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LINKE gratuliert den Kolleginnen der Celenus Klinik Bad Langensalza

Am 17. Oktober urteilte das Arbeitsgericht Nordhausen, dass die fristlosen Kündigungen von zwei Kolleginnen in der Celenus Klinik in Bad Langensalza unwirksam sind. Beide Frauen sind Mitglieder einer Tarifkommission, die seit Jahren für den Abschluss eines Tarifvertrags streitet. In diesem Zusammenhang verteilten sie Informationsschreiben ihrer Gewerkschaft in die Postfächer der Patienten. Die Unternehmensleitung fühlte sich provoziert und kündigte beiden fristlos. „Das ist eine wichtige Entscheidung, ein Erfolg und ein positives Signal für die Beschäftigten. Sie zeigt, dass sich der Einsatz gelohnt hat“, so Cordula Eger, Kreisvorsitzende der LINKEN im Unstrut-Hainich-Kreises anlässlich des Urteils des AG Nordhausen. „Das unfaire Vorgehen von CELENUS, den anhaltenden Arbeitskampf und Streik zu blockieren, muss sofort aufhören und die Beurlaubungen von weiteren Beschäftigten zurück genommen werden.“ Auch die Ziele des Streiks unterstützt Eger: „Beim Streik Kolleginnen und Kollegen der Reha-Klinik um tarifliche und gerechte Bezahlung, steht DIE LINKE im Landkreis verlässlich an ihrer Seite. Im Unstrut-Hainich-Kreis werden wir die streikenden Beschäftigen der Reha-Klinik ab November mit verschiedenen Aktionen erneut unterstützen und werben darum, dass die Bevölkerung vor Ort mithilft. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam diese Auseinandersetzung gewinnen.“ Auch die Landes- und Fraktionsvorsitzende der LINKEN Susanne Hennig-Wellsow bezeichnet das Urteil als eine gute Nachricht. „Mehr von diesem Engagement ist besser für uns Alle“, so Hennig-Wellsow. „Denn den Pflegenotstand werden wir nur mit mehr Personal stoppen können. Um überhaupt interessierte junge Menschen für Pflege- oder medizinische Berufe zu gewinnen, brauchen wir die leistungsgerechte und höhere Bezahlung, für die sich die Kolleginnen und Kollegen einsetzen.“