Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Vertreter_innenversammlung am 22./23. Juni in Arnstadt

Der Landesvorstand der Partei DIE LINKE. Thüringen hat auf seiner Sitzung am 22.3. die Einberufung der besonderen Vertreter_innenversammlung zur Aufstellung der Liste für die Landtagswahl am 27.10.2019 für den 22./ 23.06.2019 in Arnstadt beschlossen.

Kandidaturen für die Landesliste

Alle Bewerbungen als ZIP-Datei (12 MB)

Hier sind alle Bewerbungen veröffentlicht, welche bis zum 9.6. in der Landesgeschäftsstelle eingegangen sind. Sie sind alphabetisch nach dem Nachnamen sortiert. Die Reihenfolge hat nichts mit der Platzierung auf dem Listenvorschlag zu tun. Von jeder/jedem Bewerber_in ist der Bewerbungstext (Warum ich kandidiere) veröffentlicht. Das vollständige Bewerbungsformular ist als PDF-Dokument verlinkt.

Die Welt, die man hinterlässt, sollte eine bessere sein, als jene, die man betreten hat. Als ich jedoch Ende 2018 fast bei einem Verkehrsunfall gestorben wäre, war die Welt eine wesentlich schlechtere als zu meiner Geburt. Die Umweltschäden hatten immens zugenommen, viele Länder sind politisch stark nach rechts gerückt und die Atomkriegsuhr steht aktuell auf 2 Minuten vor 12. In Thüringen gab es dagegen durch den Regierungswechsel 2014 glücklicherweise eine positive Entwicklung. Diese steht allerdings bei den aktuellen Landtagswahlen auf dem Spiel, sollte es erstmals zu einer schwarz-blauen Regierungskoalition kommen. Ein solches Horrorszenario möchte ich mit allen Mitteln verhindern. Warum sonst sollte ich überlebt haben, wenn ich nicht noch eine Aufgabe im Leben habe? Bestimmt nicht, um Zeuge des Niedergangs zu werden!

Es gibt viel, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Nicht nur, um die bereits erzielten Erfolge von R2G zu verteidigen, sondern auch für die Vorhaben in der nächsten Legislaturperiode. Das angestrebte Pilotprojekt eines bedingungslosen Grundeinkommens ist dabei von besonderem Interesse für mich. Als ehemaliger Leiharbeiter mit unterbrochenem Lebenslauf und auch aktuell als Krankengeldempfänger weiß ich, was es bedeutet, nicht mit seinem Einkommen auszukommen. Ich möchte daher das BGE unterstützen, wobei ich eher für eine Form eines bedarfsgerechten Grundeinkommens bin. Spitzenverdiener und Millionäre brauchen diese Unterstützung nämlich nicht, sondern sollten viel eher zu deren Finanzierung beitragen. Weitere Ideen, die ich voll und ganz unterstütze, sind die geplante Thüringer Baugesellschaft und der Thüringer Verkehrsverbund. Durch letzteren sollte nicht nur der ÖPNV ausgebaut und attraktiver gemacht werden. Denkbar wäre auch ein landesweites Netz von Leihradstationen, wie es bereits in Mainz existiert. Kurze Strecken können so schnell und unkompliziert per Fahrrad zurückgelegt werden. Dafür müssten selbstverständlich auch die Radwege ausgebaut werden. Kopenhagen und Amsterdam machen bereits vor, wie Städte der Zukunft aussehen.

Bewerbung als PDF-Dokument

Liebe Genossinnen und Genossen,
junge Politik im ländlichen Raum? Geht nicht sagen viele. Geht doch, sage ich und beweise das täglich im Ehrenamt - seit 2013 als Parteimitglied, seit 2015 als Kreisvorsitzender meines Kreisverbandes Schmalkalden-Meiningen und seit 2017 als Landesvorstandsmitglied unserer Partei. Außerdem übernehme ich aktiv Verantwortung als Fraktionsvorsitzender im Kreistag sowie als Stellvertreter im Meininger Stadtrat.

Als Direktkandidat in meiner Heimatregion will ich bei den Landtagswahlen einmal mehr zeigen, dass es nicht nur Universitätsstädte sind, in denen junge Menschen sich jeden Tag für eine ökologische, solidarische und antifaschistische Zukunft engagieren! Als Vorstandsmitglied im Verein „Thüringer gegen SuedLink“ kämpfe ich mit den BürgerInnen vor Ort gegen einen Stromtrassenplan, der für alle ein Schlag ins Gesicht ist, die auch in 20 Jahren noch von einer intakten Natur umgeben sein möchten. Als Gewerkschaftsmitglied stehe ich an der Seite der Beschäftigten der Kreiswerke in ihrem Kampf um einen angemessenen Tarifvertrag. Mit meinen GenossInnen und BündnispartnerInnen in der Region sorge ich außerdem dafür, dass nie wieder Faschisten – ob blau oder braun – bei uns die politische Agenda bestimmen. Digitalisierung, Mobilität und Arbeitsmarktpolitik in ihren engen Verzahnungen sind meine Themen. Als Verwaltungsfachangestellter in der kommunalen Verwaltung weiß ich, dass die Mühlen dort langsamer mahlen, als es bei diesen großen Zukunftsthemen notwendig wäre. Ich weiß jedoch auch, welche Stellschrauben ich drehen muss, um daran etwas zu ändern.

In den letzten Jahren habe ich in den unterschiedlichsten Parteifunktionen nicht nur von der Pike auf gelernt wie Politik funktioniert, sondern auch alles daran gesetzt unsere Partei im Kreis zu erneuern und zu verjüngen. Heute kann ich sagen – wir sind zukunftsfest aufgestellt! Gemeinsam werden wir im Oktober R2g verteidigen und Thüringen mit links gestalten, hier will ich meinen Beitrag leisten!

Bewerbung als PDF-Dokument

Dass Geflüchtete in Thüringen selbstbestimmt leben können – dass sie existenzsichernd arbeiten und ihren Lebensunterhalt selbst verdienen dürfen, angemessenen Wohnraum und die Chance auf Teilhabe an Bildung und Kultur erhalten, von Anfang an die Chance zur Integration, aber auch die Möglichkeit des Fortlebens ihrer Kultur und Traditionen haben - und eine unabhängige Asylverfahrensberatung sicherstellt, dass sie ihre Rechte kennen, dafür kandidiere ich. Thüringen soll Willkommensland werden. Für alle nach Thüringen kommenden und hier lebenden Menschen. Unabhängig ihrer Herkunft oder ihres Aufenthaltsstatus.

Mit der Enquetekommission Rassismus haben wir in der 6. Legislaturperiode eine Bestandsaufnahme von Ursachen & Erscheinungsformen von Rassismus und Diskriminierung vorgenommen. Und von "Schaltstellen" und Handlungsebenen, die Rassismus/Diskriminierung zurückdrängen könn(t)en. Nun gilt es, die Empfehlungen der Kommission umzusetzen und die Untersuchung von und die Aktivitäten gegen Rassismus und Diskriminierung zu verstetigen. Und dafür ein Verständnis in der Gesellschaft zu entwickeln. Bisher begegnen wir eher Abwehrreaktionen und Verteidigungshaltungen, wenn rassistische Strukturen angesprochen und diskriminierende Routinen (etwa in Verwaltung oder bei der Polizei) kritisiert werden. Es braucht aber Einsicht und den Willen zur Veränderung, damit die „offene“ Gesellschaft nicht bloß Aushängeschild oder Wunschvorstellung bleibt. Hier sehe ich meine zweite Schwerpunktaufgabe in der künftigen Landtagsfraktion.

Neben diesen inhaltlichen Schwerpunkten kann ich mit meiner Erfahrung bzgl. parlamentarischer Abläufe und meiner Affinität zu „Geschäftsordnungsdingen“ auch formal der neuen Landtagsfraktion von Nutzen sein. Und nicht zuletzt möchte ich daran mitarbeiten, dass unsere Politik die Menschen in Thüringen – sei es in Ballstedt im Weimarer Land oder in Gera Lusan – erreicht und die Leute merken: DIE LINKE interessiert sich für sie, für ihre Probleme und ihre Freuden.

Bewerbung als PDF-Dokument

Seit fast 23 Jahren bin ich Mitglied der Partei. Von Anfang an hat mich das breite Spektrum der Kommunalpolitik fasziniert und bis heute nicht losgelassen. Ich habe auf allen Ebenen und in fast allen Funktionen Kommunalpolitik gestaltet. Ich habe als Stadtratsmitglied Entscheidungen getroffen. Ich habe als Mitarbeiter der Landtagsfraktion Kommunalpolitik gestaltet. Ich war bundesweit als kommunalpolitischer Berater aktiv.

Mein Wechsel 2012 in das Eisenacher Rathaus folgte dem Wunsch der Partei, um der damals neu gewählten Oberbürgermeisterin in der Anfangszeit unterstützend zur Seite zu stehen. Aus dieser temporären Unterstützung hat sich ein langjähriges Engagement entwickelt. Zwischenzeitlich konnte das Amt in Eisenach verteidigt werden. Seit 2012 gestalte ich also Kommunalpolitik aus der Verwaltung heraus.

Ich verfüge damit über ein einzigartig breites Spektrum an Erfahrungen.

Als Nachrücker für den Landtagtag habe ich 2013 das Mandat ausgeschlagen. Damals war ich erst seit einem Jahr im Eisenacher Rathaus. Die Projekte zur Neuausrichtung der Stadtpolitik haben gerade begonnen. Zudem war die Landtagsfraktion kommunalpolitisch gut aufgestellt.

Aus diesen Gründen habe ich 2014 auf eine erneute Kandidatur verzichtet.

Ich will, dass die kommunalpolitischen Konzepte und Beschlüsse unserer Partei auch in der kommenden Legislatur beachtet, fortentwickelt und nach Möglichkeit umgesetzt werden. An der Erarbeitung dieser Konzepte war ich maßgeblich beteiligt. Einzelne Papiere tragen meine direkte Handschrift. Zu nennen ist hierbei insbesondere das Konzept für eine umfassende Funktional-, Verwaltungs- und Gebietsreform. Die bisherigen Fusionsmaßnahmen stellen nur den Anfang des Prozesses dar. Weitere tiefgreifende Reformen, auch auf Landesebene, sind zwingend geboten. Eine grundsätzliche Kommunalreform bedingt aber auch eine neue Ausgestaltung der Kommunalfinanzierung durch das Land. Die Kommunen und die Kommunalpolitik müssen wieder stärker in den Fokus der LINKEN rücken!

Bewerbung als PDF-Dokument

Für ein soziales, demokratisches und ökologisches Thüringen. Das waren unser Versprechen unsere Aufgaben, die wir vor fünf Jahren unseren Wählerinnen und Wählern in Thüringen gegeben haben. Viele Sachen konnten wir erreichen und verändern – gebührenfreies Kita-Jahr, Bildungsfreistellungsgesetz, Schulgesetz, Ausbau der Demokratie und Bürgerbeteiligung auf kommunaler Ebene, Transparenzgesetz, Fortführung öffentlich geförderter Beschäftigungssektor, Abschaffung der Straßenausbaubeiträge, Ausbau der Filmförderung in Thüringen – sind nur einige Beispiele. Trotz der Erfolge konnten nicht alle gestellten Ziele erreicht werden. Daher geht es um die Fortführung von r2g auch 2020 bis 2024 in Thüringen. Dafür möchte auch ich mich einsetzen.

In den zurückliegenden Jahren habe ich in Tätigkeiten in unterschiedlichen Bereichen, Strukturen und Themengebieten nicht nur beweisen dürfen , Leistungsgeber, sondern gleichzeitig Impuls- und Ideengeber zu sein für neue, mitunter unorthodoxe Wege bei gesellschaftlichen Konzepten sowie bei politisch und parlamentarischen Handlungsweisen.
Ob als Wahlkreismitarbeiter, Mitarbeiter der Landtagsfraktion oder Geschäftsstellenleiter, als justiz-, sport- und medienpolitischer Sprecher der 4., 5. und 6. Legislaturperiode, habe ich durch meine Arbeit zur Ausstrahlung und besseren gesellschaftlichen Wahrnahme linker Politik beigetragen. Seit zwölf Jahren übe ich die Funktion und die damit verbundenen Aufgaben des parlamentarischen Geschäftsführers der Landtagsfraktion aus. Dabei habe ich in den vergangenen Jahren gemeinsam mit den jeweiligen Vertretern des Landesvorstandes die Struktur der Fraktion sowie den Konstituierungsprozess aktiv begleitet. Auch für die kommende Fraktion würde ich zur Übernahme dieser Funktion bereit sein.
Eine weitere besondere Motivation ist die Verteidigung und Wiedererlangung des Direktmandates im Wahlkreis 27 Erfurt gemeinsam mit den Basisorganisationen vor Ort sowie dem Stadtverband wie in den zurückliegenden zwei Legislaturperioden.

Bewerbung als PDF-Dokument

1. Weil ich schon mir schon in der Schule geschworen habe Faschismus in jeder Form zu verhindern. Für mich bedeutet das den Menschen Zukunftsvisionen zu geben damit sie ihre Ängste verlieren.

2. Weil ich Mitdenken, Mitreden und Mitgestalten will. Mich fordert es heraus, wie ich es schon in meiner Familie seit Generationen erlebt habe, als Querdenker nicht nur ein bisschen dabei zu sein.

3. Mir ist es wichtig für Menschen einzutreten, deren Stimmen oft überhört werden.

4. Ich habe eine 10 jährige Tochter und möchte aktiv und gestalterisch dafür eintreten und sorgen, das sie eine Zukunft hat.

5. Freie Fahrt für freie Bürger, aber nur im öffentlichen Nahverkehr!

6. Ich habe in meinem Studium zwei Dinge gelernt:

  • 1. Menschen, die sich in ihrem sozialen Umfeld wohl fühlen haben kein Interesse

an Konflikten. Deshalb ist es für mich wichtig mich dafür einzubringen das es möglichst vielen Menschen auf der Welt gut geht, dann hören Kämpfe und
Kriege auf. Da ich aber nicht für die Welt alleine kämpfen kann, will ich es hier bei uns tun.

