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            <title>Die Linke Thüringen: RSS-Feed</title>
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            <copyright>Die Linke Thüringen</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 15:31:10 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 17 Aug 2026 15:31:10 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-11984</guid>
                <pubDate>Thu, 26 Sep 2013 11:21:00 +0200</pubDate>
                <title>Eine erste Bewertung der Bundestagswahl</title>
                <link>https://www.die-linke-thueringen.de/wahlen/bundestagswahl-2013/news/detail/news/eine-erste-bewertung-der-bundestagswahl-1/</link>
                <author>Horst Kahrs</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Die Bürgerinnen und Bürger haben den Bundestag neu zusammengesetzt und die Parteienlandschaft kräftig durcheinander gebracht. Angela Merkel wird Bundeskanzlerin bleiben. Die Regierungskoalition aus CDU/CSU/FDP aber wurde abgewählt. Die FDP wird nicht mehr im Bundestag sein. Die Union aus CDU und CSU ist die Gewinnerin des Wahlabends. Sie hat ihren Stimmenanteil wieder auf über 40% steigern können. Ob sie damit wieder den alten Status der Volkspartei erlangt hat, kann erst in kommenden Wahlen beantwortet werden.</b>
</p>
<p><br> 
</p>
<p>Die FDP hat ein desaströses Wahlergebnis erhalten. Das Ergebnis der vorherigen Wahl hat sich als bloße Spekulationsblase erwiesen und war der Anfang vom vorläufigen Ende der parlamentarischen Existenz der FDP im Bundestag. Nachdem sich die FDP bereits unter Westerwelle vom politischen Liberalismus verabschiedet hatte, verspielte sie in vier Jahren Regierungsbeteiligung bei ihren Anhängern ihren Ruf als Steuersenkungspartei und ordnungspolitischer Hort des Marktliberalismus. Die FDP-Führung hat es in den vergangenen Jahren geschafft, den parteipolitisch organisierten Liberalismus in Deutschland auf außerparlamentarisches Niveau herunterzuwirtschaften.
</p>
<p><br> 
</p>
<p>Die SPD erzielte zwar ein leicht verbessertes, aber immer noch eines ihrer schlechtesten Ergebnisse bei Bundestagswahlen. Nur gut ein Viertel der Stimmen holen die SPD, trotz Haustürwahlkampf und hohem Wahlkampfeinsatz, auf den Boden ihrer politischen Möglichkeiten zurück. Sie kann die tektonischen Verschiebungen in ihrer Anhängerschaft infolge der rot-grünen Reformpolitik 2000 bis 2005 nicht rückgängig machen. Sie hat einen nicht geringen Teil ihrer Anhänger dauerhaft verloren, an DIE LINKE, an „die Nichtwähler“ und auch an die CDU. Die SPD konnte in der sozialen Mitte nichts gegen die Union gewinnen, und links gelingt es ihr nicht, DIE LINKE aus dem Parlament zu vertreiben.
</p>
<p><br> 
</p>
<p>Der Ausflug der Grünen in neue, neu-bürgerliche soziale Schichten wurde gestoppt. Sie erreichten ein Ergebnis auf Niveau ihrer Stammwählerschaft. Die Grünen sahen sich im Wahlkampf heftigem Gegenwind aus dem Lager der Union und nahestehender Organisationen ausgesetzt, der sich insbesondere auf die Steuerpläne der Partei richtete. Damit im Zusammenhang wurden sie als Partei der „Besserwisser“ und als „Bevormundungspartei“ angegriffen. Offenbar hatten die Grünen unterschätzt, dass die Union den Einbruch in ihre Wählerschichten, etwa in Baden-Württemberg, nicht kampflos hinnehmen würde.
</p>
<p><br> 
</p>
<p>DIE LINKE hat ein achtbares Wahlergebnis erzielt und wurde drittstärkste Partei vor Grünen und CSU. Sie konnte ihr Wahlergebnis von 2005 bestätigen und widerlegte alle Hoffnungen, sie könne sich als Protestbewegung nach zwei Legislaturperioden erledigt haben. Auch im Westen erreichte sie wieder über 5%, was ihre Rolle als bundespolitische Partei unterstreicht. Mit dem dritten Einzug in den Bundestag rückt sie in den Kreis der etablierten Parteien auf. Das wird sie vor neue Herausforderungen stellen.
</p>
<p><br> 
</p>
<p>Die AfD hat den Einzug in den Bundestag knapp verpasst. In der Parteienlandschaft gibt es nun eine Protestpartei im rechten, bürgerlichen Spektrum. Sie vereinigt einerseits die marktliberalen Ordnungspolitiker aus Union und FDP, die mit dem Euro-Kurs der Regierung und der ihrer Meinung nach heraufziehenden Haftungsunion nicht einverstanden waren, und andererseits sammelte sich, auch von der LINKEN, Proteststimmen ein. Ihr Wahlkampf in den Ländern spiegelt die Vielfalt der Kräfte, die sich unter dem Dach der „Alternative“ versammeln und lassen ahnen, welche Probleme der neuen Partei die Konsolidierung bereiten wird.
