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Heucheln, Hetzen, Hitlergrüße – Höcke-Besuch in Chemnitz soll weitere rassistische Ausschreitungen anfeuern

„Die Ankündigung eines „Trauermarschs“ in Chemnitz durch den AfD-Landesvorsitzenden Björn Höcke ist nichts als Heuchelei und heizt die Situation in Chemnitz weiter an. Die AfD ist politisch verantwortlich für die rassistischen Übergriffe und tut alles dafür, dass die Situation weiter eskaliert“. Damit reagieren die Stellvertretende Parteivorsitzende und Bundestagsabgeordnete der LINKEN, Martina Renner, und die Landes- und Fraktionsvorsitzende der LINKEN in Thüringen, Susanne Hennig-Wellsow auf den von Höcke und anderen AfD-Politikern geplanten „Trauermarsch“ am kommenden Samstag in Chemnitz.

Renner erklärte: „Die AfD offenbart ihren Menschenhass in Chemnitz erneut. Herr Höcke stellt sich gemeinsam mit seinen Parteifreunden an die Seite von Neonazis, extrem rechten Hooligans und anderen rassistischen Gewalttätern, die vermeintliche Nicht-Deutsche und Andersdenkende durch die Stadt jagten. Er bringt die Ernte ein, die die Hasspropaganda und die Lügen der AfD gesät haben“. Eine repräsentative Umfrage von Spiegel Online und dem Meinungsforschungsinstitut Civey zeigt, dass über Dreiviertel der AfD-Anhängerinnen und Anhänger keinerlei Veranlassung sehen, die Ausschreitungen in Chemnitz zu verurteilen. Dieses antidemokratische Klima habe die AfD geschaffen, die auch weiterhin Fake News und Hass, Gewaltphantasien gegen Journalistinnen und Journalisten oder absurde Legenden verbreitet.

Hennig-Wellsow kommentierte: „Gewalt zu schüren, hat immer schon zum politischen Aktionsfeld der AfD gehört. Bei den AfD-Aufmärschen in Erfurt kam es nach Höckes hetzerischen Reden immer wieder zu Übergriffen. Gegnerinnen und Gegner wurden auf dem Heimweg von Neonazi- und Hooligan-Gruppen angegriffen und verletzt, die vorher auf der AfD-Demonstration mitmarschiert waren. Auch auf von Corinna Herold mitveranstalteten Kundgebungen gegen den Moscheebau in Erfurt waren gewaltbereite Fußballfans gern gesehene Gäste und konnten im freundschaftlichen Gespräch mit Frau Herold beobachtet werden“. Renner und Hennig-Wellsow sind sich einig: „Wer hinsieht, kann es klar erkennen. Das in Chemnitz an Gewalttaten beteiligte Milieu und die AfD sind eng verbunden."


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