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Ulrike Grosse-Röthig, Christian Schaft

Statt Porsche endlich Bus und Bahn besser fördern

Zum Ende der 9€ Ticket Aktion und den Äußerungen Volker Wissings und Christian Lindners erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE.Thüringen, Ulrike Grosse-Röthig:

„Das 9€ Ticket war ein voller Erfolg. Endlich konnten Millionen Menschen bezahlbar einen öffentlichen Personennahverkehr nutzen. Offenbar lässt jedoch das Lobbydenken der FDP keine Fortführung durch den Bund zu. Lieber bleibt man der beste Freund der Automobilkonzerne. Einmal mehr heißt es, die Vielen sollen zahlen für den Profit der wenigen. Dabei ist in einer Zeit, in der das Tanken vor der Fahrt zur Arbeit, zum Sportverein oder zur Schule ein Luxus geworden ist, die Alternative eines wirklich bezahlbaren ÖPNV das Gebot der Stunde.”

„Mit dem sang- und klanglosen Auslaufen des 9-Euro-Tickets ohne Nachfolge, hat der Bund und vor allem der Bundesverkehrsminister den Einstieg in die Mobilitätswende verspielt. Wissing und Lindner sollten aufhören, den Bundesländern die Verantwortung für ihre Aufgaben zuzuschieben. Es ist unverantwortlich, wenn der Bundesverkehrsminister sich nun zurücklehnt. Denn er weiß genau, einen kostengünstigen und gut ausgebauten ÖPNV gibt’s nur mit mehr Geld vom Bund. Wir fordern, dass Volker Wissing und Christian Lindner statt dem Porsche endlich Bus und Bahn besser fördern, das 9-Euro-Ticket verlängern und dann eine Lösung für ein kostengünstiges Nachfolgemodell auf den Tisch legen,“ fügt der Co-Vorsitzende Christian Schaft hinzu.

Abschließend fügt Grosse-Röthig hinzu: „Die letzten drei Monaten haben gezeigt, es braucht den Ausbau öffentlicher Infrastruktur von Bus und Bahn in Stadt und vor allem auf dem Land. Es braucht die Gespräche mit der Deutschen Bahn und den Verkehrsverbünden um die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verbessern und es braucht die Finanzierung durch den Bund.“


Pressekontakt

René Kolditz

Pressesprecher
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