</p>
<p><br> 
</p>
<p>Das „bürgerliche“ Lager wird klären müssen, ob es auf Dauer mit drei Parteien erfolgreich sein kann und will, oder ob es eine Reunion von FDP und AfD unter nationalliberalen Vorzeichen für geeigneter hält, die politische Macht zu sichern. Die Stimmenanteile von Union, FDP und AfD erreichen 52% und liegen damit über dem Wert von 2009 für Union und FDP (49%). Das „bürgerliche“ Lager lag damit wieder deutlich vor dem „linken“ Lager.
</p>
<p><br> 
</p>
<p>Im „linken“ Lager geht es darum, ob SPD und Grüne den Alleinvertretungsanspruch aufrecht erhalten oder ob die Etablierung der Linkspartei zu einer Erweiterung der strategischen Optionen führt. Für die Grünen stellt sich nach dem Scheitern der Strategie, alles auf die SPD zu setzen, die Frage, ob sie sich weiterhin primär als Partei eines politischen Lagers sehen oder als Grenzgängerin zwischen den Lagern, die sowohl mit der Union als auch mit SPD und Linkspartei Mehrheiten bilden kann.
</p>
<p><br> 
</p>
<p>Die Bürgerinnen und Bürger haben des politische Handlungsfeld der Parteien neu geordnet. Die 18. Legislaturperiode des Bundestages wird eine Periode sein, in der die Kräfte der alten Ordnungsmuster der Parteien mit den Kräften einer Neuordnung der Verhältnisse zwischen den Parteien heftige Auseinandersetzungen austragen werden.
</p>
<p><br> 
</p>
<p>Horst Kahrs ist Referent der „Rosa Luxemburg Stiftung“. Eine Langfassung seines redaktionell gekürzten Textes gibt es unter: <a href="http://www.rosalux.de/news/39791/bundestagswahl-2013.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">http://www.rosalux.de/news/39791/bundestagswahl-2013.html</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Bundestagswahl 2013</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-11830</guid>
                <pubDate>Wed, 25 Sep 2013 18:42:00 +0200</pubDate>
                <title>Gregor Gysi: 100-Tage-Oppositionsprogramm kommt</title>
                <link>https://www.die-linke-thueringen.de/wahlen/bundestagswahl-2013/news/detail/news/gregor-gysi-100-tage-oppositionsprogramm-kommt-1/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">"DIE  LINKE war schon immer die politische Oppositionsführerin im Bundestag",  stellt Gregor Gysi klar. Im Interview der Woche spricht der  Fraktionvorsitzende über das neue Vier-Parteien-System, das Buhlen um  Merkels Gunst, seine Hoffnung auf eine andere Art der politischen  Auseinandersetzung sowie den erfolgreichen Volksentscheid für die  Rekommunalisierung der Energienetze in Hamburg. <a href="http://linksfraktion.de/interview-der-woche/100-tage-oppositionsprogramm-kommt/" target="_blank" class="more" title="Externer Link" rel="noreferrer">weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Bundestagswahl 2013</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-11764</guid>
                <pubDate>Tue, 17 Sep 2013 15:28:00 +0200</pubDate>
                <title>Gregor Gysi: Nur DIE LINKE bringt wirklichen Politikwechsel</title>
                <link>https://www.die-linke-thueringen.de/wahlen/bundestagswahl-2013/news/detail/news/gregor-gysi-nur-die-linke-bringt-wirklichen-politikwechsel-1/</link>
                
                <description>Gregor Gysi, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, glaubt nicht, dass Menschen mit einer Wahlpflicht dazu gezwungen werden sollten, irgendetwas auf dem Stimmzettel anzukreuzen. Er zählt auf, wo SPD und Grüne für einen wirklichen Politikwechsel ihre bisherige Politik deutlich korrigieren müssten und ob sie bereit sind, diesen Preis zu zahlen. Und er geht der Frage nach, ob Facebook und Twitter ein Ersatz für schweißtreibende Reden sind.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Gregor Gysi, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE.  im Bundestag, glaubt nicht, dass Menschen mit einer Wahlpflicht dazu  gezwungen werden sollten, irgendetwas auf dem Stimmzettel anzukreuzen.  Er zählt auf, wo SPD und Grüne für einen wirklichen Politikwechsel ihre  bisherige Politik deutlich korrigieren müssten und ob sie bereit sind,  diesen Preis zu zahlen. Und er geht der Frage nach, ob Facebook und  Twitter ein Ersatz für schweißtreibende Reden sind.</b>
</p>
<p><br>
</p>
<p><b>Die letzten Wochen wurden überschattet vom anhaltenden Bürgerkrieg  in Syrien und dem angekündigten Militärschlag der USA. Inwieweit hat  sich die drohende Eskalation im Nahen Osten auf den Wahlkampf  ausgewirkt?</b> 
</p>
<p>Die Menschen kennen die konsequent ablehnende Haltung der LINKEN zu  Kriegsschlägen. Nun scheint eine politische Lösung durch Verhandlungen  und die Überstellung der syrischen Chemiewaffen unter internationale  Kontrolle sowohl einen Einsatz von chemischen Waffen als auch die  völkerrechtswidrigen und abenteuerlichen Vorhaben der USA und  Frankreichs abzuwenden. Sollte es zu einer friedlichen Beilegung der  Gefahr einer Eskalation des syrischen Bürgerkrieges kommen, wird das  Thema Syrien im Wahlkampf eine untergeordnete Rolle spielen. Aber  bequemes Zurücklehnen wäre fehl am Platz, denn der Bürgerkrieg in Syrien  geht mit unverminderter Brutalität weiter. Eine Beilegung des Konflikts  auf dem Verhandlungswege bleibt dringender denn je erforderlich. 
