Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Ulrike Grosse-Röthig, Christian Schaft

Analyse: Achtzehn Prozent bundesweit realistisch

Laut einer Potentialanalyse können sich 18 Prozent der Wählerinnen und Wähler in Deutschland die Wahl der LINKE vorstellen. Ausschlaggebend für das mögliche Kreuz bei DIE LINKE sind das „hohe soziale Engagement“ und der Einsatz für soziale Gerechtigkeit, so die Studie im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung (Link am Schluss der Mitteilung).

“Die bundesweite Potentialanalyse ist für DIE LINKE Ansporn. In Thüringen zeigt sich, dass mit konkreter Sacharbeit und einem beliebten Ministerpräsidenten auch Ergebnisse jenseits der 30 Prozent möglich sind”. so Ulrike Grosse-Röthig am Montag in Weimar: „Für die DIE LINKE. Thüringen sind immer die tatsächlichen Verbesserungen für die Menschen der Maßstab unserer Arbeit. Eine Partei für den Alltag erhält am Wahltag ihre Bestätigung. Wir werden deshalb alles daran setzen, zur nächsten Landtagswahl wieder stärkste Kraft zu werden und gemeinsam mit unseren Koalitionspartnern den erfolgreichen Thüringer Weg mit eigener Mehrheit fortzusetzen.“

„Die Menschen spüren das durch die CDU aufgebürdete Spardiktat der globalen Minderausgabe gerade schmerzhaft an vielen Stellen. Die Landesregierung versucht damit dennoch verantwortungsvoll umzugehen und Lösungen zu suchen, wie die Kraftanstrengung von Bildungsminister Holter zeigt, der nun 1,8 Millionen Euro für die Jugendarbeit in den Kommunen zur Verfügung stellt, um damit eine Kürzung für 2022 abzuwenden“, so der Co-Vorsitzende Christian Schaft und fährt fort: „Wir wollen weiter in Bildung investieren denn jedes Kind hat die besten Chancen verdient – unabhängig vom Geldbeutel oder der Herkunft der Eltern. Bildung sozial und gerecht bedeutet für uns nun mal Bildung beitragsfrei, um die besten Vorraussetzungen für Kinder und Jugendliche zu schaffen.“

Am Samstag hat DIE LINKE. Thüringen deshalb auf ihrem diesjährigen Landesparteitag in Bad Blankenburg eine Reihe von Maßnahmen und Zielen im Bildungsbereich beschlossen, unter anderem:

  • dass das gesamte Personalbudget im Bildungsbereich eingesetzt wird; wer Personalmittel als Sparpotenzial verbucht, saniert den Haushalt auf Kosten von Schülerinnen und Schülern; insbesondere sollen die Schulen unterstützt werden, an denen nicht alle Stellen besetzt werden können,
  • dass der Weg des längeren gemeinsamen Lernens konsequent weitergegangen werden kann und weitere Thüringer Gemeinschaftsschulen in allen Gebietskörperschaften ermöglicht werden,
  • dass durch Kooperationen von Schulen ein gutes Bildungsangebot gerade im ländlichen Raum gesichert werden kann,
  • dass alle freien und freiwerdenden Lehrer*innenstellen besetzt werden, der Seiteneinstieg weiterentwickelt, Verfahren vereinfacht und die Lehrergewinnungsmaßnahmen verstärkt werden können;
  • dass die Digitalisierung der Thüringer Schulen weiter vorangetrieben wird,
  • dass die Schulleitungen durch Verwaltungsassistenzen von Verwaltungsaufgaben entlastet werden können,
  • dass die Lehramtsausbildung reformiert und dazu die schulstufenbezogene Ausbildung an den Universitäten Erfurt und Jena eingeführt wird und dass die Ausbildung der Lehramtswärterinnen und Lehramtswärtern flächendeckend durch Studienseminare angeboten wird,
  • dass Beitragsfreiheit für Kindergärten bis 2025 realisiert werden kann,
  • dass der Weg der praxisintegrierten Ausbildung für Erzieher*innen konsequent fortgesetzt werden kann,
  • dass demokratie- und menschenrechtsorientierte Bildung vom Kindergarten, über Schule und Ausbildung bis hin zur Erwachsenenbildung gestärkt wird.

Pressekontakt

René Kolditz

Pressesprecher
Tel.: 0361 - 60 111 43
Fax.: 0361 - 60 111 41
Mobil: 0173 - 39 63 195;
E-mail