Anklagen gegen rechtes Terror-Netzwerk senden wichtiges Signal an die Zivilgesellschaft

Katja Maurer, Ralf Plötner

Als ein wichtiges Signal an die Zivilgesellschaft bewerten die Landesvorsitzenden der Thüringer Linken, Katja Maurer ud Ralf Plötner, die Anklageerhebung gegen mutmaßliche Mitglieder und Unterstützer des neonazistischen Netzwerks „Letzte Verteidigungswelle" auch aus Thüringen. Die Bundesanwaltschaft (BAW) wirft den acht teils noch minderjährigen Verdächtigen unter anderem versuchten Mord und Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation vor. Zu den Taten gehört auch ein Anschlag auf eine bewohnte Unterkunft für Asylbewerber:innen in Schmölln, der von einem Jugendlichen und einem Heranwachsenden begangen worden sein soll. Maurer und Plötner erklären: „Viel zu oft werden solche Straftaten bagatellisiert oder als „Dumme Jungen Streiche“ verniedlicht. Die zeitnahe Anklage wegen Mitgliedschaft bzw. Unterstützung einer terroristischen Vereinigung hingegen zeigt, dass die BAW das Terror-Netzwerk und seine Taten ernst nimmt. Sie ist auch für die Betroffenen in Schmölln ein positives Signal, dass ihre Bedrohung ernst genommen wird.“