</p>
<p><b>Gibt es irgendein Argument zur Wahl der LINKEN am 22. September,  das Du in den zurückliegenden Wochen noch nicht vorgetragen haben? Jetzt  wäre die Gelegenheit, das nachzuholen.</b> 
</p>
<p>Mmh. Wir sind auch die humorvollste Partei. 
</p>
<p><b>Du erreichst mit einem einzelnen Post auf Deiner Facebook-Seite  durchschnittlich 20.000 Nutzerinnen und Nutzer. Lohnt es da noch, im  Wahlkampf quer durch die Republik zu reisen, um in schweißtreibenden  Reden ihre Botschaften an die Menschen zu bringen?</b> 
</p>
<p>Man muss das eine tun, ohne das andere zu lassen. Wir sind noch nicht  USA. Facebook und Twitter spielen eine immer wichtigere Rolle schon im  Vergleich zum Wahlkampf vor vier Jahren, aber sie dominieren noch nicht.  Kundgebungen, Veranstaltungen, Talkshows, Zeitungs- und  Radio-Interviews bleiben weiterhin sehr wichtig. 
</p>
<p>Was das Internet nicht leisten kann, sind Stimmungen wiederzugeben,  die sich im Laufe des Wahlkampfes ändern. Je näher der Wahltermin, desto  leidenschaftlicher die Menschen. Das kriegt man auf jeder Kundgebung  hautnah mit. 
</p>
<p><b>Bei der Bundestagswahl 2009 machten 30 Prozent keinen Gebrauch von  ihrem Wahlrecht. Braucht Deutschland ähnlich wie Belgien, Brasilien,  Griechenland, Luxemburg, Liechtenstein, Peru oder Australien eine  Wahlpflicht?</b> 
</p>
<p>Wir brauchen keine Wahlpflicht, bei der Menschen dazu gezwungen  werden, irgendetwas auf dem Stimmzettel anzukreuzen, sondern den  demokratischen Wettstreit, politische Glaubwürdigkeit und klare  Alternativen, die ich zwischen Union, FDP, SPD und Grünen vermisse.  Außerdem müsste man die Wahl mit Volksentscheiden verbinden. Dann ginge  es um mehr. Aber was sollte sich bei den so genannten Alternativen  Merkel kontra Steinbrück wirklich ändern? Kaum etwas. Und gar nichts,  wenn sich Union und SPD wieder in einer Neuauflage der großen Koalition  zusammenfinden. 
</p>
<p><b>Als es 1998 eine spürbare Chance gab, Helmut Kohl nach gefühlten  200 Jahren als Kanzler abzuwählen, stieg die Wahlbeteiligung an. Fehlt  heute der Anreiz für die Bürgerinnen und Bürger, mit ihrer Stimme  tatsächlich eine Veränderung herbeizuführen?</b> 
</p>
<p>Der Wahlkampf ist gerade deshalb so langweilig, weil sich die vier  anderen Parteien in sechs zentralen Fragen einig sind: Sie sind für  Kriegseinsätze der Bundeswehr, für Rüstungsexporte, für die falschen  Rettungspakete für die Banken, für Rentenkürzungen und die Rente erst  mit 67, für Hartz IV und für prekäre Beschäftigung. Da bleibt ja nur  noch DIE LINKE übrig, die in den genannten Fragen konträre Auffassungen  vertritt, die sich auf eine Mehrheit in der Bevölkerung stützen können. 
</p>
<p><b>Oder fürchten die Menschen vielleicht sogar einen radikalen  Politikwechsel, nachdem es 1998 ein so böses Erwachen gab, als SPD und  Grüne an die Macht kamen?</b> 
</p>
<p>Das stimmt, aber einen wirklichen Politikwechsel kann es nur mit der  LINKEN geben. Aber das schließen SPD und Grüne bekanntlich aus. Das böse  Erwachen besteht bei diesen Wahlen darin, dass sich an der Politik des  letzten Jahrzehnts nichts Grundlegendes ändern wird. 