  • 2. In eine gesunden sozialen Umfeld blühen Wirtschaft und Handel. In Deutschland klafft die soziale Schere immer weiter auseinander. Dagegen will ich wirken.

Das alles kann ich nur dann tun oder erreichen, wenn ich gemeinsam mit Anderen, die dafür ebenfalls brennen, entscheidend mitarbeiten kann.

Für mich gibt es nur dann blühende Landschaften, wenn sozialer Frieden da ist. Nur dann florieren Wirtschaft und Handel und die Menschen sind bereit für Neues. Dafür zu sorgen ist Aufgabe der Politik. Auf diesem Weg den Menschen zu zu hören und sie mit zu nehmen ebenfalls.

Bewerbung als PDF-Dokument

Liebe Genoss*innen,
uns als LINKE zeichnet aus, dass wir die Verhältnisse nicht nur verwalten, sondern grundlegend verändern wollen. Wir wollen eine andere Gesellschaft, in der der Mensch kein erniedrigtes Wesen ist, sondern die das gute Leben für alle bereithält.

1990 bin ich in Jena geboren und habe dort nur die Nachwehen der Privatisierungspolitik der Nach-Wendezeit mitbekommen. Beispielsweise, dass meine Eltern kämpften, um über die Runden zu kommen oder dass von meinen ehemaligen Mitschüler*innen ein Großteil den Osten verlassen hat. Für fast alle Ostdeutschen ist das auch heute noch Normalität.

2014 ist R2G als Korrektiv an die Macht gekommen, um mit der Interessenpolitik der CDU zu brechen und den Ansatz eines offenen, sozialen und solidarischen Thüringens zu verfolgen. Genau da muss es in den nächsten Jahren weitergehen- im Kampf für die Angleichung der Lebensverhältnisse, für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen, für eine solidarische Wirtschaft, lebenswerte Kommunen, für Frauen*rechte, Unterstützung von Migrant*innen, der Abwehr menschenfeindlicher Ideologien, im Umgang mit globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel, aber auch um jungen Menschen eine dauerhafte Perspektive zu bieten. Viele soziale Probleme lassen sich trotzdem nicht lösen, ohne auch unser System grundlegend in Frage zu stellen. Als LINKE ist es für uns unerlässlich mit Initiativen, Bewegungen und Gewerkschaften zusammenzukommen und die sozialen Kämpfe zu unterstützen.

Als ehemaliger Landessprecher der linksjugend [‘solid] Thüringen und gewählter Vertreter der Jugend im Landesvorstand ist es mir ein Anliegen die Interessen junger Menschen zu vertreten. [‘solid] war und ist mir eine Herzensangelegenheit. Ich möchte gerne die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Strukturen und Generationen ausbauen, dafür wurde mir auf dem Landesjugendtreffen als Jugendkandidat für die Landtagswahl das Vertrauen ausgesprochen. Ich würde mich sehr über eure Bestätigung des Votums freuen!

Bewerbung als PDF-Dokument

In den letzten Jahren habe ich Verantwortung dafür getragen, dass die Akteure der LINKEN (Partei, Fraktion, Mitglieder in der Regierung) zusammenwirken und Iinke Politik in der Koalition erkennbar und umsetzungsfähig wird. Dabei habe ich in vielen unterschiedlichen Politikfeldern Fachbereiche unterstützt, mit Koalitionspartnern verhandelt oder Wege der Umsetzung von Verhandlungsergebnissen mit der Landesregierung abgestimmt. Die durch diese Arbeit angeeigneten fachlichen, politischen und strategischen Kompetenzen möchte ich auch in einer weiteren Legislaturperiode einbringen und mit dafür Sorge tragen, dass unsere im Wahlprogramm verabredeten Ziele in der Fortsetzung der Koalition Umsetzung finden. Für mich ist die 2014 übernommene Regierungsverantwortung kein abgeschlossenes Projekt, sondern eine weiterhin bestehende Herausforderung, zu einer nachhaltigen Veränderung von gesellschaftspolitischen Grundlagen beizutragen. Diese möchte ich gemeinsam mit der LINKEN annehmen. Zugegeben, Politik gestalten, Lösungen verhandeln und Entscheidungen vorbereiten macht mir auch Spaß und füllt mich aus.

In der Innenpolitik haben wir einerseits Arbeitsbedingungen für Polizeibeamte sowie die Entwicklung der Polizeistruktur durch ein nachhaltiges Personalentwicklungskonzept und auf der Grundlage eines Leitbildes „Polizei“ zu verbessern. Andererseits steht das Polizeiaufgabenrecht ganz erheblich unter Druck. Die vorgeschlagenen immer tiefer in die Grundrechte eingreifenden Befugnisse lassen den verfassungsrechtlichen Grundsatz der Verhältnismäßigkeit außen vor. Hier braucht es DIE LINKE als eine starke bürgerrechtliche Stimme, die für den Ausgleich zwischen tatsächlich notwendigen und Sicherheit schaffenden Befugnissen und einem ausreichendem Grundrechtsschutz vor dem unbegründeten Zugriff des Staates sorgt. In diesem Sinne möchte ich die Politik der letzten fünf Jahre fortsetzen, mit der wir als LINKE gezeigt haben, kompetent öffentliche Sicherheitstärken zu können.

Bewerbung als PDF-Dokument

Wir haben mit der Partei DIE LINKE bisher viel für die Menschen in unserem Land erreicht. Ich will, dass die von uns geprägte, soziale und gerechte Politik gefestigt und fortgeführt wird. Mit dem Regierungsprogramm und überzeugenden Personen, die für linke Politik einstehen, möchte ich künftig dabei sein, die kommenden Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Als Mitarbeiterin der Landtagsfraktion und Kommunalpolitikerin konnte ich an Gesetzen und Landesprogrammen (z.B. am LP „Familie“) mitarbeiten und in unserem Landkreis als Ausschussvorsitzende des Sozialausschusses bei der Umsetzung behilflich sein. Im Ergebnis dessen gibt es je nach Bedarf bei uns Dorfkümmerer, Elternbegleitung und Vieles mehr. Der Ausbau einer generationenübergreifenden Familienpolitik ist für mich genauso wichtig wie die Mitgestaltung weiterer Schwerpunkte, die in der Sozial-, Pflege- und Gesundheitspolitik liegen. Ich stehe für eine Sozialpolitik, die die soziale Daseinsvorsorge als Teil der Lebensqualität in den Kommunen sicherstellt. Wir brauchen dauerhaft eine Politik der sozialen Gerechtigkeit und Sicherheit mit Gesetzen, die ein Abrutschen in Armut und Ausgrenzung verhindern: eine Mindestrente, Mindestlohn von mindestens 12 Euro und eine Kindergrundsicherung.
Im Bewusstsein aller, dass Pflege eine gesamtgesellschaftliche und ressortübergreifende Aufgabe ist, kann es mit einer Pflegeoffensive in Thüringen gelingen, Pflegekräfte zu stärken und Pflegebedürftige und deren Angehörige zu entlasten. Daran möchte ich mitarbeiten. Ich stand viele Wochen an der Seite der streikenden Beschäftigten der CELENUS Reha-Klinik in Bad Langensalza in ihrem Kampf für eine Tarifbindung und bessere Arbeitsbedingungen. Unsere Unterschriftenaktionen haben zum Erfolg der Beschäftigten beigetragen. In dieser Zeit habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, vor Ort zu helfen, Vertrauen in unsere Politik aufzubauen und Ansprechpartnerin für Probleme zu sein. Dies möchte ich gern als Landtagsabgeordnete fortführen und mich für die Ziele der LINKEN für die Menschen einsetzen.

Bewerbung als PDF-Dokument

Liebe Genoss*innen,

mein Name ist Kati Engel. Ich bin 36 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Kinder und wohne in Eisenach. Mittlerweile bin ich seit fast 5 Jahren Landtagsabgeordnete für DIE LINKE. Als Sprecherin für Kinder- und Jugendpolitik konnte ich an entscheidenden Verbesserungen mitwirken – wie z. B. die Etablierung von Beteiligungs- und Beschwerderechten für Kindergartenkinder oder die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre für die Kommunalwahl.

Gleichfalls ist meinen Mitarbeiter*innen (Kathrin Nartschinski, Philipp Pommer) und mir gelungen mit unserem offenen Jugend- und Wahlkreisbüro RosaLuxx. in Eisenach einen Anlaufpunkt für Menschen zu schaffen, den es so vorher in der Region nicht gab. Das RosaLuxx. ist zu einem verlässlichen Partner für Vereine und Initiativen geworden sowie ein
fest etablierter Veranstaltungsort mit einer Strahlkraft, die weit über die Grenzen des Wartburgkreises und Thüringens hinausreicht.

In der kommenden Legislatur möchte ich gern mein Themenfeld von Kinder- und Jugendpolitik auf alle Generationen ausweiten und eine starke Stimme für Kinder, Jugendliche, Familien sowie Senior*innen sein. Denn der demographische Wandel wird auch in Zukunft ein zentrales Thema sein. Die strukturellen Veränderungen sind keine ferne Zukunftsprognosen mehr, sondern mittlerweile gesellschaftliche Realität. Darauf gilt es zu reagieren, denn nur ein Land in welchem die Menschen gerne und gut alt werden können,
bietet auch Familien ein gutes Aufwachsen ihrer Kinder und ist damit attraktiv für Neuansiedlungen. Für mich ist die Frage, wie wir in Thüringen Teilhabe, Selbst- und Mitverantwortung für alle Generationen gleichermaßen gewährleisten können, der Kern linker Politik.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir die Chance gebt, das Projekt RosaLuxx.
zusammen mit meinen Mitarbeiter*innen fortzuführen sowie mich als Sprecherin für alle Generationen - für Jung und Alt – für die soziale Gerechtigkeit für alle Generationen stark zu machen.

Vielen Dank
Eure Kati

Bewerbung als PDF-Dokument

Mit der Übernahme von Aufgaben und Verantwortung auf Gemeinde und Landesebene wurde mir bewust, wie viel man in der Politik bewegen kann und möchte. Ich habe mich dabei immer weiter Qualifizert und die politischen Inhalte mir zu eigen gemacht. Bwei dieser jahrelangen Tätigket war mir bewustm das die Menschen vor Ort, die Genossinnen und Genossen, und engagierte Akteure einen Ansprechpartner und eine helfende Hand in Ihrem Umfeld brauchten. Zunächst ging das alles auf der Gemeinde und Kreisebene gut zu lösen, aber inzwischen braucht unsere Region einen neuen Anlaufpunkt um Ihre perönlichen aber auch die gesellschaftlichen Probleme darzulegen.
Mit meiner Bewerbung auf der Landesliste möchte ich auch zum Ausdruck bringen, das der Kreis Gotha in den letzten Jahren nicht ausreichend durch die Parlamentarische Zusammenarbeit vertreten wurde. Es ist wichtig gerade in der Landespolitik mit Menschen aus der Region vertreten zu sein, die aus der Region stammen und sich durch ein entwickeltes Netzwerk gut positionieren können. Zudem bin ich der Meinung, das ein politscher Schwerpunkt in der Landtagsfraktion durch meine Erfahrung als jahreslange Mitglied des Landesvorstandes nicht unbedeutend wäre. Mit dem Ziel in der nächsten Legislatur wieder in Regierung zu kommen, ist es wichtig immer wieder die politischen Aufgaben in den Mittelpunkt zu stellen. Als meine inhaltlichen Schwerpunkt in der Fraktion sehe ich mich auf dem Gebiet der Bürgerbeteiligung bzw. Kommunal- und Innenpolitik gut vertreten.

Bewerbung als PDF-Dokument

Soziale Verantwortung, konkrete Angebote und die Vernetzung von Menschen sind für mich die Grundlagen von Politik. Durch meine Tätigkeit in der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit sind Antifaschismus, Humanismus und eine offene Gesellschaft für mich die Handlungsgrundlage. Über die BO, den Kreisverband und die Arbeit in der Kreistagsfraktion kenne ich die Diskussionen und die Menschen im ländlichen Raum. Als Mitarbeiter für einen Bundestags- und einen Landtagsabgeordneten und aktuell in der Landtagsfraktion haben ich Einblick und Kenntnisse in den übergreifenden Themen und der Funktionsweise von Politik bekommen. Über meine Tätigkeit und den Vorsitz des kommunalpolitischen Forums habe ich mich im Bereich der Kommunalpolitik qualifizieren können.

Die gesellschaftlichen Veränderungen haben auch mich geprägt. Als 2015 hunderte geflüchteter Menschen nach Eisenberg und Hermsdorf kamen, habe ich über die Gründung
der Plattform Flüchtlingshilfe SHK mit vielen anderen gemeinsam helfen können, die Bedingungen für die Menschen zu verbessern. Als „Thügida“ Demonstrationen veranstaltete,
konnte ich als Anmelder von Gegendemos mit vielen anderen gemeinsam zumindest zeigen, dass es auch im ländlichen Raum Widerstand gibt. Auch bei Veranstaltungen der AfD unter anderem in Kahla. In einem ländlich geprägten Umfeld, in dem die AfD Ergebnisse um 30% erzielt Zuhause zu sein und sich aktiv für linke Werte einzusetzen, ist keine einfache Angelegenheit, mir aber eine Verpflichtung. „Schwere“ Themen gehören zur Politik: Ich habe mehr als 40 Veranstaltungen zur Verwaltungs- und Gebietsreform im ländlichen Raum bestritten, um für wichtige Strukturreformen zu werben. Das gilt für das neue Schulgesetz und auch für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Diese Themen sind im ländlichen, meist CDU dominierten Gebieten emotional stark aufgeladen. Ich möchte mich im Landtag für diese Themen und für R2G einsetzen und unsere Politik den Menschen noch besser erklären und sie stärker einbeziehen.

Bewerbung als PDF-Dokument

Seit vielen Jahren setze ich mich als Mitinitiator von Aktionen, Initiativen und Projekten für ein friedliches, demokratisches und solidarisches Zusammenleben ein. Dabei konnte ich wertvolle Erfahrungen und Einblicke sammeln und die Landespolitik an vielen Stellen mitverfolgen, ja sogar aktiv unterstützen. Mit dem Mandat im Thüringer Landtag möchte ich dazu beitragen, dass unsere Partei als Motor für positive Veränderungen wahrgenommen wird.

