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Marit Wagler, Steffen Thormann

Keine Spekulation mit Ackerland

"Ackerland gehört in Bauernhand und nicht in die Hände von Investoren und Spekulanten. Durch den Verkauf der ADIB Bad Langensalza an die Aldi-Stiftung spitzen sich die Bodenpreise im Unstrut-Hainich-Kreis weiter zu. Den Bauern und landwirtschaftlichen Erzeugern wird so auf lange Sicht die Luft abgeschnürt. Deshalb braucht es jetzt das Agrarstrukturgesetz, damit diese Spekulationen mit unseren Böden wirksam verhindert werden können.", so Steffen Thormann.

Marit Wagler wünscht deshalb, "den Agrarstrukturgesetzentwurf noch in dieser Wahlperiode durch den Landtag zu bringen. Künftig sollte bei Verkäufen solcher Dimension die Thüringer Landgesellschaft das Vorkaufsrecht wahrnehmen können. Sie hätte dann die Aufgabe, die Betriebe in Genossenschaften mit breit gestreutem Eigentum umzuwandeln oder in kleinere, selbständige Einheiten umzuwandeln, die dann von ortsansässigen Agrarbetrieben und Berufseinsteigern übernommen werden könnten.“

In einem agrarstrukturellen Leitbild müsste dazu geregelt werden, welche maximalen Betriebsgrößen angestrebt werden. Ein solches Agrarstrukturgesetz und dazugehöriges Leitbild müssen im Landtag einer gründlichen Diskussion und verfassungsrechtlichen Prüfung unterzogen werden. „Einer vorkaufsrechtlichen Regelung beim Verkauf solcher großen Betriebe, bei der nur die landwirtschaftlichen Nutzflächen herausgelöst werden, um sie an andere Landwirte zu veräußern, erteile ich eine klare Absage!“ erklärt die Agrarpolitikerin abschließend.


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    Erfurt, DIE LINKE. Thüringen

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