23. Januar 2012 Landesvorstand

Landesvorstand DIE LINKE beschließt Frauenpreis

Der Landesvorstand der Partei DIE LINKE Thüringen beschäftigte sich in seiner Sitzung am 20.01.2012 mit aktuellen Fragen und seiner weiteren Arbeit.Zur Initiative für die Bildung eines Bundesfrauenrates erklärt der Landesvorstand:

DIE LINKE hat unzählige engagierte, kompetente und ideenreiche Frauen. Der Landesvorstand unterstützt die Bildung eines „Bundesrates LINKE Frauen“. Aus Thüringen werden mindestens zwei Frauen entsendet, die am Gründungstreffen des Bundesrates am 25. Februar 2012 in Hannover teilnehmen. Mit dem Bundesrat LINKE Frauen bekommt der im Programm unserer Partei verankerte Wille zur Weiterentwicklung unseres sozialistisch-feministischen Profils ein demokratisch legitimiertes Forum, von dem aus Diskussionen in die Partei hineingetragen und dort auf allen Ebenen weitergeführt werden können. Der Bundesrat soll Impulse setzen, Veranstaltungen organisieren, die jährliche Bundesfrauenkonferenz verbindlich vorbereiten und eine größere Ausstrahlung feministischer Positionen in Partei und Gesellschaft erreichen.

In diesem Zusammenhang wurde ein Beschluss zur Auslobung des „Thüringer Frauenpreises der LINKEN“ gefasst. In der Ausschreibung heißt es, dass sich Akteurinnen und Projekte bewerben bzw. vorgeschlagen werden können die sich unter anderem für die Förderung der Chancengleichheit von Frauen in der Bildung, in der Berufsvorbereitung und im Erwerbsleben einsetzen.

Im Weiteren wurde festgelegt, dass die Linke des Saarlandes für die Neuwahlen zum Saarländischen Landtag, die voraussichtlich am 25. März 2012 stattfinden, die volle Unterstützung der thüringischen Genossinnen und Genossen erhält. Dazu werden Mitarbeiter der Partei abgeordnet und ehrenamtliche WahlhelferInnen gewonnen.

Die Blockade der Nazidemonstration mit friedlichen Mitteln am 18. Februar in Dresden wird durch die Partei voll unterstützt. Der Vorstand ruft alle Mitglieder unserer Partei und alle demokratischen Kräfte auf, auch in diesem Jahr wieder nach Dresden zu fahren, um den Nazi-Aufmarsch zu verhindern und damit ein Zeichen für Demokratie und Toleranz zu setzen.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt befasste sich der Vorstand mit der Vorbereitung des Bundesparteitages am 2/3. Juni 2012 in Göttingen.