Das Potential auf kultureller, sozialer und touristischer Ebene ist im ländlichen Raum längst nicht voll entfaltet, aber an vielen Stellen in den Startlöchern. Mit meiner Kandidatur für den Wahlkreis 34 verbinde ich ein Angebot an viele unterschiedliche Bevölkerungsteile und möchte handelnde Akteure vor Ort darin stärken für eine innovative Gestaltung ihrer Kommunen einzutreten.

Nicht nur in kommunikativen Prozessen versuche ich stets in alle Richtungen zu wirken und in Konflikten zu vermitteln. Auch als politischer Aktiver war und bin ich offen für jeden ernstgemeinten Dialogansatz, der sachliche Argumente und an humanistischen Werten orientierte Lösungen bietet.

DIE LINKE-Fraktion steht für klare soziale, ökologische und kulturelle Positionen, die von allgemeingültigem Interesse sind und eine Perspektive jenseits von rassistischer Ausgrenzung und kapitalistischer Verwertungslogik bieten sollen. Wir müssen darauf achten, dass gleichwertige Lebensverhätnisse zwischen großen Städten und ländlichen Kommunen gewährleistet sind und eine nachhaltige, bürgernah Infstruktur durch die Ministerien geschaffen wird.

Mit dem Landeswahlprogramm und den verabschiedeten Gesetzen sind die politischen Weichen für eine echte Alternative zur neoliberalen Bundespolitik und rechtspopulistischen Hetze gestellt. Rot-Rot-Grün ist ein Erfolgsprojekt, da wichtige struktur- und personalpolitische Entscheidungen für ein lebenswertes und zukunftsorientiertes Thüringen getroffen worden sind. Dafür will ich persönlich in der Fraktion einstehen!

Ich wünsche mir freie, gebildete Menschen, die ihre Lebenswelt so gestalten können, dass sich ein positives Lebensgefühl entwickelt.

Bewerbung als PDF-Dokument

Seit ich nach der Regierungsbildung 2015 in den Landtag nachgerückt bin habe ich die Sprecherfunktion für Landesentwicklung und -planung übernommen sowie als Mitglied des Petitionsausschusses mitgearbeitet. Beide Bereiche waren/sind Querschnittsaufgaben und haben mir enormen Einblick und auch Wissen in alle Bereiche der Landespolitik gegeben. Besonders im Petitionsausschuss musste ich viele Bereiche kennenlernen, wo Politik im Sinne der Menschen nachsteuern muss oder sollte. Vieles davon konnte unter
Rot-rot-grün erreicht werden. Einiges noch nicht oder nicht so schnell. Daran, das zu ändern, möchte ich auch künftig mitwirken.

Das möchte ich besonders aus meiner neuen, Ende 2018 übernommenen Funktion als Haushaltspolitischer Sprecher heraus. Der Start in diese Aufgabe war direkt hinein in die Phase der Aufstellung des Landeshaushaltes 2020. Das war und ist nicht einfach, macht mir aber sehr viel Freude. Zudem kommt dieses Themengebiet meiner grundsätzlichen Neigung zu Zahlen allgemein und Haushalten speziell sehr entgegen. Meine vorherigen o.g. Querschnittsthemen haben den Einstieg erleichtert. Hinzu kamen weitere finanzpolitische Themen, die mir zum größten Teil inhaltlich nicht nur fachlich sondern auch persönlich sehr liegen.

Die Aufgabe als Haushälter ist spannend, interessant aber auch anspruchsvoll. In dem halben Jahr meiner bisherigen Arbeit im Finanzbereich habe ich viel gelernt und gerade erst begonnen mich einzuarbeiten. Das ist eine Herausforderung aber ich fühle mich ihr absolut gewachsen. Die Arbeit bei der Aufstellung des Landeshaushaltes 2020 bestätigt das.

Diesen Weg möchte ich sehr gern fortsetzen und bewerbe mich daher um einen Listenplatz.

Bewerbung als PDF-Dokument

Wie wollen wir in Zukunft leben? Das ist eine Frage, die alle bewegt: beim Thema Arbeit und beim Thema Klima. Alles war Thema im Landtag. Ich selbst habe mich vor allem für ein Umdenken in der Energiepolitik eingesetzt. Stichpunkte: Thüringer Klimagesetz, Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept. Wir sind gut vorangekommen, aber nicht weit genug. Wir müssen noch Lösungen finden: für die Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energie in Thüringen bis 2040 und wie wir die Thüringer Landesverwaltung bis 2030 klimaneutral gestalten. Noch wichtiger: Wie nehmen wir die Bürger mit? Wir brauchen eine nachhaltige und eben für jeden leistbare Energiewende. Und wir müssen das Pariser Klimaabkommen erfüllen und zugleich die Versorgungssicherheit gewährleisten.

Die Antworten drängen. Das zeigen gegenwärtige Naturereignisse (Dürresommer 2018, Borkenkäfer Waldkatastrophe 2019), aber vor allem unsere Kinder mit ihrer Initiative „FridaysForFuture“.

Eine Folge des Klimawandels ist die unsichere Zukunft der Menschheit. Auch dieser Aufgabe muss sich Thüringen und damit wir stellen. Vor den Folgen des Klimawandels und den daraus entstehenden Veränderungen in den Orten, in denen wir alle leben. Deshalb wurde – auf meine Initiative hin – im Landeshaushalt 2020 erstmals ein Titel in alle Einzelhaushalte für Klimaschutz und Klimawandel eingeordnet. Das macht uns zum Vorreiterland, das Klimawandel und Klimaschutz so berücksichtigt.

Auch habe ich für die Fraktion drei Meininger Energiekonferenzen organisiert mit den Zukunftsthemen – Windenergie, Wärmeenergie, Elektromobilität. Diese müssen weitergeführt werden, um auch das Energiekonzept der Landtagsfraktion weiterzuentwickeln dabei sind die Punkte Energiespeicherung, Klimawandel, Klimaschutz zu betrachten. Wir müssen zudem deutlich gegen den Irrsinn der Energie- und Klimaschutzpolitik der Bundesregierung auftreten: Energiewende funktioniert nur, wenn Strom regional, dezentral und aus Erneuerbaren produziert wird. Kurz: Wir brauchen keine Stromtrassen quer durchs Land.

Bewerbung als PDF-Dokument

Wir haben es 2014 geschafft, den ersten linken Ministerpräsidenten der Bundesrepublik zu stellen und als erste Koalition aus drei Parteien erfolgreich auf Augenhöhe zusammen zu arbeiten. Heute können wir sagen, dass #r2g einen politischen Wert hat.
Ich darf an zentraler Stelle Teil eines Teams aus Partei, Fraktion und Regierenden sein, dem es gelungen ist, als LINKE diese Koalition zu führen. Gemeinsam haben wir das Ziel, einen über Parteigrenzen hinweg beliebten Bodo Ramelow in die nächste Amtszeit zu tragen. Wir müssen am Ende unserer ersten Regierungszeit aber auch feststellen, dass wir in einer härteren, zum Teil hässlicheren, gesellschaftlichen Situation gemeinsam regieren als zu Beginn der Regierungszeit 2014.
Ich kandidiere, weil wir nicht fertig sind. Wir haben einen sozialen Aufbruch in Thüringen begonnen, aber längst nicht abgeschlossen. Ich kandidiere, weil ich mit meiner ganzen Kraft und Leidenschaft eine politische Rückwärtsrolle in dunkle Zeiten verhindern will. Ich will eine demokratische, gerechte, lebensfrohe Zukunft dieses Landes. Ich will, dass unsere Kinder alle Chancen haben, ihr Leben glücklich, selbstbewusst und „in der Welt Zuhause“ zu führen.

Auch die nächste Fraktion wird viel über einzelne Paragrafen streiten, über ausufernde Richtlinien, symbolische Anträge oder zu wenig Geld in Haushaltstiteln. Das alles hat nur fassbaren Wert, wenn wir verstehen, dass wir auch im Landesparlament und in der Regierung sozialistische Politik in radikale Realpolitik übersetzen müssen. Unsere Daseinsberechtigung als LINKE in Gesellschaft, Parlament und Regierung hängt davon ab, ob wir für diejenigen Politik machen, die uns wirklich brauchen. Für diejenigen, die kein Eigentum haben. Für diejenigen, denen wir erst Chancen eröffnen. Für diejenigen, die erst durch uns soziale Sicherheit spüren. Für diejenigen, die sich nicht mit blauen Landstrichen zufrieden geben.
Wir sind die Politiker*innen für die Vielen, nicht für die Wenigen!
Das ist es, was mich antreibt.

Bewerbung als PDF-Dokument

Nach zehnjähriger Erfahrung in der Kommunalpolitik und einer Legislatur in der Linksfraktion im Bundestag kandidiere ich erstmalig für den Thüringer Landtag.
Umfassende Erfahrungen konnte ich den vergangenen Jahren in den Politikfeldern Kultur, Infrastruktur, Verkehr, Bauen und Wohnen und der Entwicklung des Ländlichen Raums
sammeln. Den Ländlichen Raum attraktiv für Jung und Alt zu gestalten ist eine wesentliche Aufgabe und Herausforderung für Thüringen in den nächsten Jahren. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt im ländlichen Raum. Viele gute Projekte wurden schon auf den Weg gebracht und müssen weiterentwickelt werden, aber gerade im Mobilitätsbereich gibt es noch Defizite. Nachhaltige Mobilität, der Ausbau des ÖPNV im ländlichen Raum mit innovativen Angeboten und ideenreichen Ergänzungen zum bestehenden ÖPNV-Angebot müssen geschaffen oder weiterentwickelt werden. Bürgerbusmodelle, Rufbusse, Sammeltaxen, Carsharing, Bikerstationen miteinander vernetzt und fahrplanmäßig
aufeinander abgestimmt, sind hier einige Beispiele. Ein einheitliches Ticketsystem und die Weiterentwicklung hin zu einem Verkehrsbund unter Nutzung der Möglichkeiten der Digitalisierung sind hier die Aufgaben für die nächsten Jahre. Die Verkehrstarife sollen dabei sozial verträglich und gerecht bis hin zu kostenfreien Angeboten z. B. für Kinder und
Schüler*innen gestaltet werden. Die Einführung des Azubitickets war ein erster guter Schritt und ist weiter zu entwickeln.

Neben der Industrie ist der Verkehr einer der größten Verursacher klimaschädlicher Emissionen. Eine soziale und ökologische Verkehrswende ist deshalb ein Gebot für die Zukunft. Mobilität ist für uns ein Element der Daseinsvorsorge. Alle Menschen sollen sich unabhängig von ihrem Einkommen sicher und barrierefrei bewegen können.
Dafür will ich mich den nächsten Jahren einsetzen.

Bewerbung als PDF-Dokument

In der 6. Legislaturperiode habe ich als Sprecher für Kommunalfinanzen im Haushalts- und Finanzausschuss und im Innen- und Kommunalausschuss meine Erfahrungen aus der langjährigen Arbeit in Kommunalparlamenten einbringen können.

Dabei ist die Entwicklung ländlicher Regionen mit ihren schwindenden Einwohnerzahlen und teilweise rückläufiger Infrastruktur der Schwerpunkt der Arbeit gewesen.
Daraus entspringen die Beweggründe für meine erneute Kandidatur, um geschaffene Lösungen weiter zu verbessern.
Die Wahrung der öffentlichen Daseinsfürsorge, die geprägt ist von teilweise steigenden Geburtenzahlen bei gleichzeitiger älter werdender Bevölkerung stellt ständig neue
Herausforderungen dar.

Dafür braucht es innovative Lösungen, die diesem Problem Rechnung tragen und auch als Chance für die Entwicklung des ländlichen Raumes gesehen werden.
Unablässig dafür sind eine bürgernahe und effiziente Verwaltung sowie eine funktionstüchtige öffentliche Infrastruktur, die der teilweise widersprüchlichen Entwicklung im ländlichen Raum gerecht werden.

Meine politischen Schwerpunkte sind die Weiterentwicklung der Verwaltungs und Gebietsreform, bürgerfreundliche Kommunalabgaben und bezahlbarer öffentlichen Personen und Schienennahverkehr.

Bewerbung als PDF-Dokument

Im ländlichen Raum leben achtzig Prozent der Bevölkerung Thüringens. Ihren Belangen hat sich die LINKE immer verpflichtet gefühlt. Das Wachstum der größeren Städte kommt an seine Grenzen. Das ist DIE Chance für die ländlichen Räume! Es gilt, ihre Potentiale zu entwickeln und sie aus der Opferrolle herauszuholen, in die sie – wie ich finde – völlig zu Unrecht gedrängt wurden.
Für mich heißt dies: die Land- und Forstwirtschaft, unter Einbeziehung der Chancen, die sich durch die Digitalisierung eröffnen, stärker auf die Entwicklungsbedürfnisse der ländlichen Räume auszurichten. Der Anspruch einer sozial gerechten Gesellschaft, soziale Verteilungsfragen, auch unter den Anforderungen des Klimawandels, führen zwangsläufig zur intensiven Auseinandersetzung mit den Fragen der Entwicklung ländlicher Räume. Mobilität und bezahlbares Wohnen in Städten und Dörfern sind gleichermaßen im Focus der gesellschaftlichen Debatte.
Es geht um Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, um Chancengleichheit, um einen gleichberechtigten Zugang aller Menschen zur Daseinsvorsorge.
Seit 2014 trage ich als Ministerin im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft Verantwortung für diese Themen, die mir ein Herzensanliegen sind. Nach ungezählten Besuchen und Briefwechseln, Hof- und Richtfesten, Inbetriebnahmen und Eröffnungen, Gesprächen und Veranstaltungen aus, im und für den ländlichen Raum darf ich sagen: Vieles ist in den letzten bald fünf Jahren gut gelungen.