</p>
<p><b>Nun erwecken SPD und Grüne ja den Eindruck, unmittelbar vor der  Abgabe einer eidesstattlichen Erklärung zu stehen, dass sie nicht mit  der LINKEN koalieren werden. Was versetzt die so in Angst und Schrecken?</b> 
</p>
<p>Sie müssten für einen wirklichen Politikwechsel ihre bisherige  Politik deutlich korrigieren, die prekäre Beschäftigung, die sie mit  ihrer Politik massiv begünstigt haben, zurückdrängen, die Rente ab 67 zu  den Akten legen, Rüstungsexporte wenigstens deutlich zurückfahren und  vor allem nicht mehr in Spannungsgebiete wie den Nahen Osten liefern und  so weiter. Diesen Preis für einen Wechsel sind sie nicht bereit zu  zahlen, weil sie diesen Wechsel in Wirklichkeit – noch – nicht wollen. 
</p>
<p><b>Werden CDU, CSU und SPD nach dem 22. September lange brauchen, um sich auf eine Koalition zu einigen?</b> 
</p>
<p>Die kennen sich gut. Das ist wie bei einer Beziehung, bei der sich  die Partner bereits aus der Sandkiste kennen. Das geht dann sehr  schnell. Die SPD bekommt von Frau Merkel den Mindestlohn und hat dann  immer eine Entschuldigung dafür, was sie Frau Merkel im Gegenzug  durchgehen lässt. Aber in den kommenden vier Jahren wird sich einiges  ändern, bei der SPD wird es Auseinandersetzungen geben.</p>]]></content:encoded>
                <category>Bundestagswahl 2013</category>
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            <item>
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                <pubDate>Mon, 16 Sep 2013 09:57:00 +0200</pubDate>
                <title>Umfairteilen: Aktionstag ist &quot;Riesenerfolg&quot;</title>
                <link>https://www.die-linke-thueringen.de/wahlen/bundestagswahl-2013/news/detail/news/umfairteilen-aktionstag-ist-riesenerfolg-1/</link>
                
                <description>Weit mehr als zehntausend Menschen haben sich bundesweit am Aktionstag des Bündnisses Umfairteilen beteiligt. Allein in Bochum, wo der zentrale Sternmarsch stattfand, gingen nach Angaben der Organisatoren rund 12.000 Menschen für eine sozialere Steuerpolitik auf die Straße. In Berlin bildeten Demonstranten eine &quot;Umfairteilenkette&quot; durch das Regierungsviertel. Aktionen gab es unter anderem auch in Saarbrücken und Regensburg.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Weit mehr als zehntausend Menschen haben sich bundesweit am Aktionstag  des Bündnisses Umfairteilen beteiligt. Allein in Bochum, wo der zentrale  Sternmarsch stattfand, gingen nach Angaben der Organisatoren rund  12.000 Menschen für eine sozialere Steuerpolitik auf die Straße. In  Berlin bildeten Demonstranten eine "Umfairteilenkette" durch das  Regierungsviertel. Aktionen gab es unter anderem auch in Saarbrücken und  Regensburg.<a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/833203.umfairteilen-aktionstag-ist-riesenerfolg.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer"> weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Bundestagswahl 2013</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-5709</guid>
                <pubDate>Fri, 06 Sep 2013 08:34:00 +0200</pubDate>
                <title>Radiospot zur Bundestagswahl mit Gregor Gysi</title>
                <link>https://www.die-linke-thueringen.de/wahlen/bundestagswahl-2013/news/detail/news/radiospot-zur-bundestagswahl-mit-gregor-gysi-1/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                <category>Bundestagswahl 2013</category>
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            <item>
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                <pubDate>Thu, 05 Sep 2013 08:47:00 +0200</pubDate>
                <title>Hartz IV ist und bleibt Armut per Gesetz</title>
                <link>https://www.die-linke-thueringen.de/wahlen/bundestagswahl-2013/news/detail/news/hartz-iv-ist-und-bleibt-armut-per-gesetz-1/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zu der von der Bundesregierung geplanten Regelsatzerhöhung bei Hartz IV um neun Euro erklärt die Parteivorsitzende der Partei DIE LINKE Katja Kipping:
</p>
<p>Es ist zynisch, wenn man einem Menschen, der Durst hat, einen  Tropfen Wasser anbietet. Die Ankündigung einer Regelsatzerhöhung von  neun Euro bei den Grundsicherungen kurz vor der Bundestagswahl ist ein  durchsichtiges Manöver. Die Betroffenen sollen mit einem Almosen  abgespeist werden. 
