Armut bekämpfen heißt Ursachen beseitigen - Ohne Umverteilung des Reichtums ist das nicht zu schaffen

1992 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 17. Oktober zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut.

„Armut bekämpfen heißt vor allem, die Ursachen von Armut zu beseitigen und die Teilhabe der Menschen in allen Lebensbereichen zu ermöglichen. Gerade für die 60.000 betroffenen Kinder in Thüringen entspricht dies oft nicht ihrer Lebensrealität. Auch Erwerbsarbeit ist heute längst keine Garantie mehr, Armut zu verhindern. Deshalb fordere ich einerseits, die Anstrengungen für GUTE Arbeit und entsprechende Entlohnung zu verstärken und andererseits alles zu unternehmen, um das soziale Netzwerk im Land Thüringen zu erhalten und Menschen konkrete Hilfe zur Bewältigung des Lebensalltages zu geben. Ohne Umverteilung des Reichtums durch Einführung einer Vermögenssteuer sowie einer Finanztransaktionssteuer ist das nicht zu schaffen.“, sagt die stellvertretende Landesvorsitzende Ina Leukefeld.

Sie nimmt den Internationalen Tag zur Verhinderung von Armut zum Anlass, folgende Forderungen der Partei DIE LINKE. zu bekräftigen,

  • Keine Sparmaßnahmen auf Kosten der sozial Benachteiligten und Langzeitarbeitslosen, deshalb Rücknahme des Sparpakets der Bundesregierung,
  • Tarifgerechte Entlohnung der Beschäftigten und Einführung eines gesetzlichen flächendeckenden Mindestlohnes von 10 € pro Stunde,
  • Durchsetzung des Rechts auf existenzsichernde Arbeit zur Verhinderung von Altersarmut
  • Einführung einer Kindergrundsicherung statt bürokratische Handhabung des Bildungs- und Teilhabepaketes
  • Sicherung von Chancengerechtigkeit und Teilhabe jedes Menschen am gesellschaftlichen Leben und an demokratischer Mitwirkung durch Bildung und die Möglichkeit lebenslangen Lernens
  • Perspektivisch diskutiert Die LINKE. die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens, um allen Menschen die Garantie der Existenzsicherung zu geben und damit Armut grundsätzlich zu verhindern.