Beispiele dafür sind:
- das Schulinvestitionsprogramm,
- das Azubiticket,
- mehr Mobilität - und Elektrizität - auf der Schiene,
- die Anbindung des ländlichen Raumes durch das Landesbusnetz,
- erstmals gezielte Radwegeförderung mit 10% der Straßenbaumittel für Radwege,
- die Ausweitung des ökologischen Landbaus
- die Wohnungsbauförderungen

Aber klar ist, Thüringen braucht mehr als diese ersten Ergebnisse unserer Regierungsarbeit. Unser Wahlprogramm ist ein klares Angebot für die Wähler*innen nicht nur, aber auch im ländlichen Raum. Hier meine Erfahrungen einzubringen und einen Beitrag zu leisten: das ist mein Ziel, und ich werbe dafür um Eure Stimme auf der Liste der Kandidaten für den Thüringer Landtag.

Bewerbung als PDF-Dokument

Politisiert wurde ich im Jena der frühen 90er Jahre. Nazis machten Jagd auf Menschen anderer Hautfarbe, auf Antifaschist*innen und alle, die sie als „nicht rechts“ einordneten. In antifaschistischen Gruppen und der JG-Stadtmitte Jena lernte und lebte ich Widerstand gegen diese Zustände. Spätestens seit 2014 zieht ein spürbarer Rechtsruck quer durch die Gesellschaft. Die Auswirkungen sind real insbesondere für von Rassismus betroffene Menschen, LGBTQI und Antifaschist*innen spürbar. Gewalttätige Übergriffe an der
Tagesordnung, Hass, Hetze und Menschenverachtung finden online und offline statt. Umso dringlicher ist es, auf allen Ebenen diesem Rechtsruck klare Kante zu zeigen und für
eine offene Gesellschaft frei von Diskriminierung einzutreten – auf der Straße und in den Parlamenten.
Seit 2009 bin ich in unserer Fraktion für das Thema Antifaschismus zuständig und konnte wichtige Projekte bearbeiten. So gehen bspw. das „Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft“, der Entschädigungsfond für Angehörige der vom NSU ermordeten Menschen und Betroffene des rechten Terrors aber auch die Überprüfung Todesopfer rechter Gewalt in Thüringen auf unsere Initiativen zurück.
Gerade die intensive Arbeit in den zwei NSU-Untersuchungsausschüssen hat mir bewusst gemacht, dass nur wir die parlamentarische Kraft sein können, die ein weiteres Abdriften nach rechts verhindern kann. Entscheidend ist ebenso eine starke Stimme gegen die Kriminalisierung antifaschistischen Engagements. Dafür stehen wir wie keine andere
Fraktion.

In einer Zeit, in der Menschen für ihre (soziale) Herkunft marginalisiert, diskriminiert und angegriffen werden, können wir es uns nicht erlauben, auch nur an einer Stelle nachzugeben und damit diese Menschen im Stich zu lassen. LINKE bedeutet Solidarisierung. LINKE bedeutet aber auch Streit und Auseinandersetzung im Engagement für eine freie und offene Gesellschaft. Dafür möchte ich mich weiterhin als Abgeordnete im Thüringer Landtag für uns, für DIE LINKE einsetzen.

Bewerbung als PDF-Dokument

Liebe Genossinnen und Genossen,

in den vergangenen 5 Jahren haben wir versucht, Fehlentwicklungen der letzten 25 Jahre Verantwortung der CDU zu korrigieren. Wir haben es geschafft in den Themenfeldern, in denen ich als sport- und tourismuspolitischer Sprecher unserer Fraktion Verantwortung übernommen habe, Akzente zu setzen.

Es gibt ein neues Sportfördergesetz, welches es allen Vereinen ermöglicht kostenfrei die Sportanlagen für den Trainings- und Wettkampfbetrieb zu nutzen. Das hilft vor allem kleinen Vereinen. Der LSB Thüringen bekommt jährlich 770.000 € mehr für die Finanzierung der Sportverbände und ab 2020 740.000 € mehr, um die NachwuchstrainerInnen ordentlich zu bezahlen. 360.000 organisierte Sportlerinnen und Sportler profitieren davon. Im touristischen Bereich haben wir eine Strategie beschlossen, die mehr TouristInnen in unser Land bringen soll. Das schafft neue Arbeitsplätze und hilft, auch im Gaststätten- und Tourismusgewerbe ordentliche Löhne zu sichern. Mit einer Wanderwegekonzeption sind wir bundesweit Vorreiter. Als Präsident des Thüringer Gebirgs- und Wandervereins, der in Thüringen 49 Teilvereine mit über 4.000 Mitgliedern hat weiß ich, wie dankbar und stolz die Wanderer sind, dass es so etwas bei uns gibt.
Vorbei sind die Zeiten als Dieter Althaus nach Ausscheiden aus seinem Amt als Lobbyist zum Autozulieferer Magna gehen konnte. Zukünftig gibt es eine Karenzzeit zwischen dem Ausscheiden aus dem Amt und der Aufnahme der Tätigkeit in der Wirtschaft. Mit meinem Wissen, meiner Erfahrung und meinem Können möchte ich in den nächsten Jahren helfen, diese Entwicklung fortzusetzen und dazu beitragen, die Lebensbedingungen unserer BürgerInnen zu verbessern.

Diese nächste Etappe möchte ich gemeinsam mit Bodo Ramelow als MP in der kommenden Legislatur meistern. Für die Menschen in unserem Land zu kämpfen ist nicht immer einfach, aber mit Ausdauer, Beharrlichkeit, Optimismus und Mut ist vieles zu schaffen.
Es gibt noch viel zu tun. Packen wir es an.

Bewerbung als PDF-Dokument

Mehr als zwei Jahrzehnten habe ich mich als Mitglied der Gewerkschaft der Polizei aktiv für Beschäftigten- und Mitbestimmungsrechte eingesetzt. Als Abgeordneter des Thüringer Landtages hatte ich dann das Glück, diese Politikfelder – Gewerkschaftspolitik und öffentliches Dienstrecht – bearbeiten zu dürfen. Maßgeblich beteiligt war ich u.a. in der parlamentarischen Befassung für die Mitbestimmungsrechte der Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Es ist uns gelungen, diese weiter auszubauen. Davon profitieren etwa 100.000 Beschäftigte in Thüringen. Ein starker öffentlicher Dienst ist Voraussetzung für eine erfolgreiche öffentliche Verwaltung, die die aktuellen Herausforderungen - u. a. funktionierende Sicherheitsarchitektur, aufzubauende Digitalisierung – meistert.

Jedoch sind die Beschäftigten zunehmend mit Hass und Gewalt, Ablehnung und Unverständnis konfrontiert. Ich möchte in der neuen Wahlperiode u.a. dazu beitragen, dass das zurückgedrängt wird, dass ein Umdenken beginnt. Die Tarifbeschäftigten will ich im Sinne einer stetigen Wertschätzung mit Entwicklungschancen und einhergehender Höhergruppierungen gestärkt wissen. In einer neuen Fraktion im Thüringer Landtag möchte ich mich auch arbeitsmarktpolitischen Fragen zuwenden und dabei mein Augenmerk auf GUTE ARBEIT 4.0und die damit einhergehenden Anforderungen für Arbeitnehmervertretung und Gewerkschaften in den Betrieben richten. Ich will jeden Schritt in Richtung gute Arbeit politisch im Landtag und vor Ort an der Seite der Beschäftigten unterstützen.

Ich will immer darauf dringen, dass die Lebensverhältnisse in Ost und West in allen Lebensphasen endlich gleichgestellt werden. Jede und Jeder soll im Alter in Würde leben können.Unser Einsatz für gute Arbeit und gute Löhne sowie einen gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 12 Euro pro Stunde ist zugleich ein Kampf um eine gute Rente. Die gesetzliche Rente muss den Lebensstandard im Alter sichern und wirksam vor Armut schützen! Dazu will ich meinen Beitrag leisten!

Bewerbung als PDF-Dokument

Erfahrungen im Bereich Jugend und Bildung, im Bereich Netzpolitik und im Bereich Parität unsere zukünftig starke Fraktion bei der Regierungsarbeit unterstützen will und
kann. Die Politik im Allgemeinen und auch die DIE LINKE brauchen junge und neue Gesichter, die mit neuem Schwung nach Lösungen für Aufgaben und Probleme suchen und diese auch umsetzen. Und das nicht nur in Gemeinderäten oder innerparteilichen Gremien, sondern auch im Thüringer Landtag. Wir brauchen keine Politiker, die im Wahlkampf lautstark fordern, was sie selbst in ihrer Regierungszeit nicht umgesetzt haben. Das ist unglaubwürdig und trägt zur Politikverdrossenheit und zur Mißachtung von Politikern in unserem Land bei. Die CDU hat 25 Jahre unser Thüringen niederregiert! Wir müssen die von R2G begonne Aufbauarbeit weiterführen!

Ich stehe jeden Tag interessierten Bürgern Rede und Antwort, wenn es um kommunalpolitische Themen geht, aber auch dann, wenn es darum geht, die Erfolge von R2G in der aktuellen Legislatur aufzuzeigen. Die Bürger sehen noch immer zu wenig von unserer Arbeit in den Ausschüssen und im Landtag. Wichtig ist es, die aktuelle und transparente Informationspolitik gegenüber unseren Bürgern weiter auszubauen, um ihnen einen besseren Einblick in die Arbeit der Landespolitiker und der erreichten Arbeitsergebnisse zu ermöglichen. Die Stärkung der Jugendparlamente, der Ausbau der Jugendsozialarbeit und der verstärkte Ausbau der Infrastruktur im ländlichen Raum sind weitere Ziele in meiner zukünftigen politischen Arbeit.

Bewerbung als PDF-Dokument

Erfahrungen in die neue Landtagsfraktion einzubringen und um als bekanntes Gesicht der Linken um Stimmen für unsere Partei vor allem im ländlichen Raum zu werben. Gerade die Zeit der ersten Regierung eines linken Ministerpräsidenten machte deutlich, wie schwer es fällt, die Zielstellungen unserer Partei im Land umzusetzen. Nicht nur in Koalitionsverhandlungen, auch in den späteren Auseinandersetzungen mit einer der Linken oft ablehnend gegenüberstehenden Ministerialbürokratie werden fundierte Fachkenntnisse und ein gutes Netzwerk gebraucht! Nur durch die Verknüpfung von parlamentarischer und außerparlamentarischer Arbeit kann es gelingen, tragfähige Mehrheiten für linke Politik zu finden. Dafür stehe ich in den Politikfeldern Umwelt sowie Land- und Forstwirtschaft durch meine Verankerung in einer Vielzahl von landes- und bundesweit tätigen Verbänden. Meine Anerkennung dort trägt auch dazu bei, die Linke innerhalb unserer aktuellen Koalition als die Partei des ländlichen Raums wahrzunehmen, der den Freistaat Thüringen
zu 90 % ausmacht!

In der Auseinandersetzung mit der Opposition im Landtag wurde in den letzten Jahren immer wieder deutlich, wie wichtig umfangreiche Kenntnisse der Geschäftsordnung des Landtags sind. Hier bringe ich Wissen aus 15 Jahren Ausschussvorsitz mit. Hohe Anerkennung genieße ich im Parlament durch meine Fähigkeit zur parteiübergreifenden Zusammenarbeit sowie zum Vermitteln von Kompromissen. Das ist gerade dann von zentraler Bedeutung, wenn Mehrheiten unter Beteiligung mehrerer Fraktionen erforderlich sind. Die neue Wahlperiode wird in dieser Hinsicht viel Verhandlungsgeschick verlangen, um Thüringen auf dem Weg zu einem gerechten, zukunftsfähigen Land voranzubringen und den konservativen sowie rechten Kräften, die die Zukunft unseres Planeten für kurzfristige wirtschaftliche Vorteile verspielen, etwas entgegenzusetzen!

Bewerbung als PDF-Dokument

ich mich schon früh – im Jahre 2005 und mit 13 Jahren – im DRK Schmalkalden im Bereich Wasserrettung aus- und stetig weiterzubilden. Auch jetzt, als junge Frau und Mutter, konnte ich einige Bereiche finden, in denen ich andere Menschen ehrenamtlich unterstützen, für sie kämpfen und streiten kann. So darf ich neben dem Engagement für unsere Kindertagesstätte beispielsweise als Promovierendenvertreterin versuchen, die prekäre und unklare Situation von Doktorand*innen im CMW-Forum der Universität Erfurt bestmöglich positiv zu beeinflussen. Mein Dissertationsprojekt an der Universität war es auch, welches mich dazu bewog, 2017 in die Partei DIE LINKE. einzutreten und mein Engagement nun zielgerichteter in die Tat umzusetzen. In meiner Dissertation beschäftige ich mich mit beruflichen Orientierungsmustern von Schüler*innen an inklusiven Schulen. Da mein besonderer Fokus auf Schüler*innen mit dem sonderpädagogischen Förderbedarf Lernen liegt, kam ich rasch dazu, mich intensiv mit Inklusion und sozialer Ungleichheit
sowie der Rolle des Bildungssystems für die Reproduktion ungleicher Kräfteverhältnisse zu befassen. Je mehr ich darüber lernte, durch welche Ausschließungsmechanismen Menschen – nicht nur in der Schule, sondern gesamtgesellschaftlich und bezüglich verschiedenster Heterogenitätsdimensionen – vor Barrieren gestellt werden, desto klarer wurde mir, dass ein konservatives „Weiter so!“ nicht unseren Weg bestimmen darf. Diesem „Weiter so!“ fehlt es an Reflexivität, am Hinterfragen des Status quo, Gewohnheiten und eigener Denkmuster. Dinge gerechter zu gestalten, benötigt eine reflektierte Analyse von Realitäten und die ständige Vergegenwärtigung dessen, an welchen Ausgangspunkten Menschen stehen und wie wir ihnen in ihren verschiedensten Möglichkeitsräumen gerecht werden. Soziale Gerechtigkeit und Inklusion gehören für mich in einem Atemzug in DIE LINKE. Dafür kandidiere ich.

