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Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Am 13. Januar haben wieder tausende Menschen mit einer Demonstration in Berlin an die Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts und damit an die Januarkämpfe 1919 erinnert. Auch viele Genossinnen und Genossen der LINKEN in Thüringen waren dabei.

Mit dem blutigen Ausgang der Januarkämpfe zwischen Sozialdemokratie und radikal linken Gruppen wie den Revolutionären Obleuten oder der Spartakusgruppe und denen von ihnen vertretenden und mobilisierten Teilen der Berliner Arbeiterinnen und Arbeiter wurde die Spaltung der Arbeiter*innenbewegung in der deutschen Revolution seit 1918 verfestigt. Eine Spaltung, die die Herausbildung einer gemeinsamen und starken linken Gegenkraft zur antidemokratischen Rechten wie der NSDAP in der Weimarer Republik verhinderte und das Ende dieser ersten deutschen Demokratie so begünstigte. In den Januarkämpfen und in den weiteren Kämpfen 1919 und in den Folgejahren wie gegen die bayerische Räterepublik wurde auch die Hoffnung auf eine demokratisch-sozialististische Alternative nach der Novemberrevolution begraben, die auch für DIE LINKE in ihrem Programm Leitbild ist.

Wer sich zu den Ereignissen informieren will, hat viele Möglichkeiten: Die Rosa Luxemburg Stiftung begleitet das 100jährige Jubiläum intensiv. Seit 2018 finden zahlreiche Veranstaltungen und Projekte statt. Zum Leben Rosa Luxemburgs während der Revolutionstage etwa gibt es eine Sonderseite und in Kürze eine neue TV-Dokumentation auf arte (https://www.rosalux.de/pressemeldung/id/39799/einladung-zur-pressekonferenz-rosa-luxemburg-oder-der-preis-der-freiheit). Auch im Kalender der Thüringer Stiftung finden sich zahlreiche Termine zu den Ereignissen der Revolutionstage (https://th.rosalux.de).