7. Dezember 2017

R2G setzt sich für Pfefferminzbahn ein!

„Die Wiederherstellung der durchgängigen Befahrung der so genannten Pfefferminzbahn von Sömmerda bis Großheringen soll beschleunigt durch die Landesregierung bei der Erarbeitung des Nahverkehrsplanes 2018-2022 geprüft werden. Darauf haben sich heute die Abgeordneten des Infrastrukturausschusses auf Antrag der Fraktionen von DIE LINKE, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN verständigt“, erklärt Dr. Gudrun Lukin, Sprecherin für Verkehrspolitik der Linksfraktion.

Der Verkehr der Teilstrecke zwischen Buttstädt und Großheringen wird zum 9.12.2017 unterbrochen. Ein Grund ist die schlechte Anbindung an das Nahverkehrsnetz, deshalb nutzten sehr wenig Reisende diesen Zug.
Allerdings ergeben sich zukünftig verbesserte Rahmenbedingungen: Mit dem Fahrplanwechsel 2018 fahren mehr Nahverkehrszüge in dieser Region. Ebenso entstehen z.B. durch die Vereinbarung zur Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Verbindung (MDV) ganz andere Anbindungsmöglichkeiten. Parallel dazu müssen sich allerdings ab sofort alle Verkehrsaufgabenträger in der gesamten Region deutlich zu Wort melden und noch mehr als bisher ihre Nahverkehrspläne und -angebote aufeinander abstimmen bzw. optimieren.

„Das alles würde es ermöglichen, die ganze Problematik noch einmal neu - im Sinne der Region - zu durchdenken. Unsere Mittel sind begrenzt. Die Freistaat muss bereits den wegfallenden Fernverkehr auf der Saalebahn ersatzweise durch Regionalzüge selbst finanzieren“, so Dr. Gudrun Lukin weiter.