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Heike Werner

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und echte Aufstiegschancen

Der „Equal Pay Day“ am 10. März 2021 markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während ihre männlichen Kollegen schon ab dem 1. Januar voll bezahlt werden. Aktuell beträgt der geschlechtsspezifische Entgeltunterschied 19 Prozent, dazu erklärt die stellv. Landesvorsitzenden Heike Werner

„Frauen erfahren während ihres gesamten Berufslebens strukturelle Benachteiligungen. Zwar nähern sich die Löhne von Frauen und Männern an, jedoch besteht noch immer ein Unterschied von 19 Prozent. Frauen sind in prekären Beschäftigungsverhältnissen über- und in Spitzenpositionen unterrepräsentiert. Hier müssen wir ansetzen, weil hier die Unterschiede zustande kommen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und echte Aufstiegschancen für gleichberechtigte Karrieren sind der Schlüssel, um die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen zu schließen und der Geschlechtergerechtigkeit einen wichtigen Schritt näher zu kommen.“
Ein weiterer wichtiger Punkt sei gleichmäßigere Verteilung der Familienarbeit, so die stellv. Landesvorsitzende: „Wir müssen einen größeren Teil der Elternzeit für Männer reservieren, um das Bewusstsein und die Akzeptanz, auch unter den Arbeitgebern zu steigern.“ Hier spiele die angestrebte gleiche Bezahlung von Mann und Frau eine Schlüsselrolle: „Männer können dann mehr Familienarbeit übernehmen, wenn die Frauen so viel verdienen wie sie und die Auszeit oder Teilzeit kein Loch in die Familienkasse reißt,“ so Werner abschließend


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Paul Becker

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