Bewerbung als PDF-Dokument

Mit den Richtlinien, die gemeinsam mit dem Ministerium für Infrastruktur erarbeitet wurden, reiste ich durch Thüringen und überzeugte sowohl die Aufsichtsräte als auch kommunale Gesellschaften vom sozialen Wohnungsbau. Er ist nicht nur für die Städte Erfurt, Weimar Jena wichtig, sondern auch im ländlichen Raum ein unverzichtbares Instrument für die Stadtentwicklung. Das kommunale Wohnungsunternehmen hier in Schmölln war das erste, welches über die Fördergelder einen sozialen Wohnungsbau realisierte und welches ich als Aufsichtsratsmitglied und Wohnungspol. Sprecherin aktiv begleitete. Dies Fortzusetzen läge mir sehr am Herzen. Konzeptvergaben, Projekte von Wohnungsinitiativen müssen noch mehr Beachtung in der Landespolitik finden. Dem sozialen Zusammenhalt in Wohngebieten muss mehr Bedeutung geschenkt werden. Wohnungen sollten keine Spekulationsobjekte sein.

Mietpreisbremse, Kappungsgrenze, Mietendeckel, eine neue Gemeinnützigkeit - wie können wir den stetig steigenden Mieten Einhalt gebieten!? Mit einer Landeswohnungsbaugesellschaft, die ich sehr unterstützen würde, wäre ein erster Schritt zur Gemeinnützigkeit getan.

Gern würde ich im Petitionsausschuss weiter arbeiten. Persönliche Schicksale im Wirrwarr des Behördendschungels oder klärende Gespräche vor Ort gehören bei mir regelrecht zum Alltag. Die Themen sind vielfältig und oft auch spannend. Der Petitionsausschuss ist das Spiegelbild der Probleme in Thüringen. Die aufgezeigten Probleme dann mit den Fachkollegen zu bereden und zu lösen hat mir immer Spaß gemacht. Nicht jedes Problem konnte gelöst werden, was bedeutet, das es noch viel zu tun gibt. Dabei spielt die Bürgerbeteiligung und Mitbestimmung eine große Rolle, egal ob bei Planungen von Straßen oder im Naturschutz, Einsatz von Glyphosat und den vielen anderen Dingen, welche die Menschen vor Ort bewegen. Dies wurde mir in den beiden Wahlkreisen des Altenburger Landes, in welchen ich die vergangenen 5 Jahre aktiv unterwegs war besonders deutlich.
Mir ist wichtig, dass die Erfahrungen aus den Gesprächen vor Ort und der Kommunalpolitik in die Landespolitik mit einfließen und somit zielgerichtet an Gesetzen für die ThüringerInnen gearbeitet werden kann.
Sehr gern würde ich Begonnenes fortsetzen und mit neuen Impulsen weiter entwickeln.

Bewerbung als PDF-Dokument

Nachdem ich 2015 als Nachrückerin erstmals ein Landtagsmandat annehmen durfte, habe ich mich überwiegend als justizpolitische Sprecherin unserer Fraktion und stellvertretende Vorsitzende des Justizausschusses um die Belange der Thüringer Justiz gekümmert. Dabei konnte ich auf Erfahrungen und Kontakte aus meiner früheren Tätigkeit als Verfassungsrichterin und Rechtsanwältin zurückgreifen. In vielen Fachgesprächen ist es mir gelungen, mit den Beschäftigten aus verschiedenen Bereichen der Thüringer Justiz in einen vertrauensvollen Dialog zu treten, um mögliche politische Lösungen für anstehende Probleme auf den Weg zu bringen. Nur beispielhaft verweise ich auf die Debatten um das Thüringer Richter-und Staatsanwältegesetz, um die prekäre personelle Situation im Strafvollzug und um die Verbesserung der Sicherheit der GerichtsvollzieherInnen.
Darauf aufbauend möchte ich gern in den nächsten Jahren meine Bemühungen um eine starke effizient arbeitende Thüringer Justiz fortsetzen und begonnene Projekte fortführen. Mein Augenmerk wird sich dabei auch auf die Stärkung des Ehrenamtes in der Justiz richten, etwa auf die Arbeit der ehrenamtlichen RichterInnen und der Schiedspersonen, die einen wichtigen Beitrag zum Funktionieren unseres Rechtsstaates leisten und aus meiner Sicht zu wenig „wahrgenommen“ werden.

Mit einem Landtagsmandat möchte ich künftig weiter dazu beitragen, die Thüringer Justiz zu stärken, um das ein Stück weit bei den Menschen verloren gegangene Vertrauen in den Rechtsstaat zurückzugewinnen. Denn: Ein starker Rechtsstaat ist Garant unserer Demokratie, die es immer wieder zu verteidigen gilt!

Gleichermaßen wichtig ist mir die Fortsetzung meiner Wahlkreisarbeit im „Kyffhäuserkreis“. Mit großer Unterstützung unserer GenossInnen konnte ich dort in kurzer Zeit ein stabiles Netzwerk von Kontakten zu Behörden, sozialen Einrichtungen, Vereinen aufbauen, in dem ich mich auch weiterhin für soziale Gerechtigkeit und ein solidarisches Miteinander einsetzen möchte.

Bewerbung als PDF-Dokument

Wenn ich die eine Sache in 2000 Zeichen beschreiben darf, warum ich Politikerin werden will, dann ist das die Geschichte meiner Familie.
Meine Urgroßmutter hat zwei Söhne und ihren Mann an ein Arbeitslager verloren, in Sibirien. Meine Oma hungerte und hat geheiratet, "um durch den Winter zu kommen", in Kasachstan. Meine Mutter ist der Wendepunkt: Nachdem meine Schwester und ich geboren sind, hat sie ihre Sachen gepackt und ist nach Deutschland gegangen. In Kasachstan sind unerfüllte Träume zurückgeblieben, in Deutschland sind unerwartete Grenzen gekommen. 1,5 Jahre leben wir im Lager für Russlanddeutsche Aussiedler.
Meine Mutter war und ist alleinerziehend und spürt die Kälte des "deutschen Traums" immer wieder. Mein Erwachsenwerden: Eine Schwester zu haben, die von dem Arbeitsamt schikaniert wird, ein Bruder der mit dem Schulsystem kämpft, ein Vater der sich nach seiner Sucht umbringt, eine Mutter die im Pflegesystem selbst krank wird, ist prägend.
Das macht einen mürbe oder man sucht sich einen Weg die Gesellschaft zu verändern. Ich habe mich überall ausprobiert bis mir klar wurde, dass ich näher dran sein will, dass ich wirklich da sein will, wo Entscheidungen getroffen werden.

In unserer Partei habe ich Verbündete gefunden, habe mir Wissen und Fähigkeiten angeeignet und mich immer wieder ausprobiert. Die Wahl zur Jugendkandidatin meines Jugendverbandes bestätigte, dass ich endgültig angekommen bin. Das großartige an unserer Partei ist, dass man gleichzeitig Aktivistin und Politikerin sein kann, dass man Zweifel haben darf und trotzdem mitmachen kann. Dass man sich entwickeln darf und immer mit Vorbildern versorgt wird.

In den Parlamenten erreichen wir vielleicht nicht sofort all unsere Ziele, aber wir können Menschen über das hohe Haus hinaus unterstützen, ihre Kämpfe befeuern, sie motivieren und ihre Visionen vielleicht irgendwann doch wahr werden lassen. Mit kleinen Schritten, sicher mühsamen Wegen, können wir reale Verbesserung schaffen, die letzten Jahre in Thüringen waren der eindeutige Beweis dafür. 2075 Zeichen, fast geschafft.

Bewerbung als PDF-Dokument

Als ich 2014 das Direktmandat in der Stadt Nordhausen gewann, habe ich mich sofort mit Leidenschaft meinem Herzensthema Kulturpolitik gewidmet. Schließlich bestand nun endlich die Chance, Kunst und Kultur eine ganz andere Aufmerksamkeit und politische Wertschätzung zu geben, denn Kulturpolitik ist Gesellschaftspolitik! Kunst und Kultur sind eng mit Bildung, Standortentwicklung, Veränderung gesellschaftlicher Prozesse und auch Demokratiefragen verbunden. Diese Rolle wird oft genug klein geredet – und fördertechnisch wurde sie in den Jahren vor unserer Regierungsverantwortung gern auch mal klein gehalten. Diesen Zustand zu ändern und dem vielfältigen Kulturland Thüringen zwischen kulturellem Erbe, soziokulturellem Engagement, ehrenamtlichen Initiativen und zeitgenössischer Kunst Raum für Entwicklung zu lassen, ist mein Anspruch. Ich bin überzeugt davon, dass wir in den letzten 5 Jahren große Schritte unternehmen konnten.

Mit Benny Hoff konnte ich konstruktiv, auch mal kontrovers, aber am Ende stets gemeinsam dafür arbeiten, dass Musik- und Jugendkunstschulen als außerschulische Bildungsorte wieder vom Land mitfinanziert werden, dass in allen Bereichen mehr Investitionsmittel zur Verfügung stehen, dass wir das Kulturagentenprogramm, ein Angebot für die kulturelle Schulentwicklung, in die Fläche bringen, dass es langfristige Perspektiven für unsere Theater und Orchester gibt, dass wir als erstes Bundesland die Entwicklung unserer Museumslandschaft in den Blick nehmen und wir den Kulturetat, gerade auch im Bereich der Projektförderung, kontinuierlich erhöhen konnten. Aber es ist eben auch „nur“ ein Anfang. Es gibt im Bereich der Digitalisierung, der Bibliotheken, der freien Szene, der Soziokultur und auch bei den Förderprogrammen für Personalstellen im Kulturbereich noch viel
zu tun. Kultur für alle muss auch weiter unsere Handlungsmaxime bleiben. Dafür möchte ich mich gern abrackern und Windmühlen bezwingen- vor Ort, im Landtag und durch meine ehrenamtlichen Funktionen.

Bewerbung als PDF-Dokument

Ganz oder gar nicht – seit 2008 bin ich Mitglied unserer Partei. Unregelmäßigkeiten bei einer kommunalen Auftragsvergabe, Benachteiligung von Handwerkern und mein Protest dagegen eröffneten mir den Weg zum sachkundigen Bürger im Bauausschuss des Stadtrates Eisenberg für die Fraktion DIE LINKE. Die darauffolgenden Wahlen ließen mich seitdem ununterbrochen als Stadtrat und Kreistagsmitglied arbeiten, so dass ich jetzt in meine 3. Wahlperiode gehe. Ich denke, dass wir als LINKE unser Augenmerk mehr auf den Mittelstand fokussieren sollten. Der Mittelstand als Thüringens Wirtschaftsmotor hat mit die größte Steuerlast zu tragen und ist maßgeblich an der Ausbildung neuer Fachkräfte beteiligt. Dieses müssen wir stärker fördern. In Zukunft wird es für uns darauf ankommen Menschen, die in Betrieben von 1 bis 100 Mitarbeitern beschäftigt sind für unsere Ziele und Ideale zu begeistern. Dazu gehört eine am Gemeinwohl orientierte Wirtschaftspolitik, die vor Ort wirkt und die genannten Betriebe erreicht. Dabei spielen soziale Belange eine große Rolle, aber auch Fördermaßnahmen und eine Entbürokratisierung, da die ausufernde Bürokratie vielen mittelständischen Betrieben die Arbeit erschwert. Eine gesetzliche Versicherungspflicht, Einzahlungen aller in die Rentenkassen - hier sehe ich für uns als LINKE ein Betätigungsfeld welches ich mit Leben erfüllen möchte.

Der Grundsatz- Arbeit muß sich wieder lohnen- ist nicht nur monetär zu sehen. Arbeit schafft auch unsere Infrastruktur, die wir dringend modern halten müssen.Die Nachfolgeproblematik in Thüringen hat eine hohe Brisanz erreicht. Hier ist DIE LINKE mit Lösungsansätzen hinsichtlich Weiterbildung und sozialer Sicherung gefragt. Den Unternehmen fehlt eine ganze Generation. Das macht es schwierig eine geeignete Nachfolge zu finden. Jung und alt müssen proaktiv zusammengeführt werden und besonders auch junge Frauen bei der Unternehmensnachfolge unterstützt werden.

Mein Ziel ist es, den Mittelstand mit einer sozialen und fachgerechten Politik zu gewinnen und zu aktivieren -dafür bitte ich um Eure Stimme zu meiner Kandidatur.

Bewerbung als PDF-Dokument

Thüringen ist das Bundesland mit den besten Mitbestimmungsmöglichkeiten für die Einwohner*innen auf kommunaler Ebene. Daran mitgearbeitet zu haben, hat mir als zuständige Abgeordnete für Petitionen und Bürgerbeteiligung sehr viel Freude bereitet. Als Mitglied im Petitionsausschuss und als Arbeitskreisleiterin Petition hat man es mit einem breitem Themengebiet,wie Abschaffung der Straßenausbaubeiträge, Soziales, bis zum Strafvollzug zu tun. Besonders die öffentlichen Petitionsanhörungen bedurften einer intensiven Vorbereitung und Abstimmungen der verschiedenen Arbeitskreise aber auch mit unserer Landesregierung. Diese Aufgabe habe ich sehr gut gemeistert.
Das Zusammenspiel zwischen Bürgerbeteiligung, Petitionen und meine kommunale Verankerung haben dafür gesorgt, dass durch mich eine Arbeitsgemeinschaft Demokratie ins Leben gerufen wurde. Hier haben wir mit Genoss*innen diskutiert: Wie wollen wir in Thüringen leben? Diesen Diskussionsprozess möchte ich gerne als Landtagsabgeordnete in der kommenden Wahlperiode mit den Menschen in Thüringen fortsetzen und die Weiterentwicklung und Modernisierung der Thüringer Verfassung initiieren. Einen Volksentscheid in Thüringen auf den Weg zu bringen ist für mich ein Schwerpunkt.

Auch auf kommunaler Ebene gilt es die direkte Demokratie weiter auszubauen. Die Verankerung einer Beteiligungssatzung in der Thüringer Kommunalordnung für Städte und Gemeinden und die Abschaffung der sogenannten „Scheinkandidaturen“ sind da nur zwei Beispiele.

