Landesbildungstag 2017

v.l.n.r.: Susanne Hennig-Wellsow, Rolf Düber (DGB Thüringen), Prof. em. Frank Deppe (Universität Marburg), Mario Candeias (Institut für Gesellschaftsanalyse RLS)
Susanne Hennig-Wellsow, Rolf Düber (DGB Thüringen), Prof. em. Frank Deppe (Universität Marburg), Mario Candeias (Institut für Gesellschaftsanalyse RLS)

Politikverdrossenheit, Wahlenthaltung, Rechtspopulismus und Sachzwänge sind Stichwörter für die multiple Krise der Demokratie in ihrer bisherigen Form. Gleichzeitig finden weltweit Demokratiebewegungen statt und gerade auch DIE LINKE. Thüringen arbeitet kommunal und in der Landesregierung immer wieder an mehr Demokratie. Beide Entwicklungen wurden am 28. Januar 2017 beim Landesbildungstag der LINKEN Thüringen zum Thema "Demokratische Potentiale entwickeln - auch eine Antwort auf die Krise der Demokratie?" gemeinsam mit externen Referent_innen diskutiert. Intensiv wurden dabei Alternativen zur bisherigen Demokratie etwa am Beispiel Liquider Demokratie und der Demokratiebewegung in Spanien diskutiert und fand die Debatte um Redemokratisierung im wirtschaftlichen Sektor statt. Professor Frank Deppe skizzierte eine immer autoritärere Entwicklung des Kapitalismus, die Demokratisierungsbestrebungen limitiert und die bisherigen demokratischen Formen untergräbt. Sein Vortrag finden Interessierte unten in Videoform dokumentiert.

Wir möchten an dieser Stelle noch auf eine Publikation von Prof. Frank Deppe unter dem Titel "Autoritärer Kapitalismus - Demokratie auf dem Prüfstand" verweisen.
Bestellung und Leseprobe hier: http://www.vsa-verlag.de/nc/detail/artikel/autoritaerer-kapitalismus

Video: Vortrag von Prof. em. Frank Deppe