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Antifaschistisches Engagement in Eisenach nicht diffamieren

"Die in den vergangenen Tagen gegen eine in Eisenach geplante antifaschistische Demonstration aufgefahrenen „Geschütze“ verkehren den Aufruf zu dieser Demonstration ins Gegenteil“, kritisieren die Mitglieder der LAG Antifaschismus der Thüringer LINKEN. "Wie die Beratungsstellen Mobit und ezra zurecht skandalisieren, findet in der Öffentlichkeit eine Täter Opfer Umkehr statt."

"Das bundesweite Bündnis, das zur Unterstützung antifaschistischen Engagements aufruft, begründet die Demonstration mit zahlreichen Gewalttaten von Rechts, mit der Normalisierung extrem rechter Strukturen und der Kriminalisierung antifaschistischer Aktionen in der Stadt Eisenach. Diese Gründe sind im Aufruf als Ergebnisse gründlicher Recherche aufgeführt und der Öffentlichkeit zum Teil schon lange bekannt“, so Sabine Berninger, Landesvorstandsmitglied der Thüringer LINKEN.

Aus dem Titel des Aufrufes „Die Wartburgstadt ins Wanken bringen“ einen Aufruf zur Gewalt zu konstruieren, ist absurd. Mit keinem Wort wird im Aufruf zu Gewalt aufgerufen. „Ins Wanken“ gebracht werden soll die Normalität extrem rechter Ideologie in Eisenach.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Antifaschismus ruft dazu auf, verbal abzurüsten, nicht länger Unsicherheit und Angst vor antifaschistischem Engagement zu verbreiten oder Gewaltaufrufe zu suggerieren. „Sondern sich – im Gegenteil – auf die Seite der antirassistisch und antifaschistisch Aktiven zu stellen. Und den Antifaschistinnen und Antifaschisten sagen wir: Lasst Euch nicht ins Wanken bringen. Unsere Solidarität habt Ihr.