Die Arbeit in Regierungsverantwortung hat mich nie die Mitglieder und die Grundsätze unserer Partei vergessen lassen. Für mich persönlich ist es wichtig die Rolle der LINKEN durch meine engagierte Arbeit in einer zukünftigen Landtagsfraktion zu stärken und damit den „Gebrauchswert“ LINKER Politik in den Blickpunkt der Menschen zu rücken und damit deutlich zu zeigen, DIE LINKE kann es.

Ich bewerbe mich um einen Listenplatz um meine begonnene Arbeit fortsetzen zu können. Ich werbe um Euer Vertrauen.

Bewerbung als PDF-Dokument

Im Thüringer Landtag können Gesetze beschlossen werden, die das Leben aller hier lebenden Menschen nachhaltig verbessern. Unsere Landesregierung hat in dieser Legislaturperiode bewiesen, dass dies erfolgreich umgesetzt werden kann. Allerdings gibt es viele gesamtgesellschaftliche Aufgaben, denen wir uns weiterhin stellen müssen.

Durch meine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger und meine 10 Jahre lange Mitgliedschaft im Sozial- und Gesundheitsausschuss des Kreistages Altenburger Land, ist für mich der Bereich der Pflege und der medizinischen Versorgung ein wichtiger Schwerpunkt. Wir haben immer mehr Pflegebedürftige, wobei die Zahl der Pflegenden stetig abnimmt. Das ist eine Aufgabenstellung, die sofort angegangen werden muss, da die Bundespolitik seit Jahren auf diesem Gebiet versagt. Das Problem der Vereinsamung, die auch besonders die ältere Generation trifft, muss klar angesprochen und durch kluge Sozialpolitik zurückgedrängt werden. Es ist dabei egal, ob Menschen ihren Lebensmittelpunkt eher ländlich oder städtisch haben. Die Vereinsamung von Menschen zeigt den Rückgang von Solidarität in einer Gesellschaft und muss überwunden werden.

Eine weitere wichtige Aufgabe für den zukünftigen Landtag wird sein, das Vertrauen der Menschen in die öffentliche Mobilität zu stärken. Der Flickenteppich an Verkehrsverbünden im Freistaat muss durch eine flächendeckende einheitliche Tariflandschaft überwunden werden, wobei die Wünsche der Fahrgäste und die Qualität im Vordergrund stehen.
Kostenfreie Mobilität ist eng mit Klima- und Sozialpolitik verbunden und muss als Kernmerkmal der LINKEN im zukünftigen Landtag intensiv bearbeitet werden.

Es gilt jetzt die Erfolge der Landesregierung zu sichern und weiterhin nachhaltige Politik für die Menschen im Freistaat zu machen. Ich kandidiere für die Landesliste, und biete euch meine Zuverlässigkeit und meinen politischen Gestaltungswillen an, um gemeinsam sagen zu können: Wir machen's gerecht!

Bewerbung als PDF-Dokument

2014 bin ich als Spitzenkandidat unserer Partei mit dem Ziel angetreten, an der Spitze einer rot-rot-grünen Koalition Ministerpräsident Thüringens zu werden. Als ich am 5. Dezember 2014 durch den Landtag gewählt wurde, wurden uns durch KritikerInnen nur wenige Monate zugebilligt, bis diese Koalition am Ende sein würde. Fast fünf Jahre später können wir sagen: Wir haben bewiesen, dass wir regieren können und wir haben bewiesen, dass wir auch eine Landesregierung führen können. Nicht alles, was wir uns vorgenommen haben, konnten wir umsetzen aber wir haben in den letzten fünf Jahren viel erreicht. Die Koalition aus LINKE, SPD und Bündnis 90/Die Grünen regiert das Land
stabil und verlässlich. Thüringen steht gut da, auch im Vergleich mit anderen Bundesländern. Wir investieren in Personal und öffentliche Infrastruktur und bauen gleichzeitig Schulden ab, die Arbeitslosigkeit sinkt, Löhne steigen und Unternehmen investieren. Für uns geht es darum, die Städte und den ländlichen Raum nicht nur im Blick zu behalten, sondern gemeinsam zukunftsfest zu entwickeln. Gemeinsam streiten wir für eine vielfältige, demokratische Gesellschaft, die jede und jeden mitnimmt. Das gilt für alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder sexueller Orientierung. Die Thüringer Landesregierung und auch ich ganz persönlich stehen ganz entschieden an der Seite derjenigen, die gegen Hass, Rassismus und Menschenfeindlichkeit in jeder Form ihre Stimme erheben. Darum wäre es schön, wenn rot-rot-grün ein Modell wäre, das Schule macht: Thüringen, Berlin, demnächst vielleicht in Bremen, Brandenburg oder sogar Sachsen? Am 27. Oktober 2019 geht es darum, dass rot-rot-grün erneut einen Regierungsauftrag für die kommenden fünf Jahre erhält. Ich bitte euch um euer Vertrauen und euer Votum unsere Partei erneut als Spitzenkandidat in die Landtagswahl führen zu können und gemeinsam mit all jenen, die für unsere Partei kandidieren, einen engagierten Wahlkampf zu machen. Mein Ziel ist klar: Ich will Ministerpräsident des Freistaats Thüringen bleiben und bewerbe mich deshalb um Platz 1 auf der Landesliste der LINKEN für die Landtagswahl am 27. Oktober 2019.

Bewerbung als PDF-Dokument

Seit 2006 bin ich Mitglied der PDS / DIE LINKE in Gera und nun in der dritten Legislaturperiode für unsere Partei im Geraer Stadtrat aktiv. Als Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses konnte ich die gegebenen Handlungsspielräume nutzen, um in die Rahmenbedingungen in der Kinder und Jugendhilfe zum Wohle aller Kinder in Gera zu verändern. Ich werde hier auch weiterhin mein Bestes geben, denn Kinder sind unsere Zukunft.

Für Bildung, kostenfrei von Anfang an, und für die besten Rahmenbedingungen dafür in den Kindergärten möchte ich mein Fachwissen einbringen. Ob als Erzieher, Heilpädagoge, Bereichsleiter von zehn Kindergärten oder aktuell als Leiter einer Kindertagesstätte im Dialog mit den Eltern, erlebe ich tagtäglich, an welchen Stellen Veränderung notwendig sind.

Meine Motivation für den Landtag zu kandidieren, ergab sich einerseits aus dieser beruflichen Erfahrung heraus, andererseits durch den Wunsch, politische Visionen und den nötigen Anspruch nach Veränderung umzusetzen. Theorie und Praxis in der Politik zu verbinden, ist mir aber wichtig, denn nur so kann Gutes für Bürgerinnen und Bürger entschieden werden. Praktisch bedeutet das für mich, dass Bildung von Anfang an kostenfrei und qualitativ hochwertig sein muss um soziale Gerechtigkeit und unsere bildungspolitischen  Ansprüche zu erreichen.

Das Politikfeld Wirtschaft verbunden mit Umweltthemen findet ebenfalls mein Interesse. Der klassische Leitsatz: „Kapitalismus und Umweltschutz lassen sich nicht miteinander vereinbaren“, ist für mich dabei einer der prägenden Leitgedanken. ich möchte dazu beitragen, dass unsere erfolgreiche rot-rot-grüne Landesregierung fortgesetzt werden kann – auch um die Versäumnisse der Vorgängerregierung nachhaltig zu ändern.

Ich möchte mich für diese anspruchsvolle aber eben auch lohnende Arbeit auf Landesebene einbringen – für ein soziales und gerechtes Thüringen unter Einbeziehung der Menschen vor Ort, für gute Rahmenbedingungen und ein lebenswertes Miteinander in Thüringen.

Bewerbung als PDF-Dokument

Jahrzehnten wurden die Märkte dereguliert, die Finanzmärkte aufgebläht und die Kapital- und Vermögensbesteuerung zurückgefahren. Die Auswirkungen von steuerlichen Einnahmeausfällen sind auf allen Ebenen, auch auf der Landes- und Kommunalebene spürbar. Zusätzlich geraten aufgrund der Schuldenbremse wichtige Aufgaben zum Erliegen, da finanzielle Mittel fehlen. Unmittelbare Folge dieser Politik ist, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander klafft. Die Politik des Neoliberalismus gibt vor allem den rechten Kräften zunehmend Auftrieb. Dagegen müssen wir politische und wirtschaftliche Maßnahmen ergreifen.

Ich stehe für eine gerechte und faire Entlohnung von Arbeitnehmer*innen. Thüringen darf nicht weiterhin „Billiglohnland“ sein. Die Stärkung der Arbeitnehmer*innenrechte durch stärkere demokratische Mitbestimmungsrechte in den Betrieben, die Schaffung von sicheren Arbeitsbedingungen und die gerechte Entlohnung der Arbeitnehmer*innen sind wichtige Faktoren für einen starken und lebenswerten Standort Thüringen. Besonders Migrant*innen sind von prekären Beschäftigungsverhältnissen betroffen und folglich stark von Altersarmut bedroht. Sie benötigen Unterstützung in allen Lebensbereichen.

DIE LINKE steht für eine sozial-ökologische Transformation. Für die Umsetzung benötigen wir fachliche Expertise. Die bestehenden ökonomischen Forschungseinrichtungen sind
wirtschaftspolitisch dem Neoliberalismus verpflichtet. Die Umsetzung von linker Politik benötigt Beratung und Studien von einer Institution, die die sozial-ökologische Transformation zu ihrem Forschungsschwerpunkt erhebt. Die Schaffung einer entsprechenden Institution ist eine wichtige Aufgabe, um die neoliberale Hegemonie zu brechen.

In diesem Sinne trete ich für eine solidarische, weltoffene, sozial gerechte und ökologische Gesellschaft an, in der Menschen miteinander Thüringen gestalten!

Bewerbung als PDF-Dokument

Ich kandidiere, denn ich habe noch lange nicht genug. Genug wovon? Von den Chancen die #r2g bietet. Vieles haben wir erreicht. In meinen Arbeitsfeldern bin ich stolz auf die verbesserte finanzielle Situation der Hochschulen, der Erwachsenenbildung und des Studierendenwerks. Ich blicke auf ein neues Hochschulgesetz für offene, demokratische und soziale Hochschulen mit Zivilklauseln, mehr Mitbestimmung und Maßnahmen für Gute Arbeit in der Wissenschaft. Und ich schaue auf die Enquetekommission, mit der wir Lehren aus dem NSU ziehen, uns intensiv mit Rassismus und Diskriminierung sowie ihren Ursachen und Maßnahmen dagegen beschäftigen. Es sind erste wichtige Schritte, die im Alltag aber nicht immer direkt bei denen ankommen, mit denen und für die wir Politik machen. Ich verbinde mit meiner Kandidatur die Motivation, dass der begonnene Politikwechsel noch spürbarer wird.

Als Abgeordneter verstehe ich mich auch als Ratgeber, Unterstützer und Verstärker für die Menschen, mit denen wir Politik gestalten und habe den Anspruch emanzipatorischen gesellschaftlichen Druck aufzugreifen, wo er existiert, ihn da zu erzeugen, wo er fehlt und in die Institutionen zu tragen. Praktische Beispiele sind die Zusammenarbeit mit Bürger*innenini’s, Beschäftigten im Gesundheitsbereich, Fachschafts- und Studierendenräten oder die Unterstützung von Migrant*innen und Geflüchteten bei Behördengängen, die mit ihren Anliegen zu mir kamen. Und ich will, dass wir querschnittsübergreifender wirken. Die Arbeit in der Enquetekommission hat mir gezeigt wie wichtig es ist, unsere Politikfelder nicht isoliert zu betrachten, sondern mehr zu vernetzen. Dabei will ich, dass wir uns daran messen, ob wir es als LINKE weiter schaffen die Bedingungen zu verbessern, damit sich solidarische, basisdemokratische, queer-feministische und antirassistische Projekte in der Gesellschaft ausbreiten können und erfahrbar werden. Für ein zukunftsfähiges Thüringen. Für eine offene und solidarische Gesellschaft!

Bewerbung als PDF-Dokument

Der Kampf gegen Armut und für Umweltschutz zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Schon während der Schulzeit habe ich mich für Befreiungsbewegungen und z.B. für den Atomausstieg engagiert. Beruflich habe ich mich mit dem Studium der Landwirtschaft genau auf dieses Einsatzgebiet vorbereitet und danach auch in der Entwicklungszusammenarbeit und als Gutachterin gearbeitet.

Zunehmend wurde mir bei meinen verschiedenen Tätigkeiten bewusst, dass es notwendig ist, die politischen Rahmenbedingungen zu ändern, wenn die Abschaffung der Armut und der Umweltzerstörung und die Verwirklichung des Friedens eine reale Chance haben sollen. Denn es ist das kapitalistische Wirtschaftssystem, das Menschen und Ressourcen überall auf der Welt gnadenlos ausbeutet und Umwelt und Klima zerstört. Diese Rahmenbedingungen kann man nur durch politischen Druck und stete politische Arbeit verändern und es braucht Organisationen mit denen dies durchgesetzt werden kann. Daher bin ich in der Partei DIE LINKE aber auch in sozialen und ökologischen Bewegungen und Verbänden sehr aktiv.

Für soziale Gerechtigkeit, für Klimaschutz, der nicht zu Lasten der Ärmsten geht, für Armutsbekämpfung, für ein gerechtes Thüringen und für die Umsetzung einer sozial-ökologischen Landwirtschaft ist eine linke Partei und ihr parlamentarischer Arm im Landtag unerlässlich. Eine linke Partei, die eine sozialistische Vision und eine klare antikapitalistische Perspektive aufmacht. Wenn wir in das Programm unserer Partei schauen, dann ist genau diese Zielsetzung dort verankert. Ich möchte unsere linken Forderungen in die Landtagsarbeit einbringen und umsetzen. Dass dies in Regierungskoalitionen nicht so einfach ist, weil immer wieder Kompromisse gemacht werden müssen, hat sich in den vergangenen fünf Jahren gezeigt. Aber wer denkt schon, dass immer alles einfach ist – ich bestimmt nicht. Daher kandidiere ich noch einmal für den Landtag auf der Liste unserer Partei DIE LINKE, und bitte um Euer Vertrauen.

