Maurer: Jetzt rächt sich die CDU-Arbeitsmarktpolitik der Neunzigerjahre!
Thüringen weist unter allen Bundesländern die niedrigste durchschnittliche Rente für Versicherte mit mindestens 45 Beitragsjahren auf. Im Schnitt erhalten Rentnerinnen und Rentner in Thüringen monatlich 1.491 Euro, deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 1.668 Euro. Thüringen bildet das Schlusslicht; den höchsten Wert erreicht Hamburg mit 1.787 Euro.
„Jetzt rächt sich die CDU-Arbeitsmarktpolitik der Neunzigerjahre, die die Beschäftigten in Thüringen konsequent als Niedriglohnempfänger vermarktet hat!“, stellt die Linke-Landesvorsitzende Katja Maurer fest. „Weil geringe Löhne insbesondere bei Frauen und Alleinerziehende zu kleinen Renten führen, setzen wir uns konsequent für höhere Löhne und stärkere Tarifbindung ein. Um dem Problem niedriger Renten jetzt zu begegnen, braucht es kurzfristig eine Anhebung des Rentenniveaus und langfristig eine Rentenkasse für alle, in die auch Politiker:innen, Ärzt:innen, Anwält:innen und Beamt:innen einzahlen.“
Abschließend unterstreicht die Landesvorsitzende die persönliche Dimension von Armut im Alter: „Altersarmut hat vor dem Hintergrund der steigenden Lebensmittel- und Energiepreise ganz reale Verschlechterungen der Lebensbedingungen zur Folge. Die ältere Frau im Supermarkt, mit wenigen Artikeln auf dem Kassenband, ist Ausdruck einer verfehlten Rentenpolitik und Ergebnis nicht eingelöster Versprechen.“