</p>
<p>Wir brauchen endlich eine Mindestsicherung, die Armut wirklich  verhindert. Deswegen wird DIE LINKE eine Konzeption einbringen, in dem  keine Mindestsicherung mehr unter 1.050 Euro liegt. Kurzfristig müssen  die Hartz-IV-Regelsätze auf 500 Euro erhöht und die Sanktionen endlich  abgeschafft werden.</p>]]></content:encoded>
                <category>Bundestagswahl 2013</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-11658</guid>
                <pubDate>Tue, 03 Sep 2013 09:13:00 +0200</pubDate>
                <title>Acht Jahre Angela Merkel: Schadensbilanz einer Kanzlerin</title>
                <link>https://www.die-linke-thueringen.de/wahlen/bundestagswahl-2013/news/detail/news/acht-jahre-angela-merkel-schadensbilanz-einer-kanzlerin-1/</link>
                
                <description>Katja Kipping und Bernd Riexinger haben auf einer Pressekonferenz im Berliner Karl-Liebknecht-Haus eine Bilanz von acht Jahren Regierung Merkel vorgelegt. Das Bilanzpapier hat folgenden Wortlaut:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h2 class="subheader">Katja Kipping und Bernd Riexinger haben auf einer  Pressekonferenz im Berliner Karl-Liebknecht-Haus eine Bilanz von acht  Jahren Regierung Merkel vorgelegt. Das Bilanzpapier hat folgenden  Wortlaut:</h2>
<p>Schwarz-Gelb ist die erfolgreichste Regierung seit der  Wiedervereinigung und ein Stabilitätsanker in Europa, sagt  Bundeskanzlerin Angela Merkel selbstbewusst. Diese mutigen Aussagen  widersprechen der Wahrnehmung, bei dieser Bundesregierung handele es  sich um eine ziemlich desolate Mannschaft, die durch die vergangenen  vier Jahre gerumpelt ist. Wer sicher gehen will, wie diese Regierung in  der letzten Legislaturperiode agiert hat, was sie zu verantworten hat -  und wie die Kanzlerschaft Angela Merkels auch unter Einbeziehung der  Großen Koalition zwischen 2005 und 2009 zu bewerten ist -, kommt an  einer ehrlichen Bilanz von acht Jahren Merkel nicht vorbei. Diese fällt  erschreckend aus und gleicht einer Schadensbilanz in allen wichtigen  Politikfeldern. 
</p>
<p>Nach acht Jahren Merkel ist das Land sozial ungerechter, immer mehr  Menschen sind trotz Arbeit arm, die Renten wurden gekürzt, die Kluft  zwischen Arm und Reich vertieft sich, Gesundheit, Energie und Wohnen  werden immer teurer, von einer »Bildungsrepublik« kann keine Rede sein,  unter der »Klimakanzlerin« gibt es wieder einen Anstieg der  CO2-Emissionen, Deutschland ist unrühmlicher Waffenexport-Europameister  und die Sparpakete gefährden die Zukunft Europas. 
</p>
<p>Die Bilanz ist eindeutig: Acht Jahre Merkel sind genug! ... </p><ul class="list-normal"><li><a href="http://www.die-linke.de/fileadmin/download/nachrichten/2013/130828_schadensbilanz_merkel.pdf" target="_blank" class="download" title="Download" rel="noreferrer">Download des vollständigen Bilanzpapiers als PDF-Datei (197 kB)</a></li><li>Katja Kipping und Bernd Riexinger: Statements auf der Pressekonferenz als <a href="http://www.die-linke.de/nc/mediathek/audios/" target="_self" class="internal-link" title="Link">Audio</a> und <a href="http://www.die-linke.de/nc/mediathek/videospressekonferenzen/" target="_self" class="internal-link" title="Link">Video</a></li><li>Download: <a href="http://www.die-linke.de/fileadmin/download/nachrichten/2013/130902_Hochhalteplakat_Armutszeugnis.pdf" target="_blank" class="download" title="Download" rel="noreferrer">Hochhalteplakat "8 Jahre Merkel - ein Armutszeugnis" (PDF - 167 kB)</a></li></ul>]]></content:encoded>
                <category>Bundestagswahl 2013</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-11438</guid>
                <pubDate>Thu, 22 Aug 2013 11:40:00 +0200</pubDate>
                <title>Ramelow kritisiert &quot;Allmachts- und Staatsparteiallüren der CDU in Thüringen&quot;</title>