Bewerbung als PDF-Dokument

Ich kandidiere, weil ich an den gesellschaftlichen Prozessen für unsere Bürger, die Natur und Umwelt mitwirken möchte. Dazu zählt für mich ein eigenes vorbildhaftes Verhalten für ressourcenschonendes und klimaneutrales Leben. Diese Vorbildrolle ist mir innerparteilich sowie auch für die gesamte Gesellschaft wichtig. Wir sind, wie wir leben. Besonders wichtig sind mir weiterhin die (Re-)Kommunalisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge, der Ausbau von solidarischer Landwirtschaft in der Stadt und auf dem Land, die Umsetzung des Modellprojektes zum Bedingungslosen Grundeinkommen, die Planung und Einführung von fahrscheinlosem ÖPNV sowie die kostenfreie und hochwertige Essensversorgung in Kindergärten und Schulen.

Eine Schnittstelle für mehr direkte Demokratie unter Einbeziehung modernster Technik halte ich für sehr sinnvoll. Auch für ein werbefreies soziales Netzwerk, welches die Nutzerdaten schützt, setze ich mich ein. Die Erweiterung des Begriffs Arbeit würde ich gern in eine zukünftige Thüringer Verfassung einarbeiten, damit z.B. das Ehrenamt eine höhere
gesellschaftliche Anerkennung findet und dies auf die Rente angerechnet wird. Ebenso sehe ich mich aufgrund meiner Erfahrung als verbindendes Element für die
diplomatische Klärung zwischen wirtschaftlichen und zivilisatorischen Interessen. Auch innerparteilich sehe ich mich aufgrund meiner Fähigkeiten als Friedensstifter und Vermittler. Wichtig ist mir weiterhin der Kampf gegen Rassismus, dies insbesondere über eine eigene, bessere gesellschaftliche Idee / Vision. Natürlich mache ich mich dafür stark, dass wir den Kapitalismus überwinden und uns dem demokratischen Sozialismus annähern.

Dafür kämpfe und brenne ich und bitte um einen Platz auf der Landesliste.

Bewerbung als PDF-Dokument

Der NATO-Krieg gegen Jugoslawien hat mich politisiert. Er war Anlass, mich zu engagieren für eine Politik, die konsequent auf Frieden setzt und das kapitalistische System nicht als Ende der gesellschaftlichen Entwicklung akzeptiert. Seitdem ist unsere Partei meine politische Heimat. Wir vertreten eine gesellschaftliche Vision, die für eine Zukunft des friedlichen Zusammenlebens aller Menschen im Einklang mit der Natur Hoffnung und Zielrichtung gibt. Seit 2014 hat die Thüringer LINKE durch die erfolgreiche Arbeit mir verdeutlicht, dass viele Entscheidungen vor Ort, z. B. zum kommunalpolitischen Eigentum, von Gesetzen, insbesondere der Landesebene, abhängen. Schon vor meiner Stadtratsarbeit war ich Mitinitiator eines Bürgerbegehrens gegen einen Stadtratsbeschluss zum Cross-Border-Leasing.

Mit dem Wissen aus 15 Jahren Stadtratsarbeit möchte ich als Landtagsabgeordneter Verantwortung für ganz Thüringen übernehmen. Auch im Umgang mit der Verwaltung habe ich durch eine berufsbegleitende Qualifikation zum Verwaltungsfachangestellten wichtige Kenntnisse erworben.

Die jahrelange Arbeit im Bildungsausschuss meiner Stadt sowie meine Erfahrungen als Faktionsvorsitzender, in Aushandlungsprozessen bei ständig wechselnden Mehrheitsverhältnissen politische Inhalten durchzusetzen, sind Kompetenzen, die ich dafür mitbringe. Dabei gilt für mich der Anspruch, in der eigenen politischen Arbeit ehrlich, glaubwürdig und zuverlässig agieren.

Mein politisches Profil wird ergänzt durch das persönliche Engagement beim Integrationsthema, so als langjähriges Vorstandsmitglied des Interkulturellen Vereins in Gera vor dem Hintergrund einer gelebten Integration im Privaten.

Bewerbung als PDF-Dokument

Im Alter von 29 Jahren habe ich mich entschieden meinen Job als Mathe-Physik-Lehrer an den Nagel zu hängen und in die Politik zu gehen. Mein Listenplatz 15 bei der LINKEN LISTE/PDS hat bei der Wahl zum ersten Thüringer Landtag leider nicht ganz gereicht. Ich bin dennoch in den Landtag – als Mitarbeiter der Fraktion.

29 Jahre später biete ich erneut meine Kandidatur als Abgeordneter an; diesmal mit 29-jähriger Erfahrung im Landtag.

Meine Referenzen sind meine bisherigen Tätigkeiten im Bereich Haushalt & Finanzen in der Opposition und in Regierungsverantwortung, meine Arbeiten zum Steuerkonzept der Partei und in den Bundesarbeitsgruppen zur Umverteilung und zum Länderfinanzausgleich.

Ich gehöre zudem zu den wenigen Menschen, die das System des Kommunalen Finanzausgleichs in Thüringen verstanden haben. Daher möchte ich in einer neuen Fraktion der LINKEN eine große Reform des Kommunalen Finanzausgleichs voranbringen, die den Kreistagen und den Gemeinde- und Stadträten mehr Möglichkeiten zur Gestaltung gibt. Wenn einerseits die Gesamtheit der Kommunen belegbar auskömmlich finanziert ist, andererseits aber hunderte einzelne Kommunen am sprichwörtlich letzten Hemd nagen, dann ist da ein Fehler im System, der korrigiert werden muss.

Als Landtagsabgeordneter könnte ich mich zudem um die Ausbildung und Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters/einer neuen Mitarbeiterin für den Arbeitsbereich Haushalt und Finanzen kümmern.

Bewerbung als PDF-Dokument

Meine Motivation zu kandidieren, ist mein leidenschaftliches Engagement und die hohe Kompetenz, die ich mir über die Jahre in der Sozial-, Behinderten- und Gleichstellungspolitik aneignen konnte. Mit meinem politischen Engagement möchte ich dazu beitragen, dass eine Verbesserung der Lebensbedingungen und mehr soziale Gerechtigkeit spürbar für die Thüringer*innen sind. Durch ein thüringenweites tragfähiges Netzwerk aus Vereinen/ Verbänden, in denen ich aktiv mitarbeite, kann ich LINKE Politik den Menschen direkt vor Ort vermitteln.

Durch einen intensiven persönlichen Kontakt zu den Menschen erwarb ich Vertrauen und Akzeptanz in der Bevölkerung. Das wurde durch das sehr gute Ergebnis bei der Kommunalwahl bestätigt. In den letzten 5 Jahren der r2g-Koaltion haben wir gezeigt, dass man Thüringen sozial, gerecht und solidarisch gestalten kann. Als Vorsitzende des Gleichstellungsausschusses und Mitglied des Sozialausschusses konnte ich maßgeblich dazu beitragen das Landesprogramm „Akzeptanz und Vielfalt“, die vertrauliche Spurensicherung nach sexualisierter Gewalt/Vergewaltigung auf den Weg zu bringen und die Finanzierung für die Schwangerschaftsberatung und die Frauenhäuser zu erhöhen. Außerdem wurden Nachteilsausgleiche für Menschen mit Sinnesbehinderung erhöht und Wahlrechtsausschlüsse in Thüringen endlich beseitigt.

Das motiviert mich sehr noch mal für DIE LINKE. Thüringen aktiv zu streiten und zu gestalten. In einer erneuten Legislatur möchte ich mich im Bereich der Behindertenpolitik einsetzen, dass der Maßnahmenplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention weiter vorangetrieben wird, sowie für eine Nachbesserung des Bundesteilhabegesetztes.
Konkrete Ziele in der Sozialpolitik sind das Erarbeiten eines Maßnahmeplans gegen häusliche Gewalt, sodass die Istanbul-Konvention auch in Thüringen umgesetzt wird und
mehr Schutzräume für Frauen und Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Themen wie: Senior*innen, Rente, Pflege und Arbeitsmarkt sind mir wichtig.

Bewerbung als PDF-Dokument

Ich möchte im neuen Landtag folgende Themenbereiche mitgestalten:

Der Bereich des Tourismus und der Kultur ist mir besonders wichtig – warum?

Thüringen ist so reich an touristischen und kulturellen Möglichkeiten und Instruktionen, diese gilt es auf finanziell und personell sichere Beine zu stellen. Eine langfristige Planbarkeit muss unser Ziel in der neuen Legislatur werden, die schon angeschobenen Projekte müssen weitergeführt und ausgebaut werden. Durch meine ehrenamtliche Arbeit als Stadtführer habe ich sehr viele Kontakte zu den Gästen und den ThüringerInnen und dort zeigt sich ganz oft wie unterschiedlich mit Touristen umgegangen wird. Es ist wichtig, dass wir Thüringen nicht mit vielen unterschiedlichen Tourismusverbänden vermarkten, sondern in seiner Gesamtheit. In der Thüringer Theaterlandschaft wird es in Zukunft sehr wichtig sein die finanziellen Grundlagen zu einem breiten und qualitativ guten Angebot weiter auszubauen. Damit ist aber auch verbunden, die unterschiedlichen Einkommensverhältnisse und die Tarifungerechtigkeit anzugehen. Das Kulturraumgesetz aus Sachsen könnte dort eine gute Grundlage sein und ist natürlich auch noch ausbaufähig. In meiner Arbeit an den Theatern Rudolstadt und Meiningen wird es immer wieder in vielen Gesprächen deutlich, welche Unterschiede es gibt. Diese gilt es abzustellen.

Ein weiteres Themenfeld ist für mich der Umgang mit den sich verstärkenden rechten Strukturen und dem zunehmenden Alltagsrassismus. Dort muss es unsere Aufgabe sein, dafür zu sorgen, dass wir den Menschen wieder besser zuhören und für ihre Probleme konkreter Ansprechpartner sind. Ich würde mich freuen im neuen Landtag diese Ziele umsetzen zu können.

„Politik ist die Kunst, Probleme zu lösen, ohne neue größere zu schaffen.“ (unbekannt)

Bewerbung als PDF-Dokument

Gegenwärtig, soweit nicht anders vorgeschlagen, kandidiere ich ausschließlich als Direktkandidat im Wahlkreis Greiz. Ich bin fest davon überzeugt, dass der von unserer Landesregierung eingeschlagene Weg im Sinne der Bürger unseres Landes, also auch meiner Kinder fortgesetzt werden muss. Dafür will ich eben nicht nur verbal kämpfen, sondern auch mit meinem Namen einstehen. Die Anstrengungen im Bildungsbereich, die finanzielle Stärkung der Kommunen, eine Sicherheitspolitik, die auf Prävention statt auf Rechtsverschärfung setzt, sind da nur einige wenige Beispiele. Ich will aber auch dafür streiten, das die in einer ersten Legislatur erworbenen Kenntnisse von Fraktion und Regierungsmannschaft in Verbindung mit den Fachkompetenzen innerhalb der eigenen Partei konsequent in weiteren 5 Jahren für noch mehr Fortschritte genutzt werden. Unser Wahlprogramm bietet dafür eine Menge Grundlagen.

Ich bin davon überzeugt, dass das Fortbestehen der ersten Landesregierung mit einem Linken Ministerpräsidenten weit über die Landesgrenzen von immenser Bedeutung ist und will alles was ich kann und gelernt habe dafür in die Waagschale werfen. Mit der Grundlage unseres Wahlprogramms sehe ich mich für die Auseinandersetzung mit dem politischen Kontrahenten gewappnet und hoffe so meinen Beitrag für die LINKE am besten leisten zu können.

Bewerbung als PDF-Dokument

Mein Ziel ist, dass Bodo Ramelow auch weitere fünf Jahre Ministerpräsident unseres Bundeslandes bleibt. Unsere Partei hat gezeigt, dass sie regieren kann und hat das Land in verschiedensten Bereichen sozialer gemacht. Doch es ist noch viel zu tun. Doch nun zu mir. Welche Themen sind mir wichtig? Es sind viele Themen die mich bewegen und an denen ich etwas ändern will. Ich bin ein absoluter Gerechtigkeitsmensch. Das bedeutet, dass ich gegen jede Art von Ausgrenzung, wie Rassismus, Antisemitismus und Sexismus bin. Ich stehe klar gegen jedes Gedankengut was bewusst gegen eine Gruppe von Menschen gerichtet ist und sie aufgrund von Vorurteilen oder äußeren Merkmalen diskriminiert. Im 21. Jahrhundert sollten wir das hinter uns gelassen haben.

Auch soziale Gerechtigkeit liegt mir sehr am Herzen. Der Reichtum in unserem Land muss gerechter verteilt werden, damit nicht nur die Oberschicht an der geleisteten Arbeit verdient. Ich sehe den Staat als den entscheidenden Akteur etwas an dieser Lage zu ändern. Junge Menschen gehören nicht nur in die Parlamente, sondern sie müssen auch noch stärker an den politischen Entscheidungen direkt beteiligt werden. Damit meine ich nicht, dass sie gefragt werden, sondern, dass sie selbst gestalten können. Junge Menschen sind die Zukunft unseres Landes. Durch ein direktes Einbeziehen und die Beteiligung von jungen Menschen können die Entscheidungen über sie erst erfolgreich werden. Diese Überlegung gilt für alle Bereiche in denen direkte Beteiligung möglich ist.

Als sportbegeisterter Mensch sind für mich die Themen rund um die Sportpolitik sehr wichtig. Der Sport ist ein wichtiges Element für den Zusammenhalt der Gesellschaft und schafft es Menschen aus den verschiedensten Bereichen miteinander zu verbinden. Jeder Sportverein, vom großen Fußballverein bis zum kleinen Schachverein, leisten eine wichtige Arbeit und übernehmen wichtige gesellschaftliche Aufgaben. Deshalb sollte ihnen noch stärker unter die Arme gegriffen werden, damit die Sportlandschaft in unserem Bundesland weiter blühen kann.

