Antikriegstag mahnt zu aktiver Friedenspolitik
Der Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen und des Beginns des Zweiten Weltkriegs ist eine dringliche Mahnung, aus der Rüstungsspirale auszusteigen und eine aktive Friedenspolitik zu betreiben. Damit reagiert der Landesverband der Linken in Thüringen auf den Antikriegstag am 1. September 2025.
80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gibt es 2025 so viele bewaffnete Konflikte wie noch nie. Schätzungen zufolge wird das weltweite Kriegsgeschehen bis Ende des Jahres mehr als 200.000 Todesopfer fordern. Die Landesvorsitzende Katja Maurer erklärt: „Vor diesem Hintergrund die Einführung der Wehrpflicht durch die Hintertür auf den Weg zu bringen sowie den Ausbau der Rüstungsindustrie und den Umbau ziviler zu Rüstungsproduktion zu forcieren, ist geschichtsvergessen und hoch gefährlich.“
Der Co-Landesvorsitzende Ralf Plötner ergänzt: „Die Durchsetzung der eigenen Interessen mit Waffengewalt und militärische Aggression sind keine legitimen Mittel der Politik. Stattdessen braucht es eine klare Position gegen Kriegstüchtigkeit, Militarisierung und Aufrüstung.“ Kriege, militärische Gewalt und gigantische Aufrüstungsprogramme sind nicht alternativlos und dürfen es auch nicht sein. Als Linke stemmen wir uns überall dem neuen globalen Rüstungswettlauf und der zunehmenden Militarisierung unserer Gesellschaft entgegen.
