischer Positionen in Partei und Gesellschaft erreichen.
In diesem Zusammenhang wurde ein Beschluss zur Auslobung des „Thüringer Frauenpreises der LINKEN“ gefasst. In der Ausschreibung heißt es, dass sich Akteurinnen und Projekte bewerben bzw. vorgeschlagen werden können die sich unter anderem für die Förderung der Chancengleichheit von Frauen in der Bildung, in der Berufsvorbereitung und im Erwerbsleben einsetzen.
Im Weiteren wurde festgelegt, dass die Linke des Saarlandes für die Neuwahlen zum Saarländischen Landtag, die voraussichtlich am 25. März 2012 stattfinden, die volle Unterstützung der thüringischen Genossinnen und Genossen erhält. Dazu werden Mitarbeiter der Partei abgeordnet und ehrenamtliche WahlhelferInnen gewonnen.
Die Blockade der Nazidemonstration mit friedlichen Mitteln am 18. Februar in Dresden wird durch die Partei voll unterstützt. Der Vorstand ruft alle Mitglieder unserer Partei und alle demokratischen Kräfte auf, auch in diesem Jahr wieder nach Dresden zu fahren, um den Nazi-Aufmarsch zu verhindern und damit ein Zeichen für Demokratie und Toleranz zu setzen.
In einem weiteren Tagesordnungspunkt befasste sich der Vorstand mit der Vorbereitung des Bundesparteitages am 2/3. Juni 2012 in Göttingen.

Am Sonntag, den 15. Januar fanden im Saale-Orla-Kreis die ersten Landratswahlen in diesem Jahr statt. Mit Thomas Hofmann ist DIE LINKE im Saale-Orla-Kreises mit einem guten Kandidaten in den Wahlkampf gegangen.
Bedauerlich ist, dass die Wahlbeteiligung bei einer Wahl, die den direkten Lebensbereich der Bürgerinnen und Bürger betrifft, nicht einmal 40 Prozent betrug. Das ist Grund genug zum Nachdenken.
Offensichtlich haben immer mehr Menschen die Hoffnung verloren mit Wahlen etwas ändern zu können und bleiben deshalb der Wahlurne fern. Auch für uns selbst ist das Ergebnis, das Thomas und unsere Partei erreicht haben nicht erfreulich. Wir haben unser Wahlziel deutlich verfehlt.
Es gilt die Ursachen für dieses Ergebnis konsequent zu analysieren und Schlussfolgerungen zu ziehen. Damit wollen wir Voraussetzungen schaffen, das die Ergebnisse am 22. April, wenn die hauptamtlichen Bürgermeister und die Landräte in Thüringen gewählt werden, deutlich besser sind.
Jetzt gilt es mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, um unsere politischen Ziele zu erläutern, ein eigenständiges Profil zu zeigen und unsere Kandidaten in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.
DIE LINKE in Thüringen setzt sich als Partei mit sozialistischem und feministischem Anspruch dafür ein, dass Frauen in allen Bereichen der Gesellschaft gleichberechtigt mitwirken und ihre Vorstellungen von einem selbstbestimmten und solidarischen Leben verwirklichen können. Deshalb wollen wir die Leistungen aktiver Frauen in Thüringen öffentlich würdigen und anerkennen, die sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in der Gesellschaft – im Erwerbsleben, in der unternehmerischen Tätigkeit, im sozialen Bereich, in der Selbsthilfe, im Prozess der demokratischen Mitwirkung zur Lösung kommunaler Anliegen, in der Kinder- und Jugendarbeit sowie in der Familienhilfe in besonderer Weise engagieren.
Unser Ziel ist, mit der Ehrung engagierter Frauen Beispiele der gesellschaftlichen Teilhabe aufzuzeigen und andere Frauen zu bestärken, selbstbestimmt und aktiv an der Gestaltung des Gemeinwesens mitzuwirken und ihre spezifischen Sichten, Erfahrungen und Ansprüche in diesen demokratischen Prozess einzubringen. Wir wollen Frauen ermutigen, selbst aktiv zu werden und dafür einzutreten, Erwerbsarbeit, Familienarbeit, gesellschaftliches und politisches Engagement, Bildung und Kultur entsprechend ihren Bedürfnissen und Anforderungen im alltäglichen Leben miteinander zu vereinbaren und zu leben.
Der politische Jahreskalender für 2012 ist nun online. Die Printversion gibt es ab Ende Januar in allen Geschäftsstellen der LINKEN in Thüringen.
"Wir trauern um Enver Simsek, Abdurrahim Özüdogru, Süleyman Tasköprü, Habil Kiliç, Yunus Turgut, Ismail Yasar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubasik, Halit Yozgat und Michéle Kiesewetter. Wir trauern mit den Angehörigen der Opfer der neofaschistischen Morde, und wir bedauern es zutiefst, dass sie erst jetzt Gewissheit bekommen, wer ihre Angehörigen ermordet hat. ..." Resolution des Parteivorstandes
„Wir haben keine Zweifel an der Unabhängigkeit, Integrität und Kompetenz des durch den Innenminister eingesetzten Leiters der Untersuchungskommission Dr. Gerhard Schäfer", sagt der Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion, Bodo Ramelow, nach der Pressekonferenz über die Einsetzung einer Ermittlungskommission zum rechtsextremen Terror-Netzwerk.
Durch die Kommission soll geklärt werden, inwieweit Thüringer Sicherheitsbehörden im Zusammenhang mit den Aktivitäten der mindestens drei neonazistischen Terroristen stehen. Insbesondere soll die Frage geklärt werden, welche Informationen dem Verfassungsschutz und der Polizei über die militante Gruppe vorgelegen haben und aus welchen Gründen eine Festnahme und ein späteres Aufgreifen unmöglich gewesen waren.
Der Landesvorstand der Partei DIE LINKE Thüringen beschäftigte sich in seiner Sitzung am 20.01.2012 mit aktuellen Fragen und seiner weiteren Arbeit.Zur Initiative für die Bildung eines Bundesfrauenrates erklärt der Landesvorstand: DIE LINKE hat unzählige engagierte, kompetente und ideenreiche Frauen. Der Landesvorstand unterstützt die... Mehr...
Nach dem der Hauptausschuss des hessischen Landtags im Zusammenhang mit den Ermittlungen der sächsischen Strafverfolgungsbehörden gegen Linkspolitiker, die an den Demonstrationen gegen die Aufmärsche der Neonazis in Dresen teilgenommen haben, die Immunität von Janine Wissler und Willi van Ooyen aufgehoben haben, erklärt der Vorsitzende der Partei... Mehr...