Bewerbung als PDF-Dokument

Dass die Menschen mit den aktuellen politischen Verhältnissen nicht zufrieden sind, zeigen die Wahlergebnisse auf allen Ebenen mehr als deutlich. Wir haben als Linke die Verantwortung die Alternative für eine soziale, gerechte und tolerante Zukunft zu bieten und müssen die Konsequenzen aus den schlechten Kommunal- und Europawahlen ernst nehmen. Um linker Politik in Thüringen ein neues, junges Gesicht zu geben, stelle ich mich zur Wahl für die Landesliste zur Landtagswahl. ich bringe in meinem Alter bereits übermäßig viele Erfahrungen und Kompetenzen in den Bereichen Bildungs- und Hochschulpolitik mit und sehe den Grundstein für eine stabile, lebenswerte Perspektive in einem starken Ausbau der Bildung -  junge Menschen wissen am besten, wie sie ihre eigene Zukunft gestalten wollen und das Gewicht dieser Stimme zeigen nicht nur die globalen Fridays for Future Bewegungen. Wir benötigen keine Visionen von einer gerechten Welt, wir dem Klimaschutz keinen Schwerpunkt zuweisen. Die Ziele unserer Politik sind hinfällig und nicht durchsetzbar, wenn die Gesellschaft durch Nahrungsmittelkämpfe und Kriege um Wasserstellen gespalten wird und hier sehe ich eine schwerwiegende und bislang unbesetzte Stelle in der thematischen Aufstellung der Partei: linke Klimapolitik.

Als Stipendiatin der Rosa-Luxemburg-Stiftung bin ich mit einer diversen Meinungsvielfalt vertraut, welche im linksgerichteten Spektrum anzutreffen ist. Als junge und mich im Studium befindende Mutter beherrsche ich eine zeitliche Organisation und eine Belastungsfähigkeit. Ich bin konfliktfähig, jung und selbstbewusst und möchte mit meiner Kandidatur den Thüringer Nachfolgegenerationen eine Zukunft gestalten, in der es eine bewusste Entscheidung ist, den Freistaat selbst mit zu prägen und das Leben auch weiterhin hier anzusiedeln. Deshalb stelle ich mich für die Landesliste zur Wahl.

Bewerbung als PDF-Dokument

Ich bin 2011 in DIE LINKE eingetreten, weil ich mir eine Lösung der Problematiken der stetig steigenden Abfallmenge, des Verbrauchs natürlicher Ressourcen und des Klimawandels unter den herrschenden ökonomischen Verhältnissen nicht vorstellen konnte. Diese Probleme sind seitdem, nicht nur gewachsen, es ist bereits 5 nach 12. Im letzten Sommer haben die verdorrten Felder und Wälder in Thüringen gezeigt, was ein "Weiter so" bedeutet.

Ich will Kraft meines Mandats dafür kämpfen, in der Landespolitik Thüringens Böden, Wasser und die Landwirtschaft klimafest zu machen. Als Umweltwissenschaftlerin bringe ich die wissenschaftliche Erfahrung und die Kenntnisse mit, um Bedenkenträgern und Verhinderern Paroli zu bieten und konkrete Maßnahmen auf den Weg zu bringen, um Landwirtschaft und Klimaschutz zu verbinden. Immer neue Regulierungen und strengere Tierschutzbestimmungen bringen vor allem unsere tierhaltenden Betriebe an die Grenzen ihrer Wirtschaftlichkeit. Die Betriebe können den immer neuen Regularien nicht mehr folgen, da der Gewinn für immer neue Investitionen unter den steigenden Boden- und Pachtpreisen nicht erwirtschaftet werden kann. Hier muss die Linke ansetzen und im Gespräch mit den Landwirten einen Weg finden, die Landwirtschaft umzugestalten. Dieser Weg kann nur über eine tiergerechte Tierhaltung, eine Humusmehrung im Pflanzenbau und geschlossenen Kreisläufen mit regionalem Futteranbau und einer Stärkung der regionalen
Vermarktung erfolgen.

Der Boden ist der größte CO2-Speicher der Erde. Mit nur einem Prozentpunkt Humusaufbau weltweit könnten wir den CO2-Gehalt der Luft wieder auf ein unschädliches Maß reduzieren. Pflanzen holen mittels Photosynthese CO2 aus der Luft, bauen es in den Pflanzenkörper ein und bringen es als abgestorbenes Pflanzenmaterial wieder in die Erde. Ein Prozent mehr Humus heißt auch 170.000 Liter mehr Wasser pro Hektar im Boden zu speichern. Ich stehe für eine Landwirtschaft, die den Boden und das Wasser heilt, als Chance für ein klimaneutrales Thüringen.

Bewerbung als PDF-Dokument

Persönlich habe ich eine optimistische Lebensphilosophie. Mein Blick richtet sich stets nach vorn. Im Privatleben, im Berufsleben und in der Politik stehe ich für Beständigkeit, Glaubwürdigkeit und klare Aussagen. Ich habe mehrjährige Erfahrung in der Thüringer Verwaltung und im kommunalen Parlament.

Mit meiner Kandidatur für den Thüringer Landtag möchte ich dazu beitragen pragmatische Lösungswege im Konkreten aufzuzeigen. Mein Ziel ist die anstehenden Veränderungen positiv mitzugestalten und mitzuentscheiden. Als Landtagskandidat stehe ich für eine sozial gerechte und wirtschaftlich vernünftige Politik sowie für eine transparente und effiziente Verwaltung. Soziale Aspekte sind mir ebenso wichtig, wie die Hilfe bei der Beseitigung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft. Der Fachkräftemangel existiert und da müssen wir neue Wege gehen. Zum einen weiterhin die Wirtschaft in Städten und Gemeinden fördern und verstärkt um Investoren werben. Zum anderen den Ausbau des Informationsnetzes zwischen Schulen, Berufsschulen und Unternehmen steigern sowie gleichzeitig die Integration von jungen Menschen mehr fördern. Zudem ist die Infrastruktur auszubauen, damit die Wirtschaftskraft vorankommt und die Lebensqualität für alle steigt. Der Erhalt des kommunalen Eigentums ist hierbei Grundvoraussetzung.

Durch meinen Beruf habe ich eine Affinität für eine intakte Umwelt und für die Erhaltung einer lebenswerten Natur. Gerade bei diesem Thema sieht unsere Jugend einen Schwerpunkt, woraufhin unsere Politik aktiv einlenken muss. Generell müssen die Jugendlichen mehr als bisher bei Entscheidungen mit einbezogen werden.

Bewerbung als PDF-Dokument

Ich habe mein gesamtes bisheriges Leben in Thüringen und Suhl verbracht. Seit vielen Jahren investiere ich viel Herzblut und Zeit in meine Heimat, um meinen Mitmenschen das Suhl zu zeigen, wie ich es sehe. Ein Suhl der Möglichkeiten, welches nicht nur vom Demografischen Wandel, sondern auch von einer immer blühenderen Jugendkultur und einem herzlichen Menschenschlag geprägt ist. In den letzten 6 Jahren habe ich die Stadtratsfraktion der LIINKEN geleitet und nutze hier besonders meine Interessen im Bereich der Jugendarbeit, um Suhl für junge Menschen und Familien interessanter zu gestalten.

Dieses Engagement möchte ich in den Landtag mitnehmen. Gleiches gilt für das Themenfeld der Digitalisierung. Als Fachinformatiker für Systemintegration treibt mich hier eine Leidenschaft für alles Technische an. Besonders die Möglichkeit allen Menschen in Thüringen den Zugang zu Selbigen zu erleichtern ist für mich eines der gesteckten Ziele. So erhoffe ich mir als Teil der Landtagsfraktion den Weg zu gleichen Bedingungen beim Wissenszugang ebnen zu können und bürokratische Hürden abzubauen. Als Informatiker stehe ich für eine fachlich untersetzte Netzpolitik und habe im Bereich Digitalisierung Berührungspunkte mit fast allen Facetten des gesellschaftlichen Lebens, sei es Arbeitsmarktpolitik, Wirtschaft, Verwaltung oder soziale Daseinsvorsorge.

Die rot-rot-grüne Landesregierung war und ist die ambitionierteste und erfolgreichste Koalition der vergangenen Jahrzehnte. Dennoch brauchen wir für eine erfolgreiche Fortsetzung frische Kräfte mit dem nötigen Blick nach vorne.
Wer den Generationenwechsel ernst nimmt, muss ihn organisieren. In Suhl haben wir uns dazu auf den Weg gemacht. Die Kommunalwahlen haben gezeigt, dass Suhl eben kein Selbstläufer mehr für linke Kräfte ist. Umso wichtiger ist es, dass DIE LINKE dort weiterhin präsent ist – am besten mit einem Abgeordneten der in Suhl verwurzelt ist. Dieser Abgeordnete will ich gerne sein – für Suhl, für den Süden und für ganz Thüringen.

Bewerbung als PDF-Dokument

Sozial ist eine Gesellschaft, wenn sie für jede*n, an jedem Ort und in allen Bereichen Teilhabe ermöglicht. Die CDU-geführten Landesregierungen haben es in Thüringen nicht vermocht, diese Teilhabe umfassend zu sichern. Mein Ziel ist es, die bestehenden Ungleichheiten weiter abzubauen.
Dazu bedarf es einer gerechten Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums, für die ich mich bundespolitisch eingesetzt habe, etwa die Angleichung der Renten, eine Kindergrundsicherung, die solidarische Pflegevollversicherung oder die Abschaffung der Hartz IV-Sanktionen. Insbesondere aber haben wir unsere Spielräume genutzt, um Thüringen gerechter und solidarischer zu gestalten. Dazu gehört die Bekämpfung und Verhinderung von Armut. U.a. mit unserem Programm für gemeinwohlorientierte Beschäftigung haben langzeitarbeitslose Menschen endlich wieder Perspektiven und Wertschätzung erhalten. Die gezielte Förderung sozial benachteiligter Menschen will ich fortsetzen. Auch Handicaps dürfen nicht behindern! Gemeinsam mit den Betroffenen haben wir viel erreicht. Doch der Umbau zu einer wirklich inklusiven Gesellschaft ist noch ein weiter Weg!
Damit medizinische Versorgung keine Frage des Geldbeutels oder Wohnortes ist, haben wir eine Facharztquote für Krankenhäuser festgesetzt; mit dem neu gegründeten Runden Tisch Hebammen, die Ausbildungszahlen erhöht, eine Vermittlungsplattform und mehr umgesetzt; Telemedizinische Angebote im ländlichen Raum unterstützt, die ärztliche Niederlassung gefördert, aber auch Menschen ohne Versicherungsschutz ärztliche Versorgung ermöglicht. Unsere neue Landesgesundheitskonferenz nimmt nun auch die sozialen Unterschiede in den Fokus. Besonders freue ich mich auf die Umsetzung des Programmes „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“. Mir ist wichtig auf ein modernes Familienbild zu setzen, alle Generationen und insbesondere ländliche und strukturschwächere Regionen zu fördern. So möchte ich weiter mit Euch Thüringen gestalten - zu einer gerechteren solidarischen Gesellschaft!

Bewerbung als PDF-Dokument

Thüringen ist meine Heimat und mein Herz schlägt Links!
Demokratie, soziale Gerechtigkeit, der Schutz unserer Umwelt und die Weiterentwicklung einer ökologisch wertvollen Infrastruktur, kostenfreie und chancengleiche Bildung für alle in Thüringen lebenden Kinder und Jugendlichen sowie ein klares „NEIN“ gegen jede Form von Rassismus – dafür stehe ich.
Es ist mir wichtig, die im Zuge der Kommunalwahl offenbarten Ängste, Wüsche und Hoffnungen der Thüringer aufzugreifen und als Programm ernst zu nehmen.
Wer dies lokalisieren kann, weiß auch, was zu tun ist.
Die individuelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung wird in einem beträchtlichen Maße von den Ausgaben für Bildung und Forschung beeinflusst.
Ich stehe unser neues Thüringer Schulgesetz ein - die Mittel sind bereitgestellt. Bereiten wir dem ersatzlosen Ausfall insbesondere von Hauptfachstunden und Lehrermangel ein Ende. Verhindern wir, dass Bildung über Nachhilfeunterricht zur Normalität wird und sich hierdurch eine selektierte Bildungsentwicklung für elitäre Familien automatisiert.
Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel!? Ich halte es für unverantwortlich, dass sich unsere Rentner und unsere Pflegebedürftigen aufgrund mangelnder finanzieller Mittel
tatsächlich mit solchen menschenverachtenden Fragen auseinandersetzen müssen. Ich stehe für Förderung von schnell greifenden Modellen zur Ausbildung von Fach
Hilfskräften im Pflegedienst und eine angemessene Entlohnung. Ein Mindestlohn schafft Klarheit!
Vereine und Verbände in unserem traditionstraditionsgeprägtem Thüringer Raum stellen einen maßgeblichen Pfeiler für die Attraktivität und Individualität Thüringens dar
Ich bin von Kindesbeinen an im Vereinsleben integriert. Wachsende bürokratische und finanzielle Probleme von Vereinen und des Ehrenamtes erlebe ich live, was die Attraktivität in der Ausübung eines Ehrenamtes zunehmend schmälert. Ich setzte mich gegen zunehmenden Bürokratismus ein und fordere eine Neuausrichtung in Förderung und Unterstützung.

Bewerbung als PDF-Dokument

Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Im Bereich der Weiterentwicklung der Thüringer Kindergärten und Schulen konnten wir in der 1. Legislatur der von der LINKEN geführten Landesregierung viele wichtige Schritte gehen, die den Bildungsbereich voran und Vertrauen in uns zurück gebracht haben. Wichtige weitere Schritte müssen folgen, wie eine duale Erzieherinnen-Ausbildung, Verbesserung im Personalschlüssel an den Kindergärten, verbesserte LehrerInnenausbildung, eine Personalreserve von 10 % zum Bedarf an den Schulen, Demokratiebildung stärken usw. Das Ziel ist klar, ich habe noch nicht fertig.

Berwerbung als PDF-Dokument

Der Veranstaltungort

Stadthalle Arnstadt
Brauhausstraße 1 – 3
99310 Arnstadt

www.hotelpark-arnstadt.de

Anfahrt