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Susanne Hennig-Wellsow

Vor einem Jahr: rechtsterroristischer Anschlag in Hanau

Am Freitag, dem 19. Februar, jährt sich der rechtsterroristische Anschlag in Hanau, bei dem neun Menschen kaltblütig und gezielt ermordet wurden.

„Wir fühlen heute ganz besonders mit den Angehörigen der Opfer dieses rechtsterroristischen Anschlags, erinnern und trauern mit ihnen um die verlorenen Familienmitglieder“, so die Landesvorsitzende der Thüringer LINKEN, Susanne Hennig-Wellsow.

„Die Erinnerungen und Bilder sitzen uns tief in den Knochen“,  so Hennig-Wellsow weiter. „Der Anschlag selbst sowie die Art und Weise, wie von Seiten einiger Behörden und Politiker:innen damit umgegangen wurde, zeigen, welchen Weg wir noch vor uns haben: Hin zu einer Gesellschaft, in der die Menschen frei von Anfeindungen und Todesangst leben können. Rechtsterrorismus, neofaschistische Ideologien und rassistische Gewalt stellen die größte Gefahr für Sicherheit und Demokratie in Deutschland dar. Wir erleben immer wieder, wie Teile der Politik rassistische Vorurteile zur Stimmungsmache nutzen und die Gewalt gegenüber Minderheiten befeuern. Statt Verharmlosung braucht es bedingungs- und lückenlose Aufklärung. Staatsanwaltschaften und Polizeien müssen rassistische Tatmotive als solche erkennen, benennen und verfolgen.“

„DIE LINKE. Thüringen unterstützt die Initiative „19. Februar“, denn wir dürfen nach diesen terroristischen Anschlägen nicht zur Tagesordnung übergehen. Wir müssen vielmehr als Gesellschaft den strukturellen Ursachen dieser abscheulichen Taten wirkungsvoll entgegentreten“, so Susanne Hennig-Wellsow abschließend.