22. Januar 2015

WASG-Gründung war erfolgreicher Ausgangspunkt für DIE LINKE

Susanne Hennig-Wellsow gratuliert den Gründerinnen und Gründern der WASG zum zehnjährigen Jubiläum und stellt fest, das damit ein historischer Beitrag zur Gründung einer gesamtdeutschen linken Partei geleistet wurde.

Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE. Thüringen, Susanne Hennig-Wellsow:

Mit der Gründung der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit vor 10. Jahren fand der breite Protest in Gewerkschaften und Teilen der SPD gegen die Agenda 2010 und die Hartz IV Gesetzgebung der rot-grünen Bundesregierung einen konkreten Ausdruck.

Die WASG sah sich selbst als Teil oder auch als parlamentarische Vertretung sozialer Bewegungen. Sie galt als gewerkschaftsnah und wandte sich gegen einen übermäßigen Einfluss von Kapitalinteressen auf Politik und Gesellschaft.

Dabei gab es viele Anknüpfungspunkte zur Programmatik und zur Politik der PDS. Folgerichtig wurde ein Prozess der Zusammenarbeit und der  Verschmelzung beider Parteien begonnen der 2007 in der Gründung der Partei DIE LINKE mündete. Damit entstand in der Bundesrepublik Deutschland eine relevante linke Partei, die bundesweit verwurzelt ist.

Damit hatte der Protest gegen Hartz IV eine Adresse und einen wichtigen Fürsprecher im Bundestag, in vielen Landtagen und in Kommunalparlamenten auch in den alten Bundesländern.