                <link>https://www.die-linke-thueringen.de/wahlen/bundestagswahl-2013/news/detail/news/ramelow-kritisiert-allmachts-und-staatsparteiallueren-der-cdu-in-thueringen-2/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der CDU-Landesverband Thüringen nutze auf seiner Homepage immer  noch rechtswidrig das Thüringer Landeswappen. Das kritisiert Bodo  Ramelow, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag,  scharf.</strong><br><br>Ramelow betont, dass von Christine Lieberknecht  als Landesvorsitzender der CDU Thüringen im November 2009 gegenüber dem  Innenminister eine verbindliche Unterlassungserklärung abgegeben worden  sei, womit die CDU sich verpflichtet habe, auch auf die Nutzung des  Wappens in abgewandelte Form für parteipolitische Zwecke zu verzichten.  In der erneuten Verwendung auf der Homepage sieht der Abgeordnete einen  klaren Bruch dieser Verpflichtung, die von Lieberknecht seinerzeit im  Zuge eines Rechtsstreits mit den Freien Wählern eingegangen worden sei.  Anscheinend habe nicht einmal die Indienststellung von  CDU-Wahlkampfexperten in der Staatskanzlei dazu geführt, dass im  Landesverband rechtskonform gehandelt werde. In der Verordnung zur  Ausführung des Gesetzes über die Hoheitszeichen des Landes Thüringen sei  in Paragraph 7 klar geregelt: "Die Verwendung des Landeswappens oder  von Teilen des Landeswappens durch Dritte ist verboten."<br><br>Der  Vorsitzende der Linksfraktion ist empört, dass durch die CDU Thüringen  fortwährend gegen Gesetze verstoßen werde. Das betreffe auch die  CDU-Landtagsfraktion. So zahle diese immer noch aus öffentlichen Geldern  finanzierte Funktionszulagen an ihre Fraktionsamtsträger, obwohl das  Bundesverfassungsgericht genau dies als verfassungswidrig erklärt habe.  Auch unter der Fraktionsvorsitzenden Lieberknecht sei offenbar bereits  so verfahren worden bzw. eine verfassungsgerichtskonforme Korrektur  nicht vorgenommen worden.<br><br>Ramelow wendet sich strikt gegen "diese  Formen von Allmachts- und Staatsparteiallüren der CDU in Thüringen".  Lieberknecht fehle die Kraft oder der politische Wille, gegenzusteuern.  "Das kann nur noch durch den Wähler gestoppt werden", so Ramelow  abschließend. Er kündigt zudem eine parlamentarische Befassung an.</p>]]></content:encoded>
                <category>Bundestagswahl 2013</category>
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                <pubDate>Wed, 21 Aug 2013 11:19:00 +0200</pubDate>
                <title>Diesmal Briefwahl machen - ganz einfach! Beantragen Sie Briefwahlunterlagen - ganz einfach und kostenlos</title>
                <link>https://www.die-linke-thueringen.de/wahlen/bundestagswahl-2013/news/detail/news/diesmal-briefwahl-machen-ganz-einfach-beantragen-sie-briefwahlunterlagen-ganz-einfach-und-kostenlos/</link>
                
                <description>Jede und jeder Wahlberechtigte erhält per Post eine Wahlbenachrichtigungskarte an seinen Hauptwohnsitz geschickt. Auf der Rückseite ist ein Briefwahlantrag aufgedruckt. Einfach ausfüllen und zurückschicken. Beim Antrag auf Briefwahl muss man keinen Grund angeben. In einigen Städten und Gemeinden gibt es die Möglichkeit, Briefwahlunterlagen auch online auf der Webseite zu beantragen. Der Antrag kann sofort gestellt werden, man muss nicht zwingend die Zusendung der Wahlbenachrichtigungskarte abwarten. Wichtig ist, dass die Stimmzettel am Wahlsonntag, den 22. September 2013, spätestens um 18.00 Uhr im Wahlamt vorliegen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Jede und jeder Wahlberechtigte erhält per Post eine  Wahlbenachrichtigungskarte an seinen Hauptwohnsitz geschickt. Auf der  Rückseite ist ein Briefwahlantrag aufgedruckt. Einfach ausfüllen und  zurückschicken. Beim Antrag auf Briefwahl muss man keinen Grund angeben.  In einigen Städten und Gemeinden gibt es die Möglichkeit,  Briefwahlunterlagen auch online auf der Webseite zu beantragen. Der  Antrag kann sofort gestellt werden, man muss nicht zwingend die  Zusendung der Wahlbenachrichtigungskarte abwarten. Wichtig ist, dass die  Stimmzettel am Wahlsonntag, den 22. September 2013, spätestens um 18.00  Uhr im Wahlamt vorliegen. <a href="http://www.die-linke.de/wahlen/wahlhilfe/briefwahl/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Weiter auf http://www.die-linke.de/wahlen/wahlhilfe/briefwahl/</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Bundestagswahl 2013</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-11417</guid>
                <pubDate>Mon, 19 Aug 2013 14:19:00 +0200</pubDate>
                <title>An den Geldberg der Millionäre ran</title>
                <link>https://www.die-linke-thueringen.de/wahlen/bundestagswahl-2013/news/detail/news/an-den-geldberg-der-millionaere-ran-1/</link>
                
                <description>Laut einer aktuellen Umfrage glauben nur 17 Prozent der Deutschen, dass die Eurokrise überstanden ist, und 80 Prozent, dass sich als Folge der Krise die Unterschiede zwischen Arm und Reich noch weiter verschärfen. Neben CDU/CSU und FDP haben auch SPD und Grüne kein Interesse, &quot;dass die Menschen vor der Wahl merken, wie viel Geld da sinnlos versenkt wurde und welche Kosten auf sie zukommen&quot;, meint Sahra Wagenknecht. Im Interview erklärt sie warum.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Sahra Wagenknecht zum Schweigen über die schwelende Euro-Krise und den vorhersehbaren Schuldenschnitt für Griechenland, zu Risiken für Deutsche, zur gerechten Verteilung der Steuerlast und den Chancen US-amerikanischen Steuerrechts für die Bundesrepublik</b>
</p>
<p><b>Laut einer aktuellen Umfrage glauben nur 17 Prozent der  Deutschen, dass die Euro-Krise überstanden ist. Hat die Mehrheit das  richtige Gespür?</b> 
</p>
<p>Ja. Keine der Krisenursachen – marode Banken, absurde Zockergeschäfte  im Finanzsektor, Lohndumping in Deutschland und inzwischen europaweit –  wurde beseitigt. Die Europäische Zentralbank hat mit ihrer Ankündigung,  im Notfall den Banken unbegrenzt Staatsanleihen abzukaufen, nur Zeit  geschunden. Auch die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich  eher verschlechtert. Die USA oder China werden nicht mehr im Umfang wie  vor der Krise europäische Exporte aufsaugen. Mit den Kürzungspakten wird  Europa daher nicht auf die Beine kommen. Daran ändert auch die leichte  Erholung der Konjunktur im zweiten Quartal nichts, die vor allem eine  Folge des ungewöhnlich langen Winters ist. Eine Jugendarbeitslosigkeit  von über 60 Prozent wie in Griechenland hält zudem auf Dauer keine  Demokratie aus. Die Entwicklung in Zypern hat gezeigt wie schnell die  Situation wieder eskalieren kann. 
</p>
<p><b>Wo lauern derzeit die größten Risiken für deutsche Bürgerinnen und Bürger?</b> 
</p>
<p>Bundeskanzlerin Merkel leugnet bis zur Wahl was die Spatzen von den  Dächern pfeifen: Griechenland braucht einen neuen Schuldenschnitt, um  wieder auf eigenen Füßen zu stehen. Der wird dann aber nicht mehr die  Banken und privaten Gläubiger treffen sondern die europäischen  Steuerzahler, die über den Rettungsschirm in der Höhe von rund 200  Milliarden Euro die Finanzierung der Schulden übernommen haben. Die  einzige Alternative wäre, die Vermögen der griechischen Oberschicht für  die Begleichung der Schulden abzuschöpfen. Das wäre sehr viel gerechter.  Aber für diese Lösung sind Merkel und Co. leider viel zu feige. 
</p>
<p><b>80 Prozent der Befragten treibt die Sorge um, dass sich als Folge  der Krise die Unterschiede zwischen Arm und Reich noch weiter  verschärfen. Trotzdem spielt die Eurokrise im Wahlkampf bislang keine  große Rolle. Woran liegt das?</b> 
</p>
<p>Die Medien versuchen, das Thema bisher bewusst klein zu halten, weil  die Milliarden von Merkel gemeinsam mit den vermeintlichen  Oppositionsparteien SPD und Grüne versenkt wurden. Also hat keine dieser  Parteien ein Interesse daran, dass die Menschen vor der Wahl merken,  wie viel Geld da sinnlos versenkt wurde und welche Kosten auf sie  zukommen. Viele sorgen sich derzeit eher über die schleichende  Entwertung ihrer Ersparnisse, zum Beispiel bei Lebensversicherungen. Die  Rechnung für die Euro- beziehungsweise Bankenrettung wird jedoch nach  den Wahlen präsentiert werden. Der Bankenlobbyist Steinbrück und Herr  Trittin werden dann auch wieder hochstaatstragend dabei sein. Es gibt  außer der LINKEN leider keine Opposition zu diesem Euro-Crash-Kurs. 
</p>
<p><b>Wie will DIE LINKE der wachsenden Ungleichheit in Deutschland begegnen?</b> 
</p>
<p>Wir wollen gute Arbeit statt Niedriglöhne. Etwa durch den  gesetzlichen Mindestlohn von 10 Euro, die Wiedereinführung ordentlicher  Zumutbarkeitsregeln bei Arbeitslosigkeit, das Verbot der Leiharbeit und  den Kampf gegen Werkverträge und Ketten-Befristungen. Darüber hinaus  wollen wir die wirklich Reichen zur Kasse bitten, etwa durch eine  Millionärssteuer von 5 Prozent auf Vermögen über eine Million Euro und  einen Spitzensteuersatz von 75 Prozent für Einkommensmillionäre. 
</p>
<p><b>Steuererhöhungen sind nur bei Wenigen beliebt. Müssen  Normalverdienerinnen und Normalverdiener damit rechnen, dass DIE LINKE  ihnen ans schwer verdiente Geld will?</b> 
</p>
<p>Nein. Mit dem Steuerkonzept der LINKEN wird jemand, der bis zu etwa  6500 Euro im Monat verdient, entlastet. DIE LINKE ist daher die einzige  echte Mittelstandspartei im Bundestag. 
</p>
<p><b>Liberale und Konservative verteufeln höhere Steuern, weil sie Gift  für die Wirtschaft seien. Die Steuereinnahmen in Deutschland seien ja  gewachsen, weil die Steuern niedrig sind. Ist an dieser Argumentation  nichts dran?</b> 
</p>
<p>Nein. Richtig ist, dass in letzter Zeit die Steuereinnahmen gewachsen  sind, weil die Wirtschaft moderat gewachsen ist. Der  Wirtschafts-Nobelpreisträger Paul Krugman hat darauf hingewiesen, dass  in den 50er Jahren der Spitzensteuersatz in den USA bei 91 Prozent lag.  Das Wirtschaftswachstum war damals wesentlich höher als es heute mit  halb so hohen Spitzensteuersätzen ist. Für Deutschland kann festgestellt  werden, dass die Steuergeschenke für die Super-Reichen und Konzerne  keinen Wirtschaftsboom ausgelöst haben – im Gegenteil. 
</p>
<p><b>DIE LINKE will eine Vermögenssteuer in Form einer Millionärssteuer  und den Spitzensteuersatz auf 53 Prozent erhöhen. Die einschlägigen  Verbände lassen bereits Studien zu deren Wirkung anfertigen. Tenor:  Diese Steuern reduzierten den Spielraum für Investitionen in die  Produktion und neue Arbeitsplätze, nagten an der Substanz oder setzten  Anreize zu Vermögens- und Wohnsitzverlagerungen.</b> 
</p>
<p>Die Steuern für Konzerne und Spitzenverdiener wurden massiv gesenkt.  Die Bruttoanlageinvestitionen des Privatsektors sind zwischen 2000 und  2012 jedoch gesunken. Mehr investiert wird nur, wenn die Nachfrage durch  höhere Massenkaufkraft steigt. DIE LINKE fordert bei der  Millionärssteuer einen Freibetrag von 5 Millionen Euro für  Betriebsvermögen. Damit wären nur die Eigentümer von etwa einem Prozent  der Unternehmen – überwiegend Kapitalgesellschaften - betroffen. DIE  LINKE fordert zudem eine einmalige Vermögensabgabe. Diese lässt sich  auch durch einen Briefkasten in Panama nicht umgehen. Das Vermögen wird  zu einem Stichtag ermittelt und die Millionäre bleiben gegenüber  Deutschland steuerpflichtig. 
</p>
<p><b>Wie lässt sich Unternehmen und Reichen in diesen Zeiten eigentlich  verklickern, dass sie Geld auch dort versteuern, wo sie besonders viel  verdienen, also ihr Geld nicht in Steueroasen verschieben?</b> 
</p>
<p>Wir müssten wie in den USA das Prinzip einführen, dass man Steuern  nicht nach Aufenthaltsort sondern Staatsangehörigkeit zahlt. Banken, die  fortgesetzt Geschäfte mit Steueroasen machen und Beihilfe zur  Steuerhinterziehung leisten, ist die Lizenz zu entziehen.  Doppelbesteuerungsabkommen mit Steueroasen sind zu kündigen und notfalls  sind saftige Quellensteuern – also dort, wo das Geld verdient wird – zu  erheben. Die USA haben mit dem FATCA-Gesetz gezeigt, wie man  erfolgreich Druck auf Steueroasen macht. 
</p>
<p><b>Nicht nur die Länder Südeuropas haben ja jede Menge Schulden,  sondern auch die Bundesrepublik. Die Regierung Merkel will sie mit  Schuldenbremsen, Sozialabbau und durch Wettbewerbsfähigkeit auf  internationalen Märkten eindämmen. Kann Deutschland seine Schulden auch  anders dauerhaft reduzieren?</b> 
</p>
<p>Wir erleben ja gerade in den Krisenstaaten, dass man Staatsschulden  nicht durch Sparen senkt. Allein das Vermögen der europäischen  Millionäre übertrifft mit etwa 14 Billionen Euro die gesamte  Staatsverschuldung aller EU-Staaten, die bei 11 Billionen Euro liegt.  Wer die Staatsfinanzen sanieren möchte, muss an den Geldberg der  Millionäre ran.</p>]]></content:encoded>
                <category>Bundestagswahl 2013</category>
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