Tschernobyl mahnt: kein Rollback zur Atomkraft

Katja Maurer, Ralf Plötner

„Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl vor 40 Jahren ist bis heute eine Warnung vor der Atomkraft als teuerste und gefährlichste aller Energien. Wir brauchen einen schnellen und nachhaltigen Ausbau der erneuerbaren Energien und eine Energieproduktion in öffentlicher Hand." Damit reagieren die Landesvorsitzenden von Die Linke in Thüringen, Katja Maurer und Ralf Plötner, auf den 40. Jahtestag der Explosion im AKW Tschernobyl am 26. April 1986. Bei dem katastrophalen Unfall wurden enorme Mengen Radioaktivität in die Atmosphäre freigesetzt. 40 Jahre später über die Reaktivierung abgeschalteter Atomkraftwerke zu sprechen, wie es Jens Spahn tut, ignoriert sowohl die Folgen der Katastrophe als auch ihre erkrankten und verstorbenen Opfer. Statt wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die Inbetriebnahme und Förderung von Mini-AKW zu propagieren, steht Die Linke für einen ökologischen, günstigen und verlässlichen Weg mit der Festschreibung des Ausstiegs aus der Atomkraft im Grundgesetz.