Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Juli 1937: KZ Buchenwald wird aufgebaut

Vor 81 Jahren, im Juli 1937, wurden die ersten Häftlinge unter Aufsicht der SS auf den Ettersberg gebracht. Sie mussten den Wald roden und das Konzentrationslager „Buchenwald“ aufbauen. Regimegegner, Vorbestrafte, Nichtsesshafte, Homosexuelle, Sinti und Roma und schließlich zahlreiche Juden wurden dort interniert. Ein unfassbarer Leidensweg begann. Zwischen Juli 1937 und April 1945 wurden mehr als 56.000 Menschen dort ermordet.

Vor dem Hintergrund des aktuellen Urteils im NSU-Prozess ist und bleibt es unsere Aufgabe den Opfern zu gedenken und die Strukturen aufzudecken und zu beseitigen, die diesen Terror ermöglichten. Der Schwur der ehemaligen Buchenwaldhäftlinge „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“, gilt noch immer.

Am 1.Juli jährt sich zum 25. mal der Beginn des Hungerstreiks der Kali-Kumpel gegen die Schließung des Kaliwerks Bischofferode. Damit begann einer der wohl wichtigsten, größten und entschlossensten Arbeitskämpfe der BRD nach 1989/´90 gegen die Zerschlagung ganzer Industriezweige in Ostdeutschland durch die damalige schwarz-gelbe Bundesregierung und die Treuhand. Hier verdichtete sich in einer konkreten Auseinandersetzung symbolisch eine Entwicklung, die viele ostdeutsche Biografien prägte. Der Kampf der Kali-Kumpel in Bischofferode war der entschiedenste und sichtbarste Widerstand gegen die mit der Treuhandpolitik einhergehenden Massenentlassungen und sozialen Katastrophen für die Beschäftigten und ihre Familien. Seit Dezember 1992 machten die Menschen in Bischofferode gegen die politisch (das war nicht wirklich politisch Motiviert sondern ging um den Schutz der westdeutschen Standorte) motivierte Schließung ihres Werks mobil. Demonstrationen, der Dialog mit der Politik und schließlich Besetzung des Werks folgten. Höhepunkt der Proteste war der Hungerstreik ab 1.Juli 1993, der jedoch die Schließung nicht verhindern konnte. Gregor Gysi, der damalige Chef der Thüringer Gewerkschaft HBV Bodo Ramelow und Thüringer Landtagsabgeordnete der PDS waren Unterstützer der Protestes. Sie waren vor Ort und organisierten Aktionen sowie Solidarität über Bischofferode und die Region hinaus. Roland Hahnemann, Mitglied der Fraktion Linke Liste/PDS des Thüringer Landtags schloss sich selbst der Gruppe der Hungerstreikenden an. Mit diesen Erfahrungen bleiben ihre politischen Biografien und die Identität der LINKEN Thüringen verbunden.


Die Wahlen waren überschattet von Repressionen und Wahlmanipulation

Kati Engel (MdL) und Arif Rüzgar als Wahlbeobachter in Istanbul zusammen mit Abgeordneten und Mitgliedern der HDP
Kati Engel (MdL) und Arif Rüzgar als Wahlbeobachter in Istanbul zusammenmit Abgeordneten und Mitgliedern der HDP

Am Sonntag, den 24. Juni 2018 fanden in der Türkei sowohl die Präsidentschafts- als auch die Parlamentswahlen statt. Die HDP hatte zuvor um internationale Unterstützung bei der Wahlbeobachtung gebeten. Wir, die linke Landtagsabgeordnete, Kati Engel, und das Landesvorstandsmitglied der LINKEN, Arif Rüzgar, sind diesem Aufruf gefolgt. Die Opposition, insbesondere die HDP, befürchteten Repressionen, Schikanen und Wahlfälschungen, wie schon in den vergangen Wahlen zuvor. Einige Wahlbeobachter*innen wurden bereits direkt am Flughafen zur Rückreise gezwungen. Andere wurden verhaftet. Auch die OSZE hatte zahlreiche Wahlbeobachter*innen entsandt. Weiterlesen


  1. Termine
    09:00 - 11:00 Uhr
    Landesgeschäftsstelle

    Geschäftsführender Landesvorstand

    In meinen Kalender eintragen
  1. Termine
    17:00 - 21:00 Uhr
    Landesgeschäftsstelle

    Sitzung des Landesvorstandes

    In meinen Kalender eintragen
  1. Termine
    09:00 - 11:00 Uhr
    Landesgeschäftsstelle

    Geschäftsführender Landesvorstand

    In meinen